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Die erste britische Studie, die sich damit beschäftigt, warum so viele Konsumenten auf der Insel zu Raubkopien greifen, förderte Unerfreuliches zu Tage. Demnach weisen die meisten Käufer von gefälschten DVDs ähnliche demografische Merkmale auf wie Konsumenten von legaler Ware: Sie sind vorwiegend männlich, zwischen 15 und 34 Jahren alt und schauen sich im Jahr durchschnittlich 52 Filme an - im Kino, auf legalen oder illegal hergestellten DVDs. Etwa 26 Prozent kaufen die Raubkopien im Arbeitsumfeld, 25 Prozent beziehen die DVDs von Flohmärkten, 24 Prozent erwerben sie im privaten Umfeld. Für 73 Prozent der Käufer illegaler Kopien spielt dabei der Preis ein große Rolle. 56 Prozent gaben als Grund die Veröffentlichungstermine an. Die Analysten vermuten, dass diejenigen, die keine Raubkopien kaufen, das nicht aufgrund eines höheren Unrechtsbewusstseins tun. Vielmehr seien diese DVDs für sie wegen der oftmals schlechten Qualität ein wenig lohnenswertes Geschäft.
Quelle: DVD&VideoMarkt
Quelle: DVD&VideoMarkt