Roland
Wunderauto
Jenson Button rast im neunen BAR-Honda allen davon.
Michael Schumachers Pechsträhne will einfach nicht abreißen. Erst der verkorkste Saisonauftakt mit zwei Ausfällen in drei Rennen, dann musste der Ferrari-Pilot am Freitag seine Tests des neuen F 2005 in Barcelona wegen Regens unterbrechen. Und jetzt ein neuer Schock für den Weltmeister im Kampf um die Titelverteidigung: Jenson Button rast in seinem BAR-Honda plötzlich allen davon.

Runderneuertes Auto
Auf dem 4,7 Kilometer langen "Circuit de Catalunya" fuhr der Engländer (null WM-Punkte) am Donnerstag in 1:13, 552 Minuten Streckenrekord. Der Grund: Honda zaubert plötzlich ein runderneuertes Auto aus dem Ärmel. Ein stark verändertes Chassis, neue Frontflügel, tiefere Seitenkästen und breitere Heckflügel machen den BAR 007 plötzlich unglaublich schnell. Zudem soll beim nächsten Rennen in Imola ein neuer 910 PS starker Motor für ordentlich Dampf sorgen. Klar, dass sich Button, der in dieser Saison noch nicht einmal das Ziel erreicht hat, nun angriffslustig zeigt. "Wir brauchen jetzt den ersten Sieg - und dann werden wir vorne mitmischen."
Ausgiebige Tests in Fiorano und Mugello
Michael Schumacher konnte dagegen am Freitag nur ein paar Runden drehen, dann kam der große Regen. "Daher kommen wir nicht ganz so viel zum Fahren wie gedacht. Ist aber nicht so schlimm, denn Rubens Barrichello hat gestern hier die meiste Arbeit bereits abgespult, und in der nächsten Woche werden wir ausgiebig in Fiorano und Mugello testen", so Schumacher rund zwei Wochen vor dem Heimrennen in Imola auf seiner Homepage.
Kimi Räikkönen Test-Schnellster
Schnellster in Barcelona war am Freitag Kimi Räikkönen mit einer Bestzeit von 1:15,389 Minuten im vierten seiner 65. Umläufe. Der Finne legte mit seinem MP4-20 auch im stärksten Regen am Nachmittag eine 1:23er-Runde vor und war somit bei allen Bedingungen Schnellster. Hinter ihm klassierte sich sein Teamkollege Alexander Wurz, der nach ebenfalls 65 Runden im Vorjahres-Silberpfeil 0,147 Sekunden Rückstand hatte. Michael Schumacher wurde mit 1,481 Sekunden Rückstand Sechster.
"Auf einem sehr guten Weg"
Nach nur zwei Schumacher-Punkten und einem zweiten Rang durch seinen brasilianischen Teamkollegen Barrichello gehe es "jetzt darum, aus dieser schwierigen Periode rauszukommen. Und ich finde eigentlich, wir waren in Bahrain auf einem sehr guten Weg", meinte Schumacher auf seiner Homepage weiter. Beim Wüstenrennen war er auf Rang zwei hinter dem späteren Sieger und derzeitigen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Renault) liegend mit einem Hydraulikschaden ausgeschieden.
Reifen geschont
Er hätte sogar noch schneller fahren können, habe aber seine Reifen in dieser Phase des Rennens schonen wollen. "Also noch mal: Das letzte Rennen hat mich eher zuversichtlicher werden lassen. Daher sehe ich auch den Punkterückstand nicht als uneinholbar an - es wäre vermessen zu glauben, ein Fahrer könnte jedes Rennen gewinnen. Es gibt keinen Grund, warum wir beim nächsten Rennen in Imola nicht erneut konkurrenzfähig sein sollten."
Barrichello dämpft Erwartungen
Teamkollege Barrichello dämpfte allerdings leicht die Erwartungen für den Europa-Auftakt am 24. April beim Großen Preis von San Marino. "Zu sagen, dass wir von jetzt bis Imola in der Lage sein werden, so viel aufzuholen, dass wir um den Sieg mitfahren, wäre verfrüht", sagte er der "Gazzetta dello Sport". Dass Ferrari zurückschlagen wird, daran zweifelt aber auch der Brasilianer nicht. "Was ich sagen kann, ist, dass wir ein starkes Auto haben und Ferrari genau weiß, wie sie wieder auf den richtigen Weg kommen."
