Roland
Auf die "Rote Karte" für Sepp Maier folgte die deutliche Warnung an die Spieler. Nicht nur Oliver Kahn und Jens Lehmann müssen die Grundregel des neuen Kurses von Jürgen Klinsmann in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ohne Murren akzeptieren. "Es wird vor dem nächsten Länderspiel eine kurze und klare Ansprache geben, dass sich alle Spieler an gewisse Prinzipien zu halten haben. Wer es nicht befolgt, der wird es auch zu spüren bekommen", erklärte Team-Manager Oliver Bierhoff.

Jürgen Klinsmann (Foto: imago)
Klare Regeln
Wer sich öffentlich über Mitspieler äußere und Forderungen stelle, für den sei kein Platz in der Gemeinschaft Nationalmannschaft, machte die neue sportliche Führung klar. Auch Kahn und Lehmann dürfte spätestens nach dem Aus für den 74er Weltmeister Maier klar sein, dass Klinsmann auch vor großen Namen keinen Halt macht. "Respekt und alles in den Dienst der Mannschaft zu stellen", nannte Bierhoff als Grundvoraussetzung für das Miteinander in den kommenden Monaten.
Zwanziger: "Richtig so"
Keiner darf das große Ziel WM-Sieg 2006 gefährden. So ist auch das Aus für Maier zu bewerten. "Menschlich war es eine schwere Entscheidung, aber wir haben ein Problem gelöst, deshalb ist auch eine gewisse Erleichterung dabei", meinte Bierhoff. "Richtig so", kommentierte der designierte geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger im SWR die Trennung von Kahn-Lobbyist Maier. "Klinsmanns Konzept der Geradlinigkeit wird vom DFB voll unterstützt, da lassen wir uns auch von Äußerungen des Ehrenspielführers Lothar Matthäus nicht beeindrucken", unterstrich DFB-Direktor Harald Stenger. Matthäus hatte den rigorosen Kurs von Klinsmann scharf kritisiert.
"Achtung und Respekt sind die gemeinsame Basis"
Zwar mache er sich in Sachen Disziplin "eigentlich keine Sorgen bei der Mannschaft", betonte Bierhoff. Dennoch werden die Nationalspieler im Vorfeld des nächsten Länderspiels am 17. November in Leipzig gegen Kamerun die Verhaltensnormen auch in Form eines Pflichtenheftes schriftlich bekommen. «Achtung und Respekt sind die gemeinsame Basis», erklärte Klinsmann, der schon mit den Degradierungen von DFB-Direktor Bernd Pfaff, Ex-Bundestrainer Michael Skibbe und des ehemaligen U 21-Coaches Uli Stielike seine knallharte Linie demonstriert hatte.
Quelle

Jürgen Klinsmann (Foto: imago)
Klare Regeln
Wer sich öffentlich über Mitspieler äußere und Forderungen stelle, für den sei kein Platz in der Gemeinschaft Nationalmannschaft, machte die neue sportliche Führung klar. Auch Kahn und Lehmann dürfte spätestens nach dem Aus für den 74er Weltmeister Maier klar sein, dass Klinsmann auch vor großen Namen keinen Halt macht. "Respekt und alles in den Dienst der Mannschaft zu stellen", nannte Bierhoff als Grundvoraussetzung für das Miteinander in den kommenden Monaten.
Zwanziger: "Richtig so"
Keiner darf das große Ziel WM-Sieg 2006 gefährden. So ist auch das Aus für Maier zu bewerten. "Menschlich war es eine schwere Entscheidung, aber wir haben ein Problem gelöst, deshalb ist auch eine gewisse Erleichterung dabei", meinte Bierhoff. "Richtig so", kommentierte der designierte geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger im SWR die Trennung von Kahn-Lobbyist Maier. "Klinsmanns Konzept der Geradlinigkeit wird vom DFB voll unterstützt, da lassen wir uns auch von Äußerungen des Ehrenspielführers Lothar Matthäus nicht beeindrucken", unterstrich DFB-Direktor Harald Stenger. Matthäus hatte den rigorosen Kurs von Klinsmann scharf kritisiert.
"Achtung und Respekt sind die gemeinsame Basis"
Zwar mache er sich in Sachen Disziplin "eigentlich keine Sorgen bei der Mannschaft", betonte Bierhoff. Dennoch werden die Nationalspieler im Vorfeld des nächsten Länderspiels am 17. November in Leipzig gegen Kamerun die Verhaltensnormen auch in Form eines Pflichtenheftes schriftlich bekommen. «Achtung und Respekt sind die gemeinsame Basis», erklärte Klinsmann, der schon mit den Degradierungen von DFB-Direktor Bernd Pfaff, Ex-Bundestrainer Michael Skibbe und des ehemaligen U 21-Coaches Uli Stielike seine knallharte Linie demonstriert hatte.
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