Roland
Auch nach 15 Jahren Formel 1, sieben Weltmeistertiteln, 83 Grand-Prix-Siegen und unzähligen weiteren beeindruckenden Rekorden hat Nimmersatt Michael Schumacher immer noch Riesenappetit aufs Rennfahren. "Es ist kein Ende abzusehen", kündigte der Ferrari-Pilot am Donnerstag in Madonna di Campiglio an, dass er sich eine Fortsetzung seiner einmaligen Karriere über das Vertragsende 2006 hinaus durchaus vorstellen kann. Mit einem breiten Grinsen entschuldigte sich der seit Jahren dominierende Deutsche bei seinen deklassierten Konkurrenten: "Sorry."
Kein Wechsel in andere Rennserie
Schumacher schloss bei seinem ersten Presseauftritt im neuen Jahr beim Ferrari-Medientreffen lediglich aus, künftig längerfristige Verträge abzuschließen. "In meinem Alter macht man das nicht mehr", wies der top-fitte Kerpener, der aktuell der älteste Formel-1-Fahrer ist, auf seine 36 Jahre hin. Sollte er 2007 eine weitere Saison dranhängen, wäre Schumacher mit dann 38 für die heutige Zeit schon ein Grand-Prix-Methusalem. So lange wie der legendäre fünfmalige Champion Juan Manuel Fangio, der 1957 mit 46 Jahren aufhörte, wird der Kerpener wohl nicht im Cockpit sitzen, auch wenn er scherzhaft meinte: "Ich schließe das nicht kategorisch aus." Einen Wechsel in eine andere Serie dagegen schon: "Daran habe ich kein Interesse."
Keine Titelansagen mehr
"Liebe und Hass" prägten sein Verhältnis zum Rennsport, sagte der Rheinländer. "Aber ich liebe ihn inzwischen viel mehr als zu Beginn meiner Laufbahn." Seinen Heißhunger will Schumacher mit weiteren Siegen und dem achten WM-Triumph stillen, auch wenn er sich wie üblich mit Titelansagen zurückhielt. Mit einem schlichten "doch" beantwortete er die Frage, ob er nicht Weltmeister werden wolle.
Keine Chance auf absolute Dominanz
Ferrari sei eines der Teams, die um die WM fahren. "Aber es wird dieses Mal enger und härter, weil die anderen besser vorbereitet sein werden", relativierte er seine Rolle als haushoher Favorit. Vor allem von den im Vorjahr anfangs schwächelnden McLaren-Mercedes erwartet Schumacher enormen Widerstand von Beginn an. Ansonsten rechnet er mit den gleichen Rivalen, also primär BAR-Honda und Renault.
Kein Titel für Bruder Ralf
Keine realistische WM-Chance räumt Schumacher seinem zu Toyota gewechselten Bruder Ralf ein. "Für den Titel ist es in diesem Jahr noch zu früh." Aber das Team hinterlasse einen guten Eindruck und habe jetzt auch mit der neuen Fahrerpaarung - Jarno Trulli ist der zweite neue Mann - alle Zutaten für ein erfolgreiches Abschneiden. Für Nick Heidfeld, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz bei Williams-BMW macht, sprach Schumacher eine Empfehlung aus: "Er sollte eine Chance bekommen. Er hat gute Qualitäten."
Keine Sorgen wegen der neuen Regeln
Die neuen Regeln bereiten Schumacher keine Sorgen. "Ich glaube, dass sie meinem Fahrstil sogar etwas entgegenkommen." Vor allem der jetzt verbotene Reifenwechsel während des Rennens erfordert eine perfekte Mischung aus Aggressivität und Feingefühl. Wie er mit den Neuerungen klar kommt, wird er erstmals kommende Woche erfahren. Nach drei Monaten Renn-Fastenzeit testet er am Dienstag und Mittwoch in Barcelona wieder mit einem Übergangsmodell.
