Alex
Vorsicht: Erste WM-Tickets bei eBay
Das Organisationskomitee (OK) für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat ausdrücklich vor dem Kauf von Eintrittskarten bei Internet-Auktionen gewarnt. Kurz nachdem am Freitag die Gewinner von Tickets benachrichtigt waren, seien bereits die ersten Kaufangebote bei eBay aufgetaucht, teilte das OK in Frankfurt am Main mit.
"Wir können nur warnen, auf diese Angebote einzugehen, weil jeder Fan, der auf diesem Weg eine Karte ersteigert, damit rechnen muss, nicht ins Stadion zu kommen", erklärte OK-Vize Horst R. Schmidt. Er verwies darauf, dass die Karten an eine Person gebunden seien und nur bei wirklich trifftigen Gründen und in Abstimmung mit dem Komitee übertragen werden dürften.
"Wenn Eintrittskarte und Personalausweis nicht miteinander korrespondieren, kann es Probleme geben", warnte Schmidt. Das OK habe alles versucht, um einen zweiten Markt für Eintrittskarten zu verhindern. Denn dadurch würden einerseits die Sicherheitsrichtlinien unterlaufen. Andererseits seien im Sinne der Fans Preise festgelegt worden, die bei 35 Euro begännen und bei 600 Euro für die teuerste Finalkarte endeten.
"Nun tauchen schon Preise von 800 oder 1000 Euro für ein Achtelfinale auf", sagte Schmidt. Das Komitee prüfe juristische Schritte, da mit den Internet-Angeboten sowohl gegen die Verkaufsrichtlinien als auch gegen den Markenschutz verstoßen werde.
Schmidt wies darauf hin, dass es für Fußballfans noch Chancen gibt, an Tickets zu kommen. Dann nämlich, wenn am 9. Dezember die Auslosung stattgefunden hat und die teilnehmenden Nationalverbände entscheiden, ob sie die reservierten Kartenkontingente von acht Prozent der Stadion-Kapazität auch komplett nehmen. Am Freitag hatten 208.455 Besteller einen positiven Bescheid vom Organisationskomitee erhalten und sich über Karten freuen können. Beworben hatten sich 900.000 Fans aus 195 Ländern.
ots. Onlinekosten.de
Das Organisationskomitee (OK) für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat ausdrücklich vor dem Kauf von Eintrittskarten bei Internet-Auktionen gewarnt. Kurz nachdem am Freitag die Gewinner von Tickets benachrichtigt waren, seien bereits die ersten Kaufangebote bei eBay aufgetaucht, teilte das OK in Frankfurt am Main mit.
"Wir können nur warnen, auf diese Angebote einzugehen, weil jeder Fan, der auf diesem Weg eine Karte ersteigert, damit rechnen muss, nicht ins Stadion zu kommen", erklärte OK-Vize Horst R. Schmidt. Er verwies darauf, dass die Karten an eine Person gebunden seien und nur bei wirklich trifftigen Gründen und in Abstimmung mit dem Komitee übertragen werden dürften.
"Wenn Eintrittskarte und Personalausweis nicht miteinander korrespondieren, kann es Probleme geben", warnte Schmidt. Das OK habe alles versucht, um einen zweiten Markt für Eintrittskarten zu verhindern. Denn dadurch würden einerseits die Sicherheitsrichtlinien unterlaufen. Andererseits seien im Sinne der Fans Preise festgelegt worden, die bei 35 Euro begännen und bei 600 Euro für die teuerste Finalkarte endeten.
"Nun tauchen schon Preise von 800 oder 1000 Euro für ein Achtelfinale auf", sagte Schmidt. Das Komitee prüfe juristische Schritte, da mit den Internet-Angeboten sowohl gegen die Verkaufsrichtlinien als auch gegen den Markenschutz verstoßen werde.
Schmidt wies darauf hin, dass es für Fußballfans noch Chancen gibt, an Tickets zu kommen. Dann nämlich, wenn am 9. Dezember die Auslosung stattgefunden hat und die teilnehmenden Nationalverbände entscheiden, ob sie die reservierten Kartenkontingente von acht Prozent der Stadion-Kapazität auch komplett nehmen. Am Freitag hatten 208.455 Besteller einen positiven Bescheid vom Organisationskomitee erhalten und sich über Karten freuen können. Beworben hatten sich 900.000 Fans aus 195 Ländern.
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