Roland
Vor dem Meeting der Formel-1-Teamchefs in London sorgte Ferrari-Boss Jean Todt mit einem neuen Vorschlag für eine Testbeschränkung für Aufsehen: Der Franzose schlug ein Kilometerkontingent von 15.000 Kilometern während der Saison für jedes Team vor, noch einmal 15.000 Kilometer extra für jeden Reifenhersteller und nur noch eine Teststrecke pro Rennstall. Effektiv hätte dies bedeutet, dass Ferrari wegen seiner Exklusivstellung bei Bridgestone und wegen der hauseigenen Teststrecke in Fiorano gegenüber der Konkurrenz Wettbewerbsvorteile errungen und gleichzeitig aber das Gesicht gewahrt hätte. Durch die Ablehnung der restlichen Teams droht den Italienern nun aber eine böse Ohrfeige für das öffentliche Image, denn während sich das gesamte Feld freiwillig auf maximal 24 Testtage während der Saison limitiert, hat Ferrari angekündigt, sich über diese Übereinkunft hinwegsetzen zu wollen.
Ferrari unter Druck
Damit steht einerseits zwar zu erwarten, dass die Mannschaft um Michael Schumacher ihre Dominanz beibehalten kann, wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, andererseits wäre aber auch jeder Ferrari-Sieg mit einem negativen Beigeschmack behaftet. Mit Sicherheit werden die Konkurrenzteams versuchen, öffentlichen Druck auszuüben, um Ferrari doch noch zum Einlenken zu bewegen. Ein WM-Titel mit einem Schatten lässt sich nämlich noch schlechter vermarkten als eine sportlich faire Niederlage.
Ferrari-Team macht was es will
Es sieht so aus, dass neun Teams eine Testbeschränkung von 24 Tagen während der Saison einhalten wollen, während Ferrari plant, auf dieses Gentlemen's Agreement keine Rücksicht zu nehmen. Die "Roten" wollen wie bisher mit voller Intensität weiter testen. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn im Januar soll es ein weiteres Meeting der Teamchefs geben und damit eine weitere Chance auf einen Dialog mit Ferrari.
Ziel ist es, die Kosten zu senken
Minardi-Boss Paul Stoddart, die treibende Figur hinter der Kostendebatte in der Formel 1, sprach von einem "positiven" Treffen: "Das war jetzt schon unser drittes Meeting hintereinander, das erfolgreich verlaufen ist, und wir arbeiten weiterhin solide an unserem Ziel, die Kosten zu reduzieren. Leider war aber Ferrari bei diesen drei Meetings nicht dabei. Wir hätten sie lieber an Bord."
Quelle
Ferrari unter Druck
Damit steht einerseits zwar zu erwarten, dass die Mannschaft um Michael Schumacher ihre Dominanz beibehalten kann, wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert, andererseits wäre aber auch jeder Ferrari-Sieg mit einem negativen Beigeschmack behaftet. Mit Sicherheit werden die Konkurrenzteams versuchen, öffentlichen Druck auszuüben, um Ferrari doch noch zum Einlenken zu bewegen. Ein WM-Titel mit einem Schatten lässt sich nämlich noch schlechter vermarkten als eine sportlich faire Niederlage.
Ferrari-Team macht was es will
Es sieht so aus, dass neun Teams eine Testbeschränkung von 24 Tagen während der Saison einhalten wollen, während Ferrari plant, auf dieses Gentlemen's Agreement keine Rücksicht zu nehmen. Die "Roten" wollen wie bisher mit voller Intensität weiter testen. Allerdings ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, denn im Januar soll es ein weiteres Meeting der Teamchefs geben und damit eine weitere Chance auf einen Dialog mit Ferrari.
Ziel ist es, die Kosten zu senken
Minardi-Boss Paul Stoddart, die treibende Figur hinter der Kostendebatte in der Formel 1, sprach von einem "positiven" Treffen: "Das war jetzt schon unser drittes Meeting hintereinander, das erfolgreich verlaufen ist, und wir arbeiten weiterhin solide an unserem Ziel, die Kosten zu reduzieren. Leider war aber Ferrari bei diesen drei Meetings nicht dabei. Wir hätten sie lieber an Bord."
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