Keine Angst vorm Snowboard
Vorher frönt der Skifan aber noch ausgiebig seinem Hobby: Im Eiltempo fegt Schumacher seit Dienstag bei traumhaftem Wetter die Pisten in den Dolomiten hinunter. Angestachelt von Sohnemann Mick (5) wagte er sich sogar aufs Snowboard. "Ich muss das jetzt ernsthaft lernen, damit wir gemeinsam fahren können."
Quelle
Kein Wechsel in andere Rennserie
Schumacher schloss bei seinem ersten Presseauftritt im neuen Jahr beim Ferrari-Medientreffen lediglich aus, künftig längerfristige Verträge abzuschließen. "In meinem Alter macht man das nicht mehr", wies der top-fitte Kerpener, der aktuell der älteste Formel-1-Fahrer ist, auf seine 36 Jahre hin. Sollte er 2007 eine weitere Saison dranhängen, wäre Schumacher mit dann 38 für die heutige Zeit schon ein Grand-Prix-Methusalem. So lange wie der legendäre fünfmalige Champion Juan Manuel Fangio, der 1957 mit 46 Jahren aufhörte, wird der Kerpener wohl nicht im Cockpit sitzen, auch wenn er scherzhaft meinte: "Ich schließe das nicht kategorisch aus." Einen Wechsel in eine andere Serie dagegen schon: "Daran habe ich kein Interesse."
Keine Titelansagen mehr
"Liebe und Hass" prägten sein Verhältnis zum Rennsport, sagte der Rheinländer. "Aber ich liebe ihn inzwischen viel mehr als zu Beginn meiner Laufbahn." Seinen Heißhunger will Schumacher mit weiteren Siegen und dem achten WM-Triumph stillen, auch wenn er sich wie üblich mit Titelansagen zurückhielt. Mit einem schlichten "doch" beantwortete er die Frage, ob er nicht Weltmeister werden wolle.
Keine Chance auf absolute Dominanz
Ferrari sei eines der Teams, die um die WM fahren. "Aber es wird dieses Mal enger und härter, weil die anderen besser vorbereitet sein werden", relativierte er seine Rolle als haushoher Favorit. Vor allem von den im Vorjahr anfangs schwächelnden McLaren-Mercedes erwartet Schumacher enormen Widerstand von Beginn an. Ansonsten rechnet er mit den gleichen Rivalen, also primär BAR-Honda und Renault.
Kein Titel für Bruder Ralf
Keine realistische WM-Chance räumt Schumacher seinem zu Toyota gewechselten Bruder Ralf ein. "Für den Titel ist es in diesem Jahr noch zu früh." Aber das Team hinterlasse einen guten Eindruck und habe jetzt auch mit der neuen Fahrerpaarung - Jarno Trulli ist der zweite neue Mann - alle Zutaten für ein erfolgreiches Abschneiden. Für Nick Heidfeld, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Stammplatz bei Williams-BMW macht, sprach Schumacher eine Empfehlung aus: "Er sollte eine Chance bekommen. Er hat gute Qualitäten."
Keine Sorgen wegen der neuen Regeln
Die neuen Regeln bereiten Schumacher keine Sorgen. "Ich glaube, dass sie meinem Fahrstil sogar etwas entgegenkommen." Vor allem der jetzt verbotene Reifenwechsel während des Rennens erfordert eine perfekte Mischung aus Aggressivität und Feingefühl. Wie er mit den Neuerungen klar kommt, wird er erstmals kommende Woche erfahren. Nach drei Monaten Renn-Fastenzeit testet er am Dienstag und Mittwoch in Barcelona wieder mit einem Übergangsmodell.
Keine Angst vorm Snowboard
Vorher frönt der Skifan aber noch ausgiebig seinem Hobby: Im Eiltempo fegt Schumacher seit Dienstag bei traumhaftem Wetter die Pisten in den Dolomiten hinunter. Angestachelt von Sohnemann Mick (5) wagte er sich sogar aufs Snowboard. "Ich muss das jetzt ernsthaft lernen, damit wir gemeinsam fahren können."
Quelle