Alex
Rund 4 Millionen Internet-Surfer haben einen Breitbandanschluss. Damit können sie nicht nur schneller surfen und Dateien downloaden, sondern auch Kinofilme im Internet ansehen. Und das ganz legal. Zum Beispiel haben T-Online und Arcor eine riesige Videothek im Internet, in der hunderte Kinohits angeboten werden.
Das Angebot:
T-Online hat sich im Herbst 2003 die Rechte an mehr als 4.000 Kinofilmen gesichert und schon jetzt ist das Angebot beachtlich. Es reicht von älteren Filmen aus allen Genres bis hin zu denen, die auch jetzt aktuell in den Videotheken zum Verleih angeboten werden. Auch bei Arcor gibt es vom Western über Action und Komödie bis hin zu Erotikfilmen eine große Auswahl.
Video on Demand:
Wer sich den Gang in die Videothek sparen will und online Filme sehen möchte, der muss sich vorher anmelden. Bei Arcor werden dabei persönliche Daten und die Personalausweisnummer abgefragt. Um den Jugendschutz zu gewährleisten, muss für Filme mit Altersbeschränkung ab 18 eine persönliche Altersprüfung mit einem so genannten PostIdent-Verfahren durchgeführt werden. Nach der Anmeldung bekommt man einen Benutzernamen und ein Passwort, mit dem man sich einloggen kann. Bei Arcor kann jeder auf die Filme zugreifen, bei T-Online derzeit nur die Kunden des Online-Dienstes. Dafür entfällt dort die Anmeldung etc. weil die Nutzerdaten ja schon bekannt sind.
Die Kosten:
Die Preise für die Filme liegen leicht über den Ausleihgebühren der Videotheken. Je nach Film werden etwa zwischen 2 und 4 Euro bei T-Online von der Telefonrechnung abgebucht, bei Arcor sind die Preise ähnlich. Hier muss zunächst ein "Kleingeld-Konto" eingerichtet werden, von dem die Kosten für den Film abgebucht werden. Nach dem Bestätigen der Lizenzvereinbarung kann der Film online 24 Stunden lang angesehen werden, so oft man will.
Die Technik:
Während bei T-Online ein DSL-Anschluss zum Filmbetrachten notwendig ist, soll es bei Arcor auch mit einem ISDN-Anschluss möglich sein, bei entsprechend langen Downloadzeiten. Bei T-Online muss der Rechner mit dem Internet verbunden sein, während der Film angesehen wird. Hier kommen die Bilder per Live-Stream auf den Rechner. Wer keine Flatrate hat, muss also die Online-Gebühren einkalkulieren. Bei Arcor wird der Film komplett heruntergeladen. Arcor nennt das "progessiv download". Dauerhaft darf der Film nicht gespeichert werden, das soll auch technisch unmöglich sein, sagen die Betreiber der Online-Videotheken. Der PC zum Betrachten sollte einen Prozessor mit mindestens 600 MHz haben. Abgespielt wird über den Windows Media-Player, der die Version 7.1 oder höher tragen sollte.
Qualität:
Echtes Kinofeeling kommt bei den Online-Streifen nicht auf. Wer die Filme nicht im Arbeitszimmer auf dem PC-Monitor sondern im Wohnzimmer auf dem Fernseher sich ansehen möchte, der braucht lange Kabel oder eine Funkübertragung. Aber auch dann kann es zu ruckelnden Bildern und Aussetzern kommen. Die Bildqualität ist angesichts der relativ niedrigen Datenrate von ca. 500 kbits/Sek. dagegen erstaunlich gut, kommt aber an eine DVD natürlich nicht heran.
Das Fazit:
Die Videotheken brauchen bislang die Konkurrenz aus dem Internet nicht zu fürchten. Zwar ist die Auswahl online zukünftig größer, dafür fehlen bei den Filmen unterschiedliche Sprachvarianten und das Bonusmaterial. Außerdem ist das Handling noch zu umständlich. Wer nicht gerade meilenweit von der nächsten Videothek entfernt wohnt, wird sich wohl derzeit eher selten die Filme im Internet ansehen.
