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Roland
Null Bock auf UEFA-Cup – Leistungsträger wollen weg

Kuranyi zum FC Schalke? Hleb zu Arsenal London? Meira zum FC Porto?


Nur Platz fünf in der Bundesliga, nächste Saison nur UEFA-Cup – beim VfB Stuttgart droht der Ausverkauf der Leistungsträger. Erwin Staudt, Präsident der Schwaben, kündigte bereits personelle Konsequenzen innerhalb der Mannschaft an – ob nun gewollt oder ungewollt: „Wir werden auch personelle Veränderungen haben in der jetzt kommenden Pause." Trainer Matthias Sammer nahm er davon allerdings ausdrücklich aus. „Er hat die Erwartungen, die wir in ihn hatten, voll erfüllt“, sagte Staudt.


Leichtfertig hatten die Schwaben am letzten Spieltag Platz drei und damit die Qualifikation zur Champions League verspielt. Die Pleiten-Serie begann allerdings schon Wochen zuvor. Nach dem 3:0-Sieg gegen Schalke holte der VfB gerade noch vier Punkte aus den letzten sechs Bundesliga-Spielen. Der Frust ist groß, die Lust auf den „Cup der Verlierer“ (Franz Beckenbauer) klein. Stuttgarts Stars wollen weg!



Leistungsträger Nummer eins: Kevin Kuranyi.
Weil der VfB die Champions League verpaßte, kann der Nationalstürmer jetzt für eine festgeschriebene Ablösesumme den Verein wechseln – die „Königs-Klassen-Klausel“ in Kuranyis Vertrag. Sollte Schalke knapp sechs Millionen Euro für seinen Wunschspieler auf den Tisch legen, dürfte Kuranyi weg sein!



Leistungsträger Nummer zwei: Aliaksandr Hleb.
Der Weißrusse, der noch einen Vertrag bis 2008 hat, flirtet heftig mit Arsenal London. Traf sich schon zweimal mit Londons Trainer Arsène Wenger. Zuletzt am 8. Mai, als Hleb das 3:1 der „Gunners“ gegen Liverpool live auf der Tribüne miterlebte. Arsenals Vereinsführung will nach Informationen des „Kicker“ in dieser Woche offiziell mit dem VfB Kontakt aufnehmen. Im Gespräch ist eine Ablösesumme von bis zu 20 Millionen, eine Summe, die als Schmerzensgeld für die launische Diva durchaus reichen sollte...



Leistungsträger Nummer drei: Fernando Meira.
Der Portugiese, zur Rückrunde 2002 für 7,5 Millionen Euro von Benfica Lissabon gekommen, soll auf der Einkaufsliste des FC Porto stehen. Der Champions-League-Sieger des vorigen Jahres sucht Ersatz für Defensiv-Spieler Costinha, der zu Dynamo Moskau wechselt. Porto bietet fünf Millionen Euro. Und Meira könnte sich in der Heimat wesentlich besser für die Nationalelf empfehlen.


Das Ende einer Jugend beim VfB Stuttgart! Zerfällt jetzt das Team, das uns mit seiner unbekümmerten Art, Fußball zu spielen, in der Vergangenheit soviel Freude gemacht hat? Zuvor waren bereits die Abgänge von Philipp Lahm (Bayern München) und Jurica Vranjes (Werder Bremen) bekannt geworden. Als Neuzugänge stehen Thomas Hitzlsperger (Aston Villa) und Ludovic Magnin (Werder Bremen) fest.

Übrigens: Das Energieunternehmen EnBW ist bis 2010 neuer Hauptsponsor beim VfB. Laut eines Berichts der Stuttgarter Zeitung soll EnBW die Schwaben mit rund 4,5 Millionen Euro jährlich unterstützen. (tp)

Quelle
Roland
Ich bin zwar kein großer Fussball Fan, aber dies gibt mir doch zu Bedenken, da ich ca 25 Km vom Daimlerstation wohne. fragend
sevenofwine
Für mich sind das erstmal Gerüchte, auf die ich nix gebe.

Kuranyis Reaktion auf die Frage eines Premiere-Reporters (direkt nach dem Schlusspfiff letzten Samstag), ob er jetzt den Verein wechselt: "Auf so eine Scheiss-Frage antworte ich nicht!"

Was mich aber kotz , das sind Artikel von sensationsgeilen Schmierblättern wie der BILD-Zeitung bzw. deren Internet-Ableger, so wie oben von @Roland gepostet. Die wollen damit nur ihre Auflage steigern böse
metallipar
Naja, aber heutzutage sind die Spieler kaum noch sozial and deren Vereine gebunden.

Also wenns irgendwo mehr Geld gibt und bessere Perspektiven, dann sind sie normaler Weise weg.
Roland
@ sevenofwine

Die Schmierblätter Leben von solchen Dingen, aber sei Ehrlich und denk an das Spiel gegen Bochum. Ist das noch Normal, wenn man die ganze Zeit einigermasen gut Kicken tut und dann sowas. fragend
sevenofwine
@Roland
Normal ist so ein Leistungsabfall sicher nicht. Über die Ursache hierfür kann (und wird) diskutiert werden.
Ich denke, dass der herzerfrischende Offensiv-Fussball der 'jungen Wilden' mit Amtsantritt von Sammer ein Ende fand. Sammers Motto lautet: "Vorwärts, wir müssen zurück!"
Zuhause mit nur einer Spitze - das funzt bei den Jungs nicht m-meinung

Das "Kicken" haben die nicht verlernt, aber die taktischen Vorgaben von Sammer zwängen sie in ein zu enges Korsett unglücklich
Schade drum fragend

Ich hoffe, Sammer ist lernfähig onknees
Roland
Zitat:
Das "Kicken" haben die nicht verlernt


Na dann können wir uns ja auf die nächste Saison freuen, mal sehen, was da dann abgeht. fragend