Vollständige Version anzeigen: "Million Dollar"-Student wird erpresst

Roland
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Alex Tew (Bild: dpa)
Der britische Student Alex Tew, der mit dem Verkauf von winzig kleinen Werbeflächen auf seiner "Million Dollar Homepage" zum Millionär wurde, wird erpresst. Mehrere Web-Piraten forderten nach einem Bericht des britischen Rundfunksenders BBC vom Mittwoch insgesamt mehr als 40.000 Euro. Andernfalls drohten sie damit, die Internet-Seite mit einer Million verkauften Pixeln durch einen Hacker-Angriff lahm zu legen. Als Tew nicht zahlte, ließen sie der Drohung Taten folgen. Die Seite war fast eine Woche lang nur noch zeitweise aufzurufen. Inzwischen funktioniert sie wieder.
FBI ist eingeschaltet
Tew vermutet, dass hinter der Erpressung Hacker aus Russland stecken. Die genaue Herkunft der Drohungen per eMail lasse sich aber nicht verfolgen. In die Ermittlungen haben sich nach seinen Angaben auch die US-Bundespolizei FBI sowie Computer-Experten der britischen Behörden eingeschaltet.

Alex Tew hatte Ende August 2005 eine Internetseite mit dem verführerischen Namen "Million Dollar Homepage" gestartet. Sein Ziel: Ohne großen Einsatz schnell Geld zu verdienen. Also bot Tew eine Million Bildpunkte - Pixel genannt - auf seiner Web-Seite für je einen US-Dollar zum Kauf an. Werbekunden können dort ein Mini-Symbol platzieren. Kleinste Einheit ist ein Pixelquadrat aus 10 mal 10 Punkten für 100 Dollar - sonst ließe sich nichts erkennen. Der Clou: Beim Anklicken des Logos kommt der Nutzer direkt auf die Homepage des Kunden.
Letzte Pixel versteigert
Aus einem Flöckchen wurde eine Lawine. Vergangene Woche waren alle der eine Million Pixel verkauft, die 1000 letzten gar meistbietend bei eBay versteigert. Tew kann in Ruhe weiterstudieren. Ein Job als Innovationsdirektor in einer guten Firma dürfte ihm sicher sein. "Irgendwie", sagt er, "kann ich das alles noch nicht glauben. Früher habe ich den Begriff Geld immer nur mit fünf Pfund pro Stunde für einem Job im Supermarkt in Verbindung gebracht.". Tews, der erste Helfer engagiert hat, lebt weiter in seiner kleinen Studentenbude. Eingekauft hat er dennoch: reichlich Socken und eine Digitalkamera, wie der Computerfan in seinem Internet-Tagebuch erzählt.
Roland
Zitat:
Tew vermutet, dass hinter der Erpressung Hacker aus Russland stecken.


Oha, daß hört sich aber Bösen an, glaub, der schläft Nachts nicht mehr Ruhig geschockt
Hankx
Geniale Idee von dem Jungen. respekt
Roland
Warum kann das einem nicht früher Einfallen? geschockt

Man sieht.daß es doch noch immer solch Simple Ideen gibt, wo man Millionär wird.
Nur Denken Baby