Quelle
Jenson Button rast im neunen BAR-Honda allen davon.
Michael Schumachers Pechsträhne will einfach nicht abreißen. Erst der verkorkste Saisonauftakt mit zwei Ausfällen in drei Rennen, dann musste der Ferrari-Pilot am Freitag seine Tests des neuen F 2005 in Barcelona wegen Regens unterbrechen. Und jetzt ein neuer Schock für den Weltmeister im Kampf um die Titelverteidigung: Jenson Button rast in seinem BAR-Honda plötzlich allen davon.

Runderneuertes Auto
Auf dem 4,7 Kilometer langen "Circuit de Catalunya" fuhr der Engländer (null WM-Punkte) am Donnerstag in 1:13, 552 Minuten Streckenrekord. Der Grund: Honda zaubert plötzlich ein runderneuertes Auto aus dem Ärmel. Ein stark verändertes Chassis, neue Frontflügel, tiefere Seitenkästen und breitere Heckflügel machen den BAR 007 plötzlich unglaublich schnell. Zudem soll beim nächsten Rennen in Imola ein neuer 910 PS starker Motor für ordentlich Dampf sorgen. Klar, dass sich Button, der in dieser Saison noch nicht einmal das Ziel erreicht hat, nun angriffslustig zeigt. "Wir brauchen jetzt den ersten Sieg - und dann werden wir vorne mitmischen."
Ausgiebige Tests in Fiorano und Mugello
Michael Schumacher konnte dagegen am Freitag nur ein paar Runden drehen, dann kam der große Regen. "Daher kommen wir nicht ganz so viel zum Fahren wie gedacht. Ist aber nicht so schlimm, denn Rubens Barrichello hat gestern hier die meiste Arbeit bereits abgespult, und in der nächsten Woche werden wir ausgiebig in Fiorano und Mugello testen", so Schumacher rund zwei Wochen vor dem Heimrennen in Imola auf seiner Homepage.
Kimi Räikkönen Test-Schnellster
Schnellster in Barcelona war am Freitag Kimi Räikkönen mit einer Bestzeit von 1:15,389 Minuten im vierten seiner 65. Umläufe. Der Finne legte mit seinem MP4-20 auch im stärksten Regen am Nachmittag eine 1:23er-Runde vor und war somit bei allen Bedingungen Schnellster. Hinter ihm klassierte sich sein Teamkollege Alexander Wurz, der nach ebenfalls 65 Runden im Vorjahres-Silberpfeil 0,147 Sekunden Rückstand hatte. Michael Schumacher wurde mit 1,481 Sekunden Rückstand Sechster.
"Auf einem sehr guten Weg"
Nach nur zwei Schumacher-Punkten und einem zweiten Rang durch seinen brasilianischen Teamkollegen Barrichello gehe es "jetzt darum, aus dieser schwierigen Periode rauszukommen. Und ich finde eigentlich, wir waren in Bahrain auf einem sehr guten Weg", meinte Schumacher auf seiner Homepage weiter. Beim Wüstenrennen war er auf Rang zwei hinter dem späteren Sieger und derzeitigen WM-Spitzenreiter Fernando Alonso (Renault) liegend mit einem Hydraulikschaden ausgeschieden.
Reifen geschont
Er hätte sogar noch schneller fahren können, habe aber seine Reifen in dieser Phase des Rennens schonen wollen. "Also noch mal: Das letzte Rennen hat mich eher zuversichtlicher werden lassen. Daher sehe ich auch den Punkterückstand nicht als uneinholbar an - es wäre vermessen zu glauben, ein Fahrer könnte jedes Rennen gewinnen. Es gibt keinen Grund, warum wir beim nächsten Rennen in Imola nicht erneut konkurrenzfähig sein sollten."
Barrichello dämpft Erwartungen
Teamkollege Barrichello dämpfte allerdings leicht die Erwartungen für den Europa-Auftakt am 24. April beim Großen Preis von San Marino. "Zu sagen, dass wir von jetzt bis Imola in der Lage sein werden, so viel aufzuholen, dass wir um den Sieg mitfahren, wäre verfrüht", sagte er der "Gazzetta dello Sport". Dass Ferrari zurückschlagen wird, daran zweifelt aber auch der Brasilianer nicht. "Was ich sagen kann, ist, dass wir ein starkes Auto haben und Ferrari genau weiß, wie sie wieder auf den richtigen Weg kommen."
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