Roland
Dem FBI ist der bisher schwerste Schlag gegen die Raubkopier-Szene gelungen. Eine global operierende Bande namens "RiSCISO" habe Filme, Computerspiele und Software im Wert von 5,4 Millionen Euro illegal kopiert und über das Internet verbreitet. Auf einem der Piratenserver seien mehr als 19.000 Gigabyte an Daten gefunden worden, teilte das FBI mit.
Internationale Bande als exklusiver Club
Kopf der Internetdiebe war den Angaben des FBI zufolge ein im australischen Perth lebender Mann mit dem Decknamen "Chucky". Er habe das urheberrechtlich geschützte Material für die Raubkopien beschafft und entschieden, wer Zugriff zu den Servern mit den illegalen Inhalten bekam. Außerdem werden laut einem Bericht der "Chicago Tribune" noch eine Frau aus Barbados sowie 17 US-Bürger beschuldigt. Insgesamt soll die Bande 50 bis 60 Personen umfassen.
Futter für die Tauschbörsen
Die US-Ermittler haben mit "RiSCISO" eine der bekanntesten so genannten "Release-Groups" zerschlagen. Die Gruppe formierte sich bereits im Jahre 1997 und war eine der großen Quellen aus denen verschiedenste Tauschbörsen mit gestohlenen Inhalten gefüttert werden. Ein kommerzielles Interesse verfolgen diese Gruppen in der Regel nicht. Mitglied in solch "exklusiven" Gruppen kann nur werden, wer täglich frischen Nachschub an Software und Filmen liefern und zudem sehr große Datenmengen bewegen kann.
Mitgliedern droht Haftstrafe
Die Piratengruppe nutzte modernste Sicherheitstechnik, um ihre rechtswidrigen Machenschaften zu tarnen. Dem FBI zufolge konnte der Ring mit Hilfe eines Informanten ausgehoben werden, der einen der wichtigsten Server betreute. Die Mitglieder von "RiSCISO" werden sich vor einem Gericht in Chicago verantworten müssen. Den Angeklagten droht eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren sowie eine Geldbuße in Höhe von 250.000 Dollar.
Quelle und mehr dazu
Internationale Bande als exklusiver Club
Kopf der Internetdiebe war den Angaben des FBI zufolge ein im australischen Perth lebender Mann mit dem Decknamen "Chucky". Er habe das urheberrechtlich geschützte Material für die Raubkopien beschafft und entschieden, wer Zugriff zu den Servern mit den illegalen Inhalten bekam. Außerdem werden laut einem Bericht der "Chicago Tribune" noch eine Frau aus Barbados sowie 17 US-Bürger beschuldigt. Insgesamt soll die Bande 50 bis 60 Personen umfassen.
Futter für die Tauschbörsen
Die US-Ermittler haben mit "RiSCISO" eine der bekanntesten so genannten "Release-Groups" zerschlagen. Die Gruppe formierte sich bereits im Jahre 1997 und war eine der großen Quellen aus denen verschiedenste Tauschbörsen mit gestohlenen Inhalten gefüttert werden. Ein kommerzielles Interesse verfolgen diese Gruppen in der Regel nicht. Mitglied in solch "exklusiven" Gruppen kann nur werden, wer täglich frischen Nachschub an Software und Filmen liefern und zudem sehr große Datenmengen bewegen kann.
Mitgliedern droht Haftstrafe
Die Piratengruppe nutzte modernste Sicherheitstechnik, um ihre rechtswidrigen Machenschaften zu tarnen. Dem FBI zufolge konnte der Ring mit Hilfe eines Informanten ausgehoben werden, der einen der wichtigsten Server betreute. Die Mitglieder von "RiSCISO" werden sich vor einem Gericht in Chicago verantworten müssen. Den Angeklagten droht eine Haftstrafe bis zu fünf Jahren sowie eine Geldbuße in Höhe von 250.000 Dollar.
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