Vollständige Version anzeigen: DFL plant offenbar zweite Prüfungsphase

Roland
Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) plant nach Informationen der "Sport Bild" eine Verschärfung des Lizenzierungsverfahrens. Nach dem Bericht will die DFL dies durch die Einführung einer zweiten Prüfungsphase im Herbst erreichen. Bei Zustimmung des Liga-Vorstandes könnten die Änderungen schon von der Saison 2006/07 an gelten. "Wir wollen keinen Verein haben, der wie beim Marathonlauf die Ziellinie gerade noch überquert, aber dann tot zusammenbricht", sagt DFL-Geschäftsführer Christian Müller dem Blatt. "Wir wollen, dass er nächstes Mal

Bonus für Eigenkapital
Das Lizenzierungsverfahren werde sich zwar weiterhin auf Februar, März und April konzentrieren. Aber "es könnte eine zweite Komponente des Lizenzierungsverfahrens geben, die sich im Herbst abspielt", so Müller. Klubs, die dann nachweisen, dass sie positives Eigenkapital gebildet haben, sollen von einem Bonussystem profitieren. Müller: "Wir erwägen, solides wirtschaftliches Verhalten zu belohnen..."

Anlegerschützer kritisieren Borussia Dortmund
Derweil haben Anlegerschützer im Fall des von der Insolvenz bedrohten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund neue Vorwürfe erhoben. Wie das Deutsche Institut für Anlegerschutz (DIAS) in Berlin mitteilte, soll im Emissionsprospekt des im April 2003 aufgelegten Stadionfonds Molsiris ein Geschäftsvorgang verschwiegen worden sein. Eine Sprecherin der Molsiris-Muttergesellschaft CommerzLeasing (Düsseldorf) wies die Vorwürfe zurück: "Wir haben uns nichts vorzuwerfen." Alles sei öffentlich zugänglich gewesen.


Strafanzeige wird nicht erstattet
In dem Prospekt sei der BVB mit Hinweis auf den Jahresüberschuss 2001/02 als eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Fußballunternehmen in Deutschland bezeichnet worden, so DIAS. Dieses positive Ergebnis habe jedoch nur durch den Verkauf eines Stadion-Teils an eine Commerzbank-Tochter erzielt werden können. Das Geschäft sei später wieder rückgängig gemacht worden. "Ohne diese Transaktion hätte der BVB ein Minus von 21,5 Millionen Euro in der Kasse gehabt", hieß es. Der ganze Vorgang gehe in Richtung Kapitalanlagebetrug, sagte DIAS-Geschäftsführer Volker Pietsch. Strafanzeige wolle man jedoch nicht erstatten.


Außerordentliche Versammlung am Montag
Die Fondsgesellschaft Molsiris hatte das Westfalenstadion vor zwei Jahren zu 94 Prozent übernommen und an den Verein vermietet. Der Fonds hat 5800 Anteilseigner, die bei einer außerordentlichen Versammlung am kommenden Montag in Düsseldorf einer Mietstundung und der Freigabe eines knapp 52 Millionen Euro schweren Bardepots zustimmen sollen. Neun Millionen Euro davon sollen den laufenden Spielbetrieb aufrechterhalten.


Quelle
labamba
Klingt zwar Logisch aber ich frage mich ob das auch so umgesetz wird m-meinung