Vollständige Version anzeigen: Digitale Revolution

Hankx
Die digitale Revolution definiert den Bildermarkt neu
Effizienzsteigerungen und höhere Qualität dank digitalem Bildmaterial


Die digitale Revolution hat kaum einen Bereich so deutlich verändert wie die Bilderstellung, -Verarbeitung und -Verwendung. Augenfällig ist dies in der privaten Fotografie: Bereits rund ein Viertel der Bilder, die Fotolabors produzieren, haben nicht mehr ein Negativ, sondern ein Digitalbild als Ursprung. Von den Neukameras sind fast alle Geräte digital -entweder als reine Kameras oder als Teil von Mobiltelefonen oder anderen elektronischen Geräten.



pte-Pressefoto



Mehr Bildinformationen als das analoge Bild

Im professionellen Bereich des Digital Imaging sind die Veränderungen noch tief greifender, indem heute der ganze Prozess zwischen Bilderstellung und Verwendung ohne Medienbruch digital erfolgt. Während das Digitalbild bis anhin vor allem als die einfachere und günstigere Lösung galt, wird heute der Bildermarkt neu definiert.
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Dieses neue Bildformat - der Markenname ist HiRevolution - hat eine minimale Auflösung von 10 Millionen Pixeln oder Bildpunkten. Dies reicht auch bei den anspruchsvollsten Druckverfahren für Abbildungen, welche grösser sind als A4. Zum Vergleich: Das analoge Kleinbild-Dia entspricht einer Auflösung von etwa 7 bis 12 Millionen Bildpunkten, je nach Vergleichsverfahren.
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Die heutigen professionellen Digital-Spiegelreflexkameras produzieren mindestens 12 Megapixel, die digitalen Rückwände für Mittelformat-Kameras sogar über 30 Megapixel. Damit hat die digitale Fotografie die analoge nicht nur bezüglich Flexibilität und Produktionszeit überholt, sondern auch in der Qualität. Einziger Wermutstropfen für die Fotografen sind die Preise von digitalen Fotogeräten, welche Investitionen von 10.000 EUR und mehr erfordern. Angesichts des rasanten technologischen Fortschritts sind solche Investitionen nur für Fotografen möglich, welche entsprechende Umsätze generieren können.

Pauschale Bildlizenzen statt individuelle Produktionen

Die Ansprüche der Bilderkunden wandeln sich: Immer mehr Bilder werden benötigt, da immer mehr Botschaften visuell illustriert werden.
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Entsprechend verlagert sich die Bildbeschaffung von der individuellen Auftragsproduktion zu einem standardisierten, grossen Bildermarkt. Die Bildagenturen arbeiten mit zwei Preismodellen: Lizenzpflichtig (Right Managed) und lizenzfrei (Royalty Free). Das traditionelle lizenzpflichtige Modell basiert auf Preisen, die abhängig sind vom einzelnen Verwendungszweck wie Auflage, Grösse oder Dauer der Verwendung. Daraus resultiert nicht nur ein hoher Verhandlungsaufwand, sondern schlussendlich oft ein schmerzhaft hoher Preis. Immer mehr setzen sich lizenzfreie Preismodelle durch. Lizenzfrei heisst nicht, wie der Begriff unglücklicherweise vermuten lässt, dass die Verwendung kostenfrei ist. Vielmehr handelt es sich um eine pauschale Nutzungserlaubnis, welche keine Lizenzzahlungen beinhaltet, die von der konkreten Nutzung abhängig sind. Gerade weil heute viele Bilder über das Internet eingekauft werden, setzen sich die lizenzfreien Bilder immer mehr durch - nicht nur wegen dem insgesamt günstigeren Kaufpreis, sondern auch wegen der flexibleren Nutzung und der grösseren Rechtssicherheit bei der Anwendung der Bilder. Für den Fotografen ändert sich mit dem Trend zu pauschalen, günstigen Bilderpreisen das Geschäftsmodell: Nicht mehr der Verkauf eines Bildes zu einem möglichst hohen Preis ist das Ziel, sondern die Maximierung der Verkaufszahlen für ein einzelnes Bild oder eine Produktion.
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Der Rauch rund um die digitale Revolution lichtet sich. Was bleibt, sind Fotografen, die mit neuen Werkzeugen und neuen Geschäftsmodellen arbeiten. Und Bilderkäufer, die immer Bilder einkaufen. Die ganze Branche ist um Faktoren schneller und effizienter geworden, so wie die industrielle Revolution vor über 100 Jahren die Güter-Produktion umwälzte.


Quelle: pte
Alex
Ein Freund von mir Arbeitet als Photograf für eine Tageszeitung.
Der nutzt auch eine digital Kamera.

Die macht wirklich absolute Spitzenbilder, liegt im Preis allerdings bei ca. 7000 Euro.
Roland
Es werden nur noch die Alten Hasen bleiben, wo noch Ihren Film endwickeln.

Ich hab auch eine Digitalkamera, allerdings nicht für 7000 €, sondern meine hat 740 € gekostet und einen kleinen Speziellen Fotodrucker dazu. Der Drucker macht Bilder 10 x 15 cm und das mit einer Unwarscheinlichen sehr guten Qualität bei 5760 dpi.
Dazu kommt noch, wenn man Digital ein Bild macht und etwas stört, oder muß noch dazu, dann ist das mit einem PC und Software kein Problem.
Vorteile auch fürs Internet man kann die Bilder sofort hohladen und muß erst nicht Endwickeln, dann Einscannen, dazu noch die Bilder wo nichts sind werden einfach gelöscht.

Ich hab da ein Programm mit Diashow, da werden die Bilder alle mit Musik und Überblendeffekten auf eine CD gebrannt, dazu kann man noch Titel einblenden, was wann und wo.
Wie groß muß ein Karton sein, wenn man eine ganze Scheibe mit Bilder auf eine DVD brennt und die Kosten sind vom Digitalen weitaus weniger.
Hankx
Ich fotografiere nicht mehr analog, obwohl ich weiterhin mein gut sortiertes Equipment habe. Meine Fotopartnerin sieht das etwas anders.
Bei der Entwicklung wird dann allerdings direkt eine CD mitgebastelt, so kann ich die Aufnahmen digital weiterverarbeiten.

Im Bereich Großbildformat, vor allem in s/w, finde ich analog nachwievor wesentlich präziser.


@Alex

Zitat:
Die macht wirklich absolute Spitzenbilder, liegt im Preis allerdings bei ca. 7000 Euro.


Denke, du meinst die Canon EOS-D-Serie.
Mit den entsprechenden Objektiven sind die Kameras in dieser Preisklasse wirkliche Schätzchen, keine Frage.
Habe auch zwei Canon-Geräte.

Aber du weißt ja, ich stehe auf Leica.