Roland
Eine Bande aus Dialer-Betrügern hat im großen Stil über 44.000 Internet-Nutzer abgezockt. Jetzt hat die Polizei den mutmaßlichen Kopf gefasst.
Mutmaßlicher Dialer-Betrüger verhaftet
Der Hamburger Staatsanwaltschaft ist ein Schlag gegen einen Drahtzieher der Dialer-Mafia gelungen: Auf der Ferieninsel Mallorca wurde der mutmaßliche Kopf der so genannten "Skandinavien Connection", ein Däne, verhaftet und nach Deutschland überstellt. Die Bande ergaunerte 3,3 Millionen Euro über heimlich im Web platzierte Einwahlprogramme. Insgesamt 44.000 Geschädigte überwiesen laut Heise-Online diese Summe an das dänische Firmen-Geflecht.
Abgerechnet über normale Festnetznummern
Die Täter hatten in Werbebannern auf Web-Seiten versteckte Dialer-Trojaner auf die Computer von Tausenden von Anwendern eingeschleust, meldet der Online-Dienst Dialerschutz.de. Diese Dialer wählten dann keine kostenpflichtige 0190-Nummern sondern normale Festnetzrufnummern an. Dabei wurde die Rufnummer des Telefonanschlusses mit übertragen.
Postanschrift ausgespäht
Einmal empfangen, suchten die Täter aus Telefonverzeichnissen die zu den Rufnummern gehörenden Namen und Adressen heraus. Dann verschickten sie Rechnungen für angeblich in Anspruch genommene Leistungen, in der Regel Erotik-Dienste. Abgerechnet wurden die vermeintlichen Leistungen über Firmen wie "Hanseatische Abrechnungssysteme" (HAS) und "Digital Web Media".
Tausende Internet-Nutzer betroffen
Gegenüber Dialerschutz.de bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass die Firmen mit manipulierten Dialern arbeiteten, die sich unter Zuhilfenahme eines Trojaners heimlich einwählten. Insgesamt 10.000 Strafanzeigen waren bei der Hamburger Staatsanwaltschaft eingegangen.
Quelle
Mutmaßlicher Dialer-Betrüger verhaftet
Der Hamburger Staatsanwaltschaft ist ein Schlag gegen einen Drahtzieher der Dialer-Mafia gelungen: Auf der Ferieninsel Mallorca wurde der mutmaßliche Kopf der so genannten "Skandinavien Connection", ein Däne, verhaftet und nach Deutschland überstellt. Die Bande ergaunerte 3,3 Millionen Euro über heimlich im Web platzierte Einwahlprogramme. Insgesamt 44.000 Geschädigte überwiesen laut Heise-Online diese Summe an das dänische Firmen-Geflecht.
Abgerechnet über normale Festnetznummern
Die Täter hatten in Werbebannern auf Web-Seiten versteckte Dialer-Trojaner auf die Computer von Tausenden von Anwendern eingeschleust, meldet der Online-Dienst Dialerschutz.de. Diese Dialer wählten dann keine kostenpflichtige 0190-Nummern sondern normale Festnetzrufnummern an. Dabei wurde die Rufnummer des Telefonanschlusses mit übertragen.
Postanschrift ausgespäht
Einmal empfangen, suchten die Täter aus Telefonverzeichnissen die zu den Rufnummern gehörenden Namen und Adressen heraus. Dann verschickten sie Rechnungen für angeblich in Anspruch genommene Leistungen, in der Regel Erotik-Dienste. Abgerechnet wurden die vermeintlichen Leistungen über Firmen wie "Hanseatische Abrechnungssysteme" (HAS) und "Digital Web Media".
Tausende Internet-Nutzer betroffen
Gegenüber Dialerschutz.de bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, dass die Firmen mit manipulierten Dialern arbeiteten, die sich unter Zuhilfenahme eines Trojaners heimlich einwählten. Insgesamt 10.000 Strafanzeigen waren bei der Hamburger Staatsanwaltschaft eingegangen.
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