Roland
Katze mit Vogelgrippe infiziert - erster Fall in Deutschland
Auf Rügen wurde eine tote Katze gefunden, die den H5N1-Erreger in sich trägt. Das Agrarministerium warnt vor Panik.
Vogelgrippe jetzt auch bei Katze
Das Vogelgrippe-Virus H5N1 ist erstmals in Deutschland auf ein Säugetier übergesprungen. Auf Rügen wurde der Erreger bei einer toten Katze festgestellt. Die Experten untersuchen