Roland
Sicherheits-Experten warnen vor einem neuen Computer-Wurm, der sich die Popularität von Google zunutze macht.
Google-Wurm verursacht Werbe-Flut
Wer im Internet etwas sucht, kommt kaum an Google vorbei. Die Dominanz der Suchmaschine hat jetzt auch Virenautoren angelockt. Das Antiviren-Unternehmen Panda Software meldet einen Computer-Wurm, der das Vertrauen in Google ausnutzt, um den PC mit Werbung zu überfluten.
Wurm lauert in Tauschbörsen
Der Schädling "P2Load.A" verbreitet sich über Tauschbörsen. Dort tarnt er sich unter dem Titel "Knights of the Old Republic 2", was den Anwender glauben machen soll, er würde sich ein Spiel der Star Wars Saga herunterladen.
Google ausgehebelt
Wer die ausführbare Datei startet, erhält zunächst eine Fehlermeldung. Darin erfährt der Anwender, dass gewünschte Datei nicht vorläge und wo sie heruntergeladen werden könne. Der Rechner wird infiziert, sobald der Anwender dem Link folgt. Der Wurm verändert die Startseite und blendet Werbung ein. Außerdem unterbindet er alle Versuche, das "Original-Google" zu erreichen.
Perfekte Fälschung
Der Trick ist nicht neu: Der Wurm verändert die Host Datei im Windows-Ordner auf dem Rechner, die von Browsern wie dem Internet Explorer genutzt wird. Statt zu Google wird der Anwender fortan direkt auf eine gefälschte Google-Seite geleitet. Das geschieht selbst bei gängigen Tippfehlern, wie zum Beispiel "wwwgoogle.com", "www.gogle.com" oder "www.googel.com". Die Fälschung ist nahezu perfekt und nicht vom Original zu unterscheiden. Sie stellt ebenfalls die 17 Sprachen von Google zur Verfügung.
Werbe-Flut
Macht der User eine Suchabfrage, erscheinen die Ergebnisse korrekt oder mit leichten Abweichungen zur echten Google-Seite. Die Top-Suchergebnisse am oberen Rand (Werbelinks) werden aber auf der gefälschten Seite durch andere Unternehmen ersetzt. Vermutlich will der Autor Geld verdienen, indem er die Links und die ersten Positionen bei den Suchergebnisse an Firmen verkauft.
Virenscanner frisch halten
Um sich vor solchen Attacken zu schützen, sollte jeder Windows-Anwender einen Virenscanner installiert haben, der das System permanent überwacht. Besonders wichtig ist es, die Antiviren-Software mit regelmäßigen Updates der Signaturen auf dem aktuellen Stand zu halten
Quelle
Google-Wurm verursacht Werbe-Flut
Wer im Internet etwas sucht, kommt kaum an Google vorbei. Die Dominanz der Suchmaschine hat jetzt auch Virenautoren angelockt. Das Antiviren-Unternehmen Panda Software meldet einen Computer-Wurm, der das Vertrauen in Google ausnutzt, um den PC mit Werbung zu überfluten.
Wurm lauert in Tauschbörsen
Der Schädling "P2Load.A" verbreitet sich über Tauschbörsen. Dort tarnt er sich unter dem Titel "Knights of the Old Republic 2", was den Anwender glauben machen soll, er würde sich ein Spiel der Star Wars Saga herunterladen.
Google ausgehebelt
Wer die ausführbare Datei startet, erhält zunächst eine Fehlermeldung. Darin erfährt der Anwender, dass gewünschte Datei nicht vorläge und wo sie heruntergeladen werden könne. Der Rechner wird infiziert, sobald der Anwender dem Link folgt. Der Wurm verändert die Startseite und blendet Werbung ein. Außerdem unterbindet er alle Versuche, das "Original-Google" zu erreichen.
Perfekte Fälschung
Der Trick ist nicht neu: Der Wurm verändert die Host Datei im Windows-Ordner auf dem Rechner, die von Browsern wie dem Internet Explorer genutzt wird. Statt zu Google wird der Anwender fortan direkt auf eine gefälschte Google-Seite geleitet. Das geschieht selbst bei gängigen Tippfehlern, wie zum Beispiel "wwwgoogle.com", "www.gogle.com" oder "www.googel.com". Die Fälschung ist nahezu perfekt und nicht vom Original zu unterscheiden. Sie stellt ebenfalls die 17 Sprachen von Google zur Verfügung.
Werbe-Flut
Macht der User eine Suchabfrage, erscheinen die Ergebnisse korrekt oder mit leichten Abweichungen zur echten Google-Seite. Die Top-Suchergebnisse am oberen Rand (Werbelinks) werden aber auf der gefälschten Seite durch andere Unternehmen ersetzt. Vermutlich will der Autor Geld verdienen, indem er die Links und die ersten Positionen bei den Suchergebnisse an Firmen verkauft.
Virenscanner frisch halten
Um sich vor solchen Attacken zu schützen, sollte jeder Windows-Anwender einen Virenscanner installiert haben, der das System permanent überwacht. Besonders wichtig ist es, die Antiviren-Software mit regelmäßigen Updates der Signaturen auf dem aktuellen Stand zu halten
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