Vollständige Version anzeigen: DFB-Team feiert Sieg ohne Glanz

Roland
Dank eines Treffers von Lukas Podolski siegt die deutsche Nationalmannschaft gegen Slowenien. Allerdings mit viel Mühe und ohne zu glänzen.

Ein Podolski-Tor reicht

50 Festnahmen vor und während des Spiels, nach 30 Sekunden die ersten Feuerwerkskörper aus dem Block, nach 26 Minuten schon das das dritte Spielgerät: Alles, was sich am Rande des ersten Länderspiels der Geschichte zwischen Slowenien und Deutschland in Celje abspielte, war weitaus interessanter als der freundschaftliche Kick. Unter dem Strich stand ein Tor des Zweitliga-Torjägers Lukas Podolski (27.), mit dem der Kölner die niveauarme Begegnung zu Gunsten des WM-Gastgebers des kommenden Jahres entschied. Und hätten die Slowenen nur ein Mal etwas genauer gezielt, wäre auch noch die rein sportliche Bilanz für die DFB-Equipe im Eimer gewesen.


Jubel beim DFB-Team (Foto: dpa)

Trübes Bild
Deutschland gab - im Schatten des WM-Qualifikationsprogramms auf den restlichen europäischen Plätzen - auf und neben dem Spielfeld eine bedenklich rückschrittliche Visitenkarte ab. Die so genannten Fans kommen ins Gerede wie seit der WM 1998 nicht mehr. Die Mannschaft, gegen Brasilien und Argentinien auf Grund von Engagement und Spielwitz moralischer Sieger, verfiel in überwunden geglaubte Unansehnlichkeit. Michael Ballack analysierte es im ZDF so: "Ein ziemliches Kampfspiel, ziemlich zerfahren, sicher kein schönes Spiel. Man kann es in die Kategorie glücklichen Sieg einordnen. Wir sind noch nicht so gefestigt. Wir sind nach Fehlern ins Schwimmen gekommen."

Keine neuen Erkenntnisse
Laut DFB-Vize-Präsident und WM-OK-Chef Franz Beckenbauer könne man nicht mit dem heutigen Spiel, wohl aber mit der gesamten Entwicklung seit Klinsmanns Amtsantritt zufrieden sein. Der Weltmeister von 1990 feierte seinen sechsten Sieg als Bundestrainer. Er nutzte den letzten Test vor der Bekanntgabe des Aufgebots zum Confederations Cup zu einer umfassenden Rotation. Mit Torsten Frings und Thomas Hitzlsperger standen nur noch zwei Akteure aus der Anfangsformation des 2:2 gegen Argentinien im Februar in der Startelf. Die um ihre letzte Chance kämpfenden Wackelkandidaten nutzten ihre Chance allerdings nicht. Zu häufig fehlten im deutschen Team, das die Forderung des Bundestrainers nach Tempofußball und Spiel über die Flügel nicht umsetzte, die Ordnung und das Verständnis untereinander.

Kaum Zusammenhängendes
Unter besonderer Beobachtung wirkte Oliver Neuville, der nach elf Monaten sein Comeback im DFB-Trikot feierte. Der Mönchengladbacher war zwar am 1:0 durch Podolski entscheidend beteiligt, wusste aber ansonsten keine Akzente zu setzen. Auch seine Sturmpartner Podolski und Klose, der in der Spitze kaum Bälle hielt, wurden höheren Ansprüchen nicht gerecht. Die wenigen Impulse im deutschen Spiel gingen meist von Michael Ballack aus, doch auch dem Münchner unterliefen ungewohnt viele Abspielfehler. Die Abwehr wurde eine Halbzeit lang kaum gefordert, verlor aber danach unter zunehmendem Druck teilweise völlig die Orientierung. Als Unsicherheitsfaktor entpuppte sich vor allem die Innenverteidigung mit Robert Huth und Arne Friedrich.

Motivationsproblem
Keeper Oliver Kahn, aus seinem Tor mit der besten Sicht auf die unerfreulichen Dinge, suchte nach Spielschluss nach Erklärungen: "Ich weiß nicht, was wir in der zweiten Halbzeit gemacht haben. Wir haben überhaupt keine Zuordnung mehr gehabt. Ich glaube, da gibt es noch einiges zu besprechen." Das Problem ein altbekanntes: "Es ist nicht so schwer, gegen Brasilien und Argentinien zu spielen. Aber es ist verdammt schwer, hier in Slowenien zu spielen, sich hier zu motivieren. Darüber, was hier in der zweiten Halbzeit passiert ist, müssen wir diskutieren."

Podolski schaltet schnell
Nach einer unansehnlichen Anfangsphase übernahm die deutsche Mannschaft bei einsetzendem Regen das Kommando, erarbeitete sich aber zunächst keine Chancen gegen die bisweilen hart einsteigenden Slowenen. Die Gastgeber, für die die Partie als Generalprobe für das wichtige WM-Qualifikationsspiel gegen Weißrussland diente, gingen aggressiv in die Zweikämpfe. Erst in der 27. Minute wurde der Einsatz der deutschen Elf mit dem Führungstor belohnt. Nachdem ein Schuss von Neuville abgeblockt worden war, reagierte Podolski am schnellsten und ließ Samir Handanovic im Tor der Hausherren keine Chance.

Glücklich ins Ziel gerettet
Zwölf Sekunden nach Wiederanpfiff wurde der bis dahin völlig beschäftigungslose Oliver Kahn durch einen kapitalen Abwehrfehler in arge Verlegenheit gebracht. Nur mit einem Reflex verhinderte der Bayern-Keeper gegen Sebastian Cimirotic den drohenden Ausgleich. Nach der folgenden Ecke lag erneut das 1:1 in der Luft, als Fabian Cipot den Ball gegen die Latte des deutschen Tores lenkte. Nur schwer fand die deutsche Mannschaft nach dieser Doppelchance ins Spiel zurück. In der 49. Minute verfehlte eine Direktschuss von Ballack sein Ziel. Doch die Vorteile lagen weiter auf Seiten der Slowenen, die in der Schlussphase gleich mehrfach vor dem Ausgleich standen.

Quelle
labamba
Angesichts des rüden und für mich unverständlichen Verhaltens der sogenannten " Fans " kotz bin ich sehr traurig darüber. traurig

Fussball ist eine tolle Sache und sollte nicht durch " Deppen " mit Minderwertigkeits-Komplexen kaputt gemacht werden. unglücklich

Sport


P.S. Sollten sich hier im Board Gleichgesinnte befinden " haut ab " hier ist kein Platz für Randalierer. Zunge raus


Sorry aber ich musste mir hier mal Luft verschaffen cool
Roland
Zitat:
Fussball ist eine tolle Sache und sollte nicht durch " Deppen " mit Minderwertigkeits-Komplexen kaputt gemacht werden. unglücklich


Es ist schon Traurig, aber solche wird es immer geben, nicht nur bei uns in Deutschland. geschockt
monkeyzj
Zitat:
Original von Roland
Zitat:
Fussball ist eine tolle Sache und sollte nicht durch " Deppen " mit Minderwertigkeits-Komplexen kaputt gemacht werden. unglücklich


Es ist schon Traurig, aber solche wird es immer geben, nicht nur bei uns in Deutschland. geschockt


@labamba
bin völlig Deiner Meinung

@Roland
klar gibt es diese Art von Fans überall, jedoch haben wir (Deutschland) das Problem, dass wir sowieso mit Argusaugen beobachtet werden. Und mit Blick auf die WM als Ausrichterland noch mehr auffallen.....leider