Roland
Mercedes will Ferrari jagen
Die Präsentation des neuen McLaren-Mercedes in Barcelona war eher bescheiden. Die Ziele hingegen sind hoch gesteckt: Der Formel-1-Rennstall will mit seinem neuen Silberpfeil erfolgreich Jagd auf Serienweltmeister Michael Schumacher machen. Kimi Räikkönen und Neuzugang Juan Pablo Montoya sollen mit dem MP4-20 gehörig an der roten Formel-1-Vorherrschaft rütteln und Ferrari nach einem halben Jahrzehnt Dominanz möglichst von der Spitze verdrängen. "Hoffentlich haben wir ein besseres Auto gebaut als in der Vergangenheit", sagte McLaren-Teamchef Ron Dennis.

Kimi Raikkönen im neuen MP 4-20 (Foto: xpb.cc)
Motorsportchef Haug vom Paket überzeugt
Fahrer und Verantwortliche des britisch-schwäbischen Teams verzichteten auf große Kampfansagen und Versprechungen. "Voraussagen helfen nichts, aber wir wollen um Podiumsplätze kämpfen", sagte Motorsportchef Norbert Haug. "Wir hoffen, ein schlagkräftiges Paket aus Chassis, Motor und Reifen geschnürt zu haben, mit denen wir an die Leistungen und Resultate anschließen können, die wir im letzten Saisondrittel 2004 mit dem Vorgänger MP4-19B erzielt haben."
Räikkönen mit Testfahrt zufrieden
Wenige Stunden vor der offiziellen Präsentation hatte Kimi Räikkönen auf dem Circuit de Catalunya bereits einige Runden gedreht. "Mein erster Eindruck ist gut. Aber jetzt beginnt die Arbeit für meine Kollegen und mich erst", sagte der Finne. Räikkönen testet den neuen Silberpfeil bis Donnerstag, dann übernimmt der Kolumbianer Juan Pablo Montoya.
Neues Reglement prägt die Optik
Der MP4-20 knüpft nahtlos an die Entwicklungslinie an, die McLaren-Mercedes vergangenen Sommer mit der Einführung des MP4-19B eingeschlagen hat. Allerdings musste man auch die neuen Regeln berücksichtigen, die die Optik des Fahrzeugs stark prägen. So ist die Nase um 50 Millimeter höher gelegt, der Heckflügel sitzt 150 Millimeter weiter vorn. "Ein Formel-1-Auto", sinnierte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh, "ist eine voll integrierte Maschine. Folglich haben die Regeländerungen einen großen Einfluss auf die Konfiguration des gesamten Pakets. Das Ergebnis ist ein Auto, das erheblich anders aussieht als sein Vorgänger."
Quelle
Die Präsentation des neuen McLaren-Mercedes in Barcelona war eher bescheiden. Die Ziele hingegen sind hoch gesteckt: Der Formel-1-Rennstall will mit seinem neuen Silberpfeil erfolgreich Jagd auf Serienweltmeister Michael Schumacher machen. Kimi Räikkönen und Neuzugang Juan Pablo Montoya sollen mit dem MP4-20 gehörig an der roten Formel-1-Vorherrschaft rütteln und Ferrari nach einem halben Jahrzehnt Dominanz möglichst von der Spitze verdrängen. "Hoffentlich haben wir ein besseres Auto gebaut als in der Vergangenheit", sagte McLaren-Teamchef Ron Dennis.

Kimi Raikkönen im neuen MP 4-20 (Foto: xpb.cc)
Motorsportchef Haug vom Paket überzeugt
Fahrer und Verantwortliche des britisch-schwäbischen Teams verzichteten auf große Kampfansagen und Versprechungen. "Voraussagen helfen nichts, aber wir wollen um Podiumsplätze kämpfen", sagte Motorsportchef Norbert Haug. "Wir hoffen, ein schlagkräftiges Paket aus Chassis, Motor und Reifen geschnürt zu haben, mit denen wir an die Leistungen und Resultate anschließen können, die wir im letzten Saisondrittel 2004 mit dem Vorgänger MP4-19B erzielt haben."
Räikkönen mit Testfahrt zufrieden
Wenige Stunden vor der offiziellen Präsentation hatte Kimi Räikkönen auf dem Circuit de Catalunya bereits einige Runden gedreht. "Mein erster Eindruck ist gut. Aber jetzt beginnt die Arbeit für meine Kollegen und mich erst", sagte der Finne. Räikkönen testet den neuen Silberpfeil bis Donnerstag, dann übernimmt der Kolumbianer Juan Pablo Montoya.
Neues Reglement prägt die Optik
Der MP4-20 knüpft nahtlos an die Entwicklungslinie an, die McLaren-Mercedes vergangenen Sommer mit der Einführung des MP4-19B eingeschlagen hat. Allerdings musste man auch die neuen Regeln berücksichtigen, die die Optik des Fahrzeugs stark prägen. So ist die Nase um 50 Millimeter höher gelegt, der Heckflügel sitzt 150 Millimeter weiter vorn. "Ein Formel-1-Auto", sinnierte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh, "ist eine voll integrierte Maschine. Folglich haben die Regeländerungen einen großen Einfluss auf die Konfiguration des gesamten Pakets. Das Ergebnis ist ein Auto, das erheblich anders aussieht als sein Vorgänger."
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