Vollständige Version anzeigen: HD+TV Unterschriftenaktion für besseres Bild

wingding
Zitat:
Wie bei den allen im Super35-Kameraformat aufgenommenen Filmen sind die schwarzen Balken im Bild überflüssig und verhindern eine formatfüllende Darstellung auf jedem 16:9 und HDTV-Display.

Mit Ihrer Stimme tragen Sie zur Öffnung der Filmrollen bei und setzen die Filmstudios unter Druck.

Schwarze Balken im Heimkino

Sie haben sich gerade den neuesten Hollywood-Blockbuster auf DVD geliehen oder gekauft und sehen das Bild mit schwarzen Letterbox-Balken, welche das Bild auf Ihrem 16:9 Display nach oben und unten hin begrenzen. Das Bild erscheint auf Ihrem Display in den selben Proportionen wie im Kino. Und dort werden die meisten abendfüllenden Spielfilme im klassischen Cinemascope-Format 2.35:1 uraufgeführt, also quasi 21:9. Damit links und rechts keine Bildteile weggeschnitten werden - das war als "Pan & Scan" in der Heimvideo-Steinzeit verbreitet und berüchtigt - gelten die schwarzen Letterbox-Balken bei der DVD-Auswertung als obligatorisch und normal.

Das muss nicht sein!

Viele Spielfilme werden mit der Super35 Kamera aufgenommen, welche das Bild auf einer Negativfläche im Format 14:9 festhält und somit zwischen dem 4:3 Standarformat und dem 16:9 Format liegt. Diese Kamera bietet Regisseuren, die sich der unvermeidlichen 4:3 Videoauswertung bereits bei der Filmaufnahme bewusst sind, die technische Möglichkeit, die berüchtigte Pan & Scan Bildkastration von sonst in 21:9 aufgenommenen Filmen schon im Vorfeld auf ein Minimum zu reduzieren: Für die Fernseh- oder VHS-Auswertung (4:3 Standardformat) wird fast die gesamte Höhe des Negativs genutzt, dafür werden vergleichsweise minimale Bildteilverluste an den Seiten in Kauf genommen. Schneidet man stattdessen das 4:3 Bild aus einem Cinemascope-Film heraus, verliert man fast die Hälfte des Bildes! Für die Kino- oder DVD-Auswertung (21:9 Standardformat) wird nur der Cinemascope-Ausschnitt des Negativs herangezogen. Die darüber und darunter liegenden Bildinformationen werden bei der DVD-Veröffentlichung absichtlich und künstlich durch die schwarzen Letterbox-Balken verdeckt ("Matteboxing").

Klartext

Im formatfüllenden 16:9 HDTV-Breitbildformat führen die schwarzen Balken zu einem unnötigen Bildinformation-Verlust von rund einem Viertel! Inzwischen werden fast alle abendfüllenden Spielfilme aus Hollywood mit der Super35 Kamera gedreht. Nun wäre der formatfüllende, 16:9 Ausschnitt eines Super35 Negativs der salomonische Kompromiss zwischen dem 4:3 Fernsehformat und dem 21:9 Cinemascope-Kinoformat. Obwohl es die DVD jetzt seit acht Jahren gibt, erscheinen die Filme aber nach wie vor im Format der Kinofassung - bei 2.35:1 also regelmäßig mit schwarzen Balken, welche tatsächlich vorhandene Bildinformationen verdecken. Das begründen Hollywoods Programmanbieter damit, dass das so vom Regisseur gewollt sei, der seine Bildkomposition erhalten möchte. Wirklich überzeugend ist diese Argumentation freilich nicht. Schließlich nutzt ein Regisseur vom Schlage eines James Cameron das vorhandene 14:9 Filmnegativ für nachträgliche Kamerafahrten bei der Videobearbeitung im Studio - horizontal bei der 4:3 Fassung, vertikal bei der 21:9 Fassung. Das nur diese beiden, deutlich unterschiedlichen Bildkompositionen, einen künstlerischen Stellenwert haben sollen, nicht jedoch die "16:9 Full Screen" Fassung, leuchtet kaum ein.

Trendwende - jetzt mitmachen!

Inzwischen ist die DVD längst zu einem Massenmedium geworden, weshalb sich Hollywoods Programmanbieter die Frage gefallen lassen müssen, wielange sie noch Rücksicht auf die Balken-vorm-Kopf-Fundamentalisten nehmen wollen und sich dies leisten können... Wir wollen die Studios auf diesen Umstand hinweisen. Mit Ihrer Stimme tragen Sie zur Öffnung der Filmrollen bei und setzen die Filmstudios unter Druck. Unsere Pedition für mehr Bildinhalte werden wir bei ausreichender Unterstützung den großen Filmstudios überreichen
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