Vollständige Version anzeigen: Intel will PCs schneller booten lassen

Roland
Je schneller aktuelle Rechner werden, umso mehr zeigt sich: Die größte Geschwindigkeitsbremse ist die Festplatte. Besonders deutlich wird dies beim Hochfahren eines PC - die Zeiten, bis ein Computer einsatzbereit ist werden immer länger. Dem will Intel mit einer "Robson" getauften Technologie entgegenwirken. Ein PC, der mit der neuen Technologie ausgestattet ist, startet Presseberichten zufolge fast augenblicklich.

Auch Programme schneller
Nicht nur die Wartezeit bis zum Hochfahren des PC, auch die Ladezeiten einzelner Programme sollen sich drastisch verringern lassen. Laut dem US-Magazin PC World benötigt zum Beispiel Adobe Reader statt 5,4 nur noch 0,4 Sekunden.

Blitzschnell dank Flash
Möglich wird das mit Flash-Speicher, wie er zum Beispiel von USB-Sticks oder Digitalkameras bekannt ist. Bei Intels "Robson" startet der PC direkt von einer speziellen Speicherkarte, die in den PC eingebaut wird und bis zu 4 GB Daten fasst. Flash-Speicher reagiert wesentlich schneller als eine Festplatte, die erst langsam hochfahren muss. Zwar wird es noch einige Zeit dauern, bis diese Technologie reif für den Massenmark ist, doch mit einigen Tricks wird Windows XP schon heute zum Schnell-Starter.

Hybrid-Zug kommt ins rollen
Auch Microsoft arbeitet bereits seit 2003 gemeinsam mit dem Elektronikkonzern Samsung an einer ähnlichen Technologie, die herkömmliche Festplatten mit Flash-Speicher zu "Hybrid-Festplatten" kombiniert. Und mittlerweile sind auch die Festplattenhersteller Hitachi und Seagate mit auf den Hybrid-Zug aufgesprungen. Nach Angaben eines Microsoft-Sprechers wollen bis zum Erscheinen von Windows "Vista" im Jahr 2006 weitere Hersteller diese Technik anbieten.

Trickreich schon heute zum Super-Sprinter
Bisher gehören die Disziplinen "Starten" und "Herunterfahren" nicht zu den Stärken von Windows XP. Allerdings wird es dem Betriebssystem auch unnötig schwer gemacht, mit Bestzeiten zu glänzen. Immens viele Aufgaben muss XP auf dem Weg zum ersten Mausklick erledigen - und bekommt auf dem Weg zur Ziellinie zusätzlich noch jede Menge Gepäck aufgeladen. Ballast, den das System beim Herunterfahren nur schwer wieder los wird.

Hier ein Sekündchen ... und da noch eines
Allein durch das Abschalten diverser Suchvorgänge während des Systemstarts wird die Prozedur merklich verkürzt. Und über kleine Optimierungen in der Registrierungs-Datei verringert sich die Zeit, die Windows zum Herunterfahren benötigt, immens. Auf unserem Testrechner verkürzte sich die Zeitspanne zwischen dem Befehl zum Ausschalten und dem eigentlichen Abschalten des Computers von etwas über eine Minute auf knapp 20 Sekunden.

Quelle
Shadow_Sleeper
Na das ist doch mal eine nütlziche Idee. Manchmal, wenn ich schnell an meine Daten muss, dauert es bei mir fast 25 Sekunden bis Windoof und sämtliche Autostartprogramme (Firewall, Antivir,MySQL, etc.) hochgefahren sind. Wenn die Zeit auch nur halbiert würde, wäre für mich viel gewonnen.