Testsepp
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| Die Reifen-Affäre von Indianapolis spitzt sich zu. Als erster Rennstall drohte Renault mit dem Startverzicht beim Großen Preis der USA am Sonntag (20 Uhr live bei sport.de und RTL). Falls der Automobil-Weltverband (FIA) dem Reifenhersteller Michelin nicht erlaube, neue Pneus nach Indianapolis zu bringen, werde sein Team nicht starten, sagte Renault-Chef Flavio Briatore. "Wenn wir keine Erlaubnis erhalten, mit den neuen Reifen zu fahren, werden wir hier nicht an dem Grand Prix teilnehmen. Die Sicherheit unserer Fahrer ist für uns das Wichtigste", sagte Briatore. Von dem Startverzicht betroffen wären WM-Spitzenreiter Fernando Alonso und Giancarlo Fisichella. Zuvor hatte Lieferant Michelin verlauten lassen, den sieben von ihm ausgerüsteten Formel-1-Teams möglicherweise den Verzicht auf das Rennen zu empfehlen. Die Franzosen haben bislang keinen Grund für den plötzlichen Druckverlust im linken Hinterreifen von Ralf Schumacher gefunden, der am Freitag zum schweren Unfall des Toyota-Piloten geführt hatte. "Nach dem heutigen Stand würden wir den Teams empfehlen, nicht beim Rennen zu starten, so lange wir keine neuen Informationen von unseren Tests bekommen", sagte Michelin-Sportdirektor Neil Shorrock vor derQualifikation am Samstag. "Die letzte Entscheidung haben natürlich die Teams. Weil wir aber die rechtliche Verantwortung für unser Produkt tragen, geben wir diese Hinweise, wie unser Produkt sicher zu nutzen ist", sagte Shorrock. |
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