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Komplette DVDs als Streaming


Über die Internetplattform DVDStreamer.com können DVDs wie "The Matrix", "Terminator" und "Austin Powers" als Streaming online gemietet werden. Dabei wird der gesamte Inhalt der Disk - also auch Navigationsleisten und Bonusmaterial - nonphysisch als Stream auf den PC übertragen. Der Nutzer muss nur eine Player-Software herunterladen, ein DVD-Abspielgerät ist somit nicht mehr notwendig. Der Service kostet 15 Dollar im Monat und erlaubt beliebig viele Filmabrufe. Der Clou an DVDStreamer.com ist, dass das Unternehmen keine Video-on-Demand-(VoD)- Lizenzverträge mit den Filmstudios braucht, weil die Filme als virtuelle DVDs vermietet werden und beim Streamingverfahren keine Dateien auf dem Computer gespeichert werden. Mit diesem Trick wird die VoD-Auswertung, die in der Regel ins Pay-TV-Fenster fällt, auf das Videozeitfenster vorgezogen. Kritiker wie der US-Videoverband VSDA bezweifeln, dass der Streamingdienst einer lizenzrechtliche Überprüfung standhält. DVDStreamer.com kann derzeit nur in den USA genutzt werden.


"Matrix"-DVD als Streamingangebot

Quelle: VideoWoche
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Bereits ein Fünftel der Amerikaner, die Daten aus dem Internet herunterladen, haben schon einmal einen Spielfilm auf den eigenen Rechner gezogen, ergab die Studie "Tempo" von Ipsos-Insight. Neun Prozent gaben demnach an, in den letzten 30 Tagen einen Filmdownload getätigt zu haben. Besonders fleißig ist die Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen, über ein Drittel (37 Prozent) haben in den letzten 30 Tagen einen Film downgeloaded. "Diese Daten beweisen, dass das Download-Verhalten der Amerikaner immer stärker in Richtung Digital Entertainment tendiert und sich nicht mehr auf Musik beschränkt", so Senior Analyst Matt Kleinschmitt. Dabei laden Männer doppelt so häufig Filme herunter wie Frauen. "Während Amerikaner aller Altersgruppen mit Musik- und Filmdownloads langsam experimentieren, waren Männer im College-Alter die Pioniere bei Tauschbörsen", erläutert Kleinschmitt. "Es ist also nur konsequent, dass diese Gruppe auch als Early Adopters von Digital Entertainment-Angeboten fungiert", so Kleinschmitt weiter.

Quelle: VideoWoche
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So schnell kanns gehen:


Auf Druck der Motion Picture Association of America (MPAA) ist die Internetplattform dvdstreamer.com, über die man zum monatlichen Festpreis von 15 Dollar komplette DVDs als Stream beziehen konnte, vom Netz gegangen. Anstelle dieses Service finden User nun eine Mitteilung der Betreiber, in der dvdstreamer.com seine Ansicht bekräftigt, mit dem Angebot nicht gegen das Copyright der Filmstudios zu verstoßen. Man habe sich jedoch angesichts der Androhung einer Einstweiligen Verfügung seitens der MPAA dazu entschlossen, die Seite vorrübergehend stillzulegen. Um sich vor Gericht mit dem Verband auseinander zu setzen, fehlen dem Betreiber zur Zeit die finanziellen Reserven. Sollte man jedoch in dieser Hinsicht besser aufgestellt sein, werde man vor Gericht gehen, um den Betrieb wieder aufnehmen zu können. dvdstreamer.com sah sich bislang auf der sicheren Seite, weil die Filme als virtuelle DVDs vermietet und beim Streamingverfahren keine Dateien auf dem Computer gespeichert werden - und somit keine VoD-Lizenzen vonnöten seien.


Quelle: VideoWoche