Roland
Nach dem Skandal von Indianapolis hat ein Motorsport-Fan aus Colorado eine Sammelklage gegen die Formel 1 eingereicht. Larry Bowers will den Automobil-Weltverband (Fia), die Formula One Administration (FOA), den Reifenhersteller Michelin und den Indianapolis Motorspeedway auf Schadenersatz verklagen. Sein Rechtsanwalt William Bock III. wirft den Beteiligten Betrug vor. Fia-Präsident Max Mosley hat unterdessen gefordert, dass Michelin die rund 160.000 Zuschauer finanziell entschädigen sollte. Die Fans hatten im Schnitt 100 Dollar für ein Ticket bezahlt.
Skandal-Rennen in Indianapolis
Erste Klage gegen die Fia eingereicht
Bild großklicken
Enttäuschte Fans in Indianapolis (Foto: dpa)
Nach dem Skandal von Indianapolis hat ein Motorsport-Fan aus Colorado eine Sammelklage gegen die Formel 1 eingereicht. Larry Bowers will den Automobil-Weltverband (Fia), die Formula One Administration (FOA), den Reifenhersteller Michelin und den Indianapolis Motorspeedway auf Schadenersatz verklagen. Sein Rechtsanwalt William Bock III. wirft den Beteiligten Betrug vor. Fia-Präsident Max Mosley hat unterdessen gefordert, dass Michelin die rund 160.000 Zuschauer finanziell entschädigen sollte. Die Fans hatten im Schnitt 100 Dollar für ein Ticket bezahlt.
Foto-Shows Ein schwerer Crash und wütende Fans
Renn-Kommentar Schumi Opfer, nicht Täter
Pressestimmen "Ruhe in Frieden, Formel 1"
Weitere 50 Anfragen liegen vor
"Der Grund der Klage ist, dass die Leute nicht das bekommen haben, wofür sie bezahlt haben", erklärte Bock. "Unserer Meinung war das kein richtiges Rennen." Nach seinen Angaben habe er weitere 50 Anfragen von enttäuschten Formel-1-Fans erhalten. Sein Klient Bowers, der extra aus Colorado nach Indianapolis gereist war, fordere die Erstattung des Geldes für seine Eintrittskarte, seine Reisekosten sowie eine noch nicht definierte Summe an Schadensersatz.
Michelin mit nicht sicheren Reifen in Indy
Beim Rennen am Sonntag waren nur die sechs mit Bridgestone-Reifen versorgten Boliden an den Start gegangen. Michelin hatte zum Großen Preis der USA einen nicht sicheren Reifen mitgebracht, der unter anderem zu Ralf Schumachers schwerem Crash im freien Training führte. Vor allem die hohe Geschwindigkeit in der Steilkurve machte den französischen Gummis große Probleme. Bis kurz vor Start des Rennens diskutierten die Teams mit der Fia über die Möglichkeit, eine Schikane vor der Steilkurve zu installieren.
Quelle und mehr dazu
Skandal-Rennen in Indianapolis
Erste Klage gegen die Fia eingereicht
Bild großklicken
Enttäuschte Fans in Indianapolis (Foto: dpa)
Nach dem Skandal von Indianapolis hat ein Motorsport-Fan aus Colorado eine Sammelklage gegen die Formel 1 eingereicht. Larry Bowers will den Automobil-Weltverband (Fia), die Formula One Administration (FOA), den Reifenhersteller Michelin und den Indianapolis Motorspeedway auf Schadenersatz verklagen. Sein Rechtsanwalt William Bock III. wirft den Beteiligten Betrug vor. Fia-Präsident Max Mosley hat unterdessen gefordert, dass Michelin die rund 160.000 Zuschauer finanziell entschädigen sollte. Die Fans hatten im Schnitt 100 Dollar für ein Ticket bezahlt.
Foto-Shows Ein schwerer Crash und wütende Fans
Renn-Kommentar Schumi Opfer, nicht Täter
Pressestimmen "Ruhe in Frieden, Formel 1"
Weitere 50 Anfragen liegen vor
"Der Grund der Klage ist, dass die Leute nicht das bekommen haben, wofür sie bezahlt haben", erklärte Bock. "Unserer Meinung war das kein richtiges Rennen." Nach seinen Angaben habe er weitere 50 Anfragen von enttäuschten Formel-1-Fans erhalten. Sein Klient Bowers, der extra aus Colorado nach Indianapolis gereist war, fordere die Erstattung des Geldes für seine Eintrittskarte, seine Reisekosten sowie eine noch nicht definierte Summe an Schadensersatz.
Michelin mit nicht sicheren Reifen in Indy
Beim Rennen am Sonntag waren nur die sechs mit Bridgestone-Reifen versorgten Boliden an den Start gegangen. Michelin hatte zum Großen Preis der USA einen nicht sicheren Reifen mitgebracht, der unter anderem zu Ralf Schumachers schwerem Crash im freien Training führte. Vor allem die hohe Geschwindigkeit in der Steilkurve machte den französischen Gummis große Probleme. Bis kurz vor Start des Rennens diskutierten die Teams mit der Fia über die Möglichkeit, eine Schikane vor der Steilkurve zu installieren.
Quelle und mehr dazu
, nur weil die Reifen noch nicht gut genug waren.