Links zu den Anbietern:
• T-Online Vision
• Arcor Video on Demand
Hier könnt Ihr über "Video On Demand" Diskutieren und alles Posten was damit zu Tun hat. Wir wüden uns auch sehr über einen Testbericht Freuen.
Das Angebot:
T-Online hat sich im Herbst 2003 die Rechte an mehr als 4.000 Kinofilmen gesichert und schon jetzt ist das Angebot beachtlich. Es reicht von älteren Filmen aus allen Genres bis hin zu denen, die auch jetzt aktuell in den Videotheken zum Verleih angeboten werden. Auch bei Arcor gibt es vom Western über Action und Komödie bis hin zu Erotikfilmen eine große Auswahl.
Video on Demand:
Wer sich den Gang in die Videothek sparen will und online Filme sehen möchte, der muss sich vorher anmelden. Bei Arcor werden dabei persönliche Daten und die Personalausweisnummer abgefragt. Um den Jugendschutz zu gewährleisten, muss für Filme mit Altersbeschränkung ab 18 eine persönliche Altersprüfung mit einem so genannten PostIdent-Verfahren durchgeführt werden. Nach der Anmeldung bekommt man einen Benutzernamen und ein Passwort, mit dem man sich einloggen kann. Bei Arcor kann jeder auf die Filme zugreifen, bei T-Online derzeit nur die Kunden des Online-Dienstes. Dafür entfällt dort die Anmeldung etc. weil die Nutzerdaten ja schon bekannt sind.
Die Kosten:
Die Preise für die Filme liegen leicht über den Ausleihgebühren der Videotheken. Je nach Film werden etwa zwischen 2 und 4 Euro bei T-Online von der Telefonrechnung abgebucht, bei Arcor sind die Preise ähnlich. Hier muss zunächst ein "Kleingeld-Konto" eingerichtet werden, von dem die Kosten für den Film abgebucht werden. Nach dem Bestätigen der Lizenzvereinbarung kann der Film online 24 Stunden lang angesehen werden, so oft man will.
Die Technik:
Während bei T-Online ein DSL-Anschluss zum Filmbetrachten notwendig ist, soll es bei Arcor auch mit einem ISDN-Anschluss möglich sein, bei entsprechend langen Downloadzeiten. Bei T-Online muss der Rechner mit dem Internet verbunden sein, während der Film angesehen wird. Hier kommen die Bilder per Live-Stream auf den Rechner. Wer keine Flatrate hat, muss also die Online-Gebühren einkalkulieren. Bei Arcor wird der Film komplett heruntergeladen. Arcor nennt das "progessiv download". Dauerhaft darf der Film nicht gespeichert werden, das soll auch technisch unmöglich sein, sagen die Betreiber der Online-Videotheken. Der PC zum Betrachten sollte einen Prozessor mit mindestens 600 MHz haben. Abgespielt wird über den Windows Media-Player, der die Version 7.1 oder höher tragen sollte.
Qualität:
Echtes Kinofeeling kommt bei den Online-Streifen nicht auf. Wer die Filme nicht im Arbeitszimmer auf dem PC-Monitor sondern im Wohnzimmer auf dem Fernseher sich ansehen möchte, der braucht lange Kabel oder eine Funkübertragung. Aber auch dann kann es zu ruckelnden Bildern und Aussetzern kommen. Die Bildqualität ist angesichts der relativ niedrigen Datenrate von ca. 500 kbits/Sek. dagegen erstaunlich gut, kommt aber an eine DVD natürlich nicht heran.
Das Fazit:
Die Videotheken brauchen bislang die Konkurrenz aus dem Internet nicht zu fürchten. Zwar ist die Auswahl online zukünftig größer, dafür fehlen bei den Filmen unterschiedliche Sprachvarianten und das Bonusmaterial. Außerdem ist das Handling noch zu umständlich. Wer nicht gerade meilenweit von der nächsten Videothek entfernt wohnt, wird sich wohl derzeit eher selten die Filme im Internet ansehen.
Links zu den Anbietern:
• T-Online Vision
• Arcor Video on Demand
Hier könnt Ihr über "Video On Demand" Diskutieren und alles Posten was damit zu Tun hat. Wir wüden uns auch sehr über einen Testbericht Freuen.