Roland
Das Erdbeben in Tokio haben die Formel-1-Piloten heil überstanden, nun fürchten sie den Taifun Ma On über Suzuka. "So etwas muss ich nicht unbedingt erleben", sagte BMW-Williams-Pilot Ralf Schumacher. Auch dessen Bruder Michael hofft beim Großen Preis von Japan am Sonntag (ab 7.15 Uhr im onSport Live-Ticker) auf besseres als das angekündigte Wetter. "Unter Taifun-Bedingungen sind wir bisher noch nicht gefahren. Aber es sind noch einige Tage bis zum Rennen, da kann sich noch viel verändern. Ich gehe davon aus, dass die FIA darauf bedacht sein wird, den Grand Prix unter sicheren Bedingungen auszutragen", sagte Schumacher.
Schlechte Aussichten fürs Wochenende
Der Taifun bewegt sich zurzeit schnurstracks auf Japan zu. Starke Winde und heftige Regenfälle werden bereits für Samstag erwartet und hätten dann starken Einfluss auf die beiden Qualifying-Sessions. Für den Rennsonntag sieht die Vorhersage ebenfalls nicht besser aus.
"Wie in einem Gummihaus"
Schon am Vorabend in Tokio gab es für den Rekordweltmeister ein Erlebnis der besonderen Art. "Ich hatte eigentlich das Gefühl, nichts getrunken zu haben. Ich war mir dann aber nicht mehr ganz so sicher, weil sich alles bewegt hat. Es war eigentlich ganz interessant, wie in einem Gummihaus", sagte der 35-Jährige. Zum Glück für Schumacher und die Menschen in Japans Hauptstadt gab es bei dem Erdbeben mit Stärke 5,8 auf der Richterskala Berichten zufolge weder Schäden noch Verletzte.
Heidfeld mit mulmigem Gefühl
Nach einem schönen Strandurlaub auf einer südchinesischen Insel nach dem Rennen in Schanghai war es auch Nick Heidfeld etwas mulmig zu Mute gewesen. "Es war schon ein unheimliches Gefühl im Hochhaus im elften Stock. Aber ich hatte keine Angst, weil ich weiß, dass so etwas in dieser Gegend öfters vorkommt." Japan ist eines der Länder mit der größten Erdbebengefahr.
Keine Angst um die Zukunft
Auch Zukunftsangst hat Heidfeld noch nicht. Obwohl der Mönchengladbacher genau wie sein Jordan-Teamkollege Timo Glock noch immer keinen Vertrag für das nächste Jahr in der Tasche hat, ist er optimistisch. "Im Moment bin ich viel lockerer als im letzten Jahr, weil ich zuversichtlicher bin. Nach dem letzten Rennen würde ich mir deutlich mehr Gedanken machen", sagte der 27-Jährige vor dem vorletzten Grand Prix der Saison. Schon im Vorjahr hatte er sich erst kurz vor Saisonbeginn einen Platz im Jordan gesichert.
Zuspruch vom Weltmeister
Im Fall Heidfeld steht selbst Michael Schumacher vor einem Rätsel. "Der Nick hat oft genug gezeigt, dass er einen Startplatz verdient hätte. Aber die Formel 1 hat ihre eigenen Gesetze und lässt sie immer wieder zur Geltung kommen", meinte der Ferrari-Star. Nach seinem zuletzt in China mit Platz zwölf verpatzten Rennen, geht Schumacher auf den 53 Runden über die Gesamtdistanz von 307,53 km mit «ein bisschen größerer Motivation» an den Start.
Ralf fehlt die Magie
Bruder Ralf dagegen hat im Kampf um seinen siebten Karriere-Sieg, sozusagen als Abschiedsgeschenk für BMW-Williams, aufgegeben. "Da bräuchten wir viel Magie. Und die haben wir leider nicht." Sein nächster Arbeitgeber Toyota fährt in Suzuka den 50. Grand Prix seit dem Einstieg im Jahr 2002. Schumachers nächstjähriger Teamkollege Jarno Trulli (Italien) sitzt erstmals im japanischen Wagen. "Es wird interessant zu sehen, wo der Toyota wirklich steht", sagte Ralf Schumacher.
Quelle
Schlechte Aussichten fürs Wochenende
Der Taifun bewegt sich zurzeit schnurstracks auf Japan zu. Starke Winde und heftige Regenfälle werden bereits für Samstag erwartet und hätten dann starken Einfluss auf die beiden Qualifying-Sessions. Für den Rennsonntag sieht die Vorhersage ebenfalls nicht besser aus.
"Wie in einem Gummihaus"
Schon am Vorabend in Tokio gab es für den Rekordweltmeister ein Erlebnis der besonderen Art. "Ich hatte eigentlich das Gefühl, nichts getrunken zu haben. Ich war mir dann aber nicht mehr ganz so sicher, weil sich alles bewegt hat. Es war eigentlich ganz interessant, wie in einem Gummihaus", sagte der 35-Jährige. Zum Glück für Schumacher und die Menschen in Japans Hauptstadt gab es bei dem Erdbeben mit Stärke 5,8 auf der Richterskala Berichten zufolge weder Schäden noch Verletzte.
Heidfeld mit mulmigem Gefühl
Nach einem schönen Strandurlaub auf einer südchinesischen Insel nach dem Rennen in Schanghai war es auch Nick Heidfeld etwas mulmig zu Mute gewesen. "Es war schon ein unheimliches Gefühl im Hochhaus im elften Stock. Aber ich hatte keine Angst, weil ich weiß, dass so etwas in dieser Gegend öfters vorkommt." Japan ist eines der Länder mit der größten Erdbebengefahr.
Keine Angst um die Zukunft
Auch Zukunftsangst hat Heidfeld noch nicht. Obwohl der Mönchengladbacher genau wie sein Jordan-Teamkollege Timo Glock noch immer keinen Vertrag für das nächste Jahr in der Tasche hat, ist er optimistisch. "Im Moment bin ich viel lockerer als im letzten Jahr, weil ich zuversichtlicher bin. Nach dem letzten Rennen würde ich mir deutlich mehr Gedanken machen", sagte der 27-Jährige vor dem vorletzten Grand Prix der Saison. Schon im Vorjahr hatte er sich erst kurz vor Saisonbeginn einen Platz im Jordan gesichert.
Zuspruch vom Weltmeister
Im Fall Heidfeld steht selbst Michael Schumacher vor einem Rätsel. "Der Nick hat oft genug gezeigt, dass er einen Startplatz verdient hätte. Aber die Formel 1 hat ihre eigenen Gesetze und lässt sie immer wieder zur Geltung kommen", meinte der Ferrari-Star. Nach seinem zuletzt in China mit Platz zwölf verpatzten Rennen, geht Schumacher auf den 53 Runden über die Gesamtdistanz von 307,53 km mit «ein bisschen größerer Motivation» an den Start.
Ralf fehlt die Magie
Bruder Ralf dagegen hat im Kampf um seinen siebten Karriere-Sieg, sozusagen als Abschiedsgeschenk für BMW-Williams, aufgegeben. "Da bräuchten wir viel Magie. Und die haben wir leider nicht." Sein nächster Arbeitgeber Toyota fährt in Suzuka den 50. Grand Prix seit dem Einstieg im Jahr 2002. Schumachers nächstjähriger Teamkollege Jarno Trulli (Italien) sitzt erstmals im japanischen Wagen. "Es wird interessant zu sehen, wo der Toyota wirklich steht", sagte Ralf Schumacher.
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