Roland
Mehrere Hersteller haben bekannt gegeben, dass ihre Kameras fehlerhaft sein können: Schwarze Bilder oder extrem verzerrte Aufnahmen sind die Folge.
Hersteller warnen vor rostenden Digicams
Alarmstufe Rot für Digicam-Besitzer: Gleich fünf große Hersteller haben auf ihren Internet-Seiten bekannt gegeben, dass einige ihrer Kameras fehlerhaft sein können: Schwarze Bilder oder extrem verzerrte Aufnahmen mit starken Farbfehlern sind die Folge. Betroffen sind viele beliebte Modelle von Sony, Canon, Fuji, KonicaMinolta und Nikon.
Feuchtigkeit schadet Bildchip
Grund für die Fehldarstellung der Aufnahmen ist möglicherweise eine fehlerhafte Versiegelung des Bildsensors (CCD-Chip). Amerikanischen Medienberichten zufolge könnte bei einigen Kamera-Modellen dadurch Feuchtigkeit an den Bildsensor gelangen, und diesen dadurch langsam aber sicher unbrauchbar machen - die Kamera verrostet sozusagen. Hersteller Canon gibt auf seiner Webseite folgende Beschreibung für die Schadensursache: "Es wurde bestätigt, dass sich bei einzelnen, in den betroffenen Produkten verwendeten CCD-Bildsensoren in äußerst seltenen Fällen die interne Verdrahtung löst."
Vorbildlich: Kostenfreie Reparatur auch ohne Garantie
Die gute Nachricht: Die Hersteller reagieren kundenfreundlich und bieten eine kostenfreie Reparatur der betroffenen Kameras an, wenn der beschriebene Fehler auftritt! Eine "vorsorgliche" Reparatur wird von den Herstellern verständlicherweise nicht übernommen. Links zu den entsprechenden Seiten der Hersteller finden sie am Ende der Seite.
Nur bestimmte Modelle betroffen
Nach Angaben der betroffenen Hersteller Sony, Canon, Fuji, Nikon und Konica Minolta wurden Modelle, die möglicherweise beeinträchtigt sind, in dem Zeitraum zwischen Oktober 2002 und März 2004 produziert. Wobei diese auch wesentlich später noch im Handel erhältlich gewesen sein könnten. Weiterhin geben die Hersteller bekannt, das nur bestimmte Modellreihen von dem Fehler betroffen sind.
Reparatur auch nach Ablauf der Garantie
Kunden, deren Kamera das Problem aufweist, bieten vier der fünf Hersteller einen kostenlosen Reparaturservice für ihre Kamera an. Vorausgesetzt, der Fehler rührt tatsächlich von einem defekten CCD-Chip her. Das Angebot gilt auch dann, wenn die Garantiefrist des Modells bereits überschritten sein sollte. Lediglich Fuji Deutschland gab bisher noch keine Stellungnahme zu dem Problem ab.
Quelle
Hersteller warnen vor rostenden Digicams
Alarmstufe Rot für Digicam-Besitzer: Gleich fünf große Hersteller haben auf ihren Internet-Seiten bekannt gegeben, dass einige ihrer Kameras fehlerhaft sein können: Schwarze Bilder oder extrem verzerrte Aufnahmen mit starken Farbfehlern sind die Folge. Betroffen sind viele beliebte Modelle von Sony, Canon, Fuji, KonicaMinolta und Nikon.
Feuchtigkeit schadet Bildchip
Grund für die Fehldarstellung der Aufnahmen ist möglicherweise eine fehlerhafte Versiegelung des Bildsensors (CCD-Chip). Amerikanischen Medienberichten zufolge könnte bei einigen Kamera-Modellen dadurch Feuchtigkeit an den Bildsensor gelangen, und diesen dadurch langsam aber sicher unbrauchbar machen - die Kamera verrostet sozusagen. Hersteller Canon gibt auf seiner Webseite folgende Beschreibung für die Schadensursache: "Es wurde bestätigt, dass sich bei einzelnen, in den betroffenen Produkten verwendeten CCD-Bildsensoren in äußerst seltenen Fällen die interne Verdrahtung löst."
Vorbildlich: Kostenfreie Reparatur auch ohne Garantie
Die gute Nachricht: Die Hersteller reagieren kundenfreundlich und bieten eine kostenfreie Reparatur der betroffenen Kameras an, wenn der beschriebene Fehler auftritt! Eine "vorsorgliche" Reparatur wird von den Herstellern verständlicherweise nicht übernommen. Links zu den entsprechenden Seiten der Hersteller finden sie am Ende der Seite.
Nur bestimmte Modelle betroffen
Nach Angaben der betroffenen Hersteller Sony, Canon, Fuji, Nikon und Konica Minolta wurden Modelle, die möglicherweise beeinträchtigt sind, in dem Zeitraum zwischen Oktober 2002 und März 2004 produziert. Wobei diese auch wesentlich später noch im Handel erhältlich gewesen sein könnten. Weiterhin geben die Hersteller bekannt, das nur bestimmte Modellreihen von dem Fehler betroffen sind.
Reparatur auch nach Ablauf der Garantie
Kunden, deren Kamera das Problem aufweist, bieten vier der fünf Hersteller einen kostenlosen Reparaturservice für ihre Kamera an. Vorausgesetzt, der Fehler rührt tatsächlich von einem defekten CCD-Chip her. Das Angebot gilt auch dann, wenn die Garantiefrist des Modells bereits überschritten sein sollte. Lediglich Fuji Deutschland gab bisher noch keine Stellungnahme zu dem Problem ab.
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