Vollständige Version anzeigen: Weitere Tote bei der Rallye Dakar

Roland
Gestern wurde ein fünfjähriges Mädchen von einem Rallye-Begleitfahrzeug überrollt. Damit erhöht sich die Anzahl der Todes-Opfer auf fünf.

Erneute Trauer beim Wüstenspektakel

Die Unglücksserie bei der 27. Rallye Dakar reißt nicht ab. Nach dem Trauertag im Gedenken an die Motorradfahrer Fabrizio Meoni aus Italien und der Spanier José Manuel Perez nahmen die Zweiradfahrer gestern zwar das Rennen wieder auf, doch am Ende des 13.Teilstücks gab es ein weiteres Todesopfer zu beklagen. Damit erhöhte sich die Anzahl der Opfer bei dem diesjährigen Wüstenspektakel auf fünf.

Begleitfahrzeug überrollt Fünfjährige
Ein fünfjähriges Mädchen wurde von einem Rallye-Begleitfahrzeug in der Nähe der senegalesischen Hauptstadt Dakar erfasst und starb noch am Unfallort. Der Unfall ereignete sich auf einer Straße 160 Kilometer vor dem Ziel in Dakar. Der Begleitwagen hatte den Rallye-Tross schon vor einigen Tagen verlassen und mit dem eigentlichen Rennverlauf nichts mehr zu tun.

Belgische Motorradfans sterben
Bereits am Mittwoch wurden zwei weitere Dakar-Anhänger bei einem Unfall in der Nähe von Dakar tödlich verletzt. Die beiden Zweiradfans hatten zuvor den belgischen Motorradfahrer Rene Delaby bei der Rallye unterstützt, bis dieser am vorigen Samstag nach der neunten Etappe ausgestiegen war.

Unfall mit Lastwagen und einem Taxi
Anschließend hatten sie sich offenbar direkt auf den Weg in den Zielort Dakar gemacht, ohne dem Rallye-Tross weiter zu folgen. Die beiden Fans waren in einen Unfall mit einem Lastwagen und einem Taxi verwickelt. Dabei wurden sieben weitere Personen, darunter sechs Belgier, verletzt, zwei davon schwer.

Den Sieg für Perez und Meoni holen
Unterdessen nahmen alle noch im Rennen befindlichen Auto- und Motorradfahrer die Rallye am Freitag wieder auf. Auch die drei KTM-Teams (Repsol, Red Bull und Gauloises) setzten das Wüstenrennen trotz des Schocks über den Tod von José Manuel Perez und Fabrizio Meoni weiter fort. Selbst der tief getroffene Gesamtführende und Teamkollege von Meoni, Cyril Despres, entschloss sich zum Weitermachen. Er will nun den Dakar-Sieg für Perez und Meoni holen.

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