Roland
Erstmals in der Formel 1 ist eine Qualifikation für einen Großen Preis verschoben worden. Wegen des heranziehenden Taifuns Nummer 22, so der Name des Unwetters, wurde das Rennprogramm im japanischen Suzuka für den Samstag aus Sicherheitsgründen komplett gestrichen. Das vorletzte Saison-Rennen soll am Sonntag aber wie geplant über die Bühne gehen. Bisher war nur der Große Preis von Belgien in Spa-Franchorchamps im Jahr 1985 abgesagt worden. Die Strecke war damals nach dem Freitagstraining nicht mehr befahrbar.
Qualifying direkt vor dem Rennen
Sollte sich das Wetter wieder bessern, werden die 20 Piloten unmittelbar vor dem vorletzten Saisonrennen um die besten Startplätze kämpfen. "Wenn die Strecke fahrbar ist, ist das kein Problem", sagte Schumacher zur Doppelschicht. "Angesichts des Wetters ist das die richtige Entscheidung", lobte BMW- Motorsportdirektor Mario Theissen den Weltverband FIA und die Organisatoren.
Prognosen verheißen nichts gutes
"Wenn der Taifun Japan erreicht, dann wird es viel Regen geben", sagte Lokalmatador Takuma Sato (BAR-Honda). Und die Prognosen verheißen nichts gutes. Samstag dürfte der Sturm Suzuka mit voller Wucht treffen. Am Sonntag soll sich die Lage aller Voraussicht nach etwas bessern - bei derartig heftigen Taifuns weiß man aber nie. Schon 80 Menschen sind in diesem Jahr Opfer der Naturgewalten geworden - zuletzt forderte "Meari" am 30. September 16 Menschenleben. Es war bereits der achte Taifun, der in 2004 das japanische Archipel getroffen hatte. So oft hintereinander haben die Naturgewalten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nicht zugeschlagen.
Schumacher mit lockeren Sprüchen
Derweil hatte das freie Training am Freitag für die Akteure keine besondere Bedeutung. "Wir konnten nicht viel fahren. In sofern war der Tag heute für die Katz", sagte Michael Schumacher, der in den beiden Sessions jeweils die Bestzeit fuhr. Der Weltmeister ging bereits davon aus, dass das Qualifying nicht stattfinden wird. "Unser Fußballturnier steht noch aus. Rumgammeln werden wir nicht", sagte er mit einem Augenzwinkern. Auf die Frage, was denn passiert, sollte das Rennen ausfallen, antwortete Schumacher: "Vielleicht fahren wir dann am Montag oder Dienstag. Wir sind ja eh alle hier."
Trulli als Erster mit Rundenzeiten
Der Einsatz der Monsunreifen sorgte heute im Fahrerlager nicht für übermäßig engagiertes Treiben. Die Fahraktivitäten der Teams beschränkten sich auf Inforunden. Erst nach gut 40 Minuten traute sich der erste Pilot auf eine gezeitete Runde. Jarno Trulli, der in Suzuka zum ersten Mal für Toyota auf Punktejagd geht, versuchte sich an dem vom Regen überfluteten Rund. Seine Zeit von 1:59,148 Minuten war natürlich noch nicht das Maß der Dinge.
Quelle
Qualifying direkt vor dem Rennen
Sollte sich das Wetter wieder bessern, werden die 20 Piloten unmittelbar vor dem vorletzten Saisonrennen um die besten Startplätze kämpfen. "Wenn die Strecke fahrbar ist, ist das kein Problem", sagte Schumacher zur Doppelschicht. "Angesichts des Wetters ist das die richtige Entscheidung", lobte BMW- Motorsportdirektor Mario Theissen den Weltverband FIA und die Organisatoren.
Prognosen verheißen nichts gutes
"Wenn der Taifun Japan erreicht, dann wird es viel Regen geben", sagte Lokalmatador Takuma Sato (BAR-Honda). Und die Prognosen verheißen nichts gutes. Samstag dürfte der Sturm Suzuka mit voller Wucht treffen. Am Sonntag soll sich die Lage aller Voraussicht nach etwas bessern - bei derartig heftigen Taifuns weiß man aber nie. Schon 80 Menschen sind in diesem Jahr Opfer der Naturgewalten geworden - zuletzt forderte "Meari" am 30. September 16 Menschenleben. Es war bereits der achte Taifun, der in 2004 das japanische Archipel getroffen hatte. So oft hintereinander haben die Naturgewalten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nicht zugeschlagen.
Schumacher mit lockeren Sprüchen
Derweil hatte das freie Training am Freitag für die Akteure keine besondere Bedeutung. "Wir konnten nicht viel fahren. In sofern war der Tag heute für die Katz", sagte Michael Schumacher, der in den beiden Sessions jeweils die Bestzeit fuhr. Der Weltmeister ging bereits davon aus, dass das Qualifying nicht stattfinden wird. "Unser Fußballturnier steht noch aus. Rumgammeln werden wir nicht", sagte er mit einem Augenzwinkern. Auf die Frage, was denn passiert, sollte das Rennen ausfallen, antwortete Schumacher: "Vielleicht fahren wir dann am Montag oder Dienstag. Wir sind ja eh alle hier."
Trulli als Erster mit Rundenzeiten
Der Einsatz der Monsunreifen sorgte heute im Fahrerlager nicht für übermäßig engagiertes Treiben. Die Fahraktivitäten der Teams beschränkten sich auf Inforunden. Erst nach gut 40 Minuten traute sich der erste Pilot auf eine gezeitete Runde. Jarno Trulli, der in Suzuka zum ersten Mal für Toyota auf Punktejagd geht, versuchte sich an dem vom Regen überfluteten Rund. Seine Zeit von 1:59,148 Minuten war natürlich noch nicht das Maß der Dinge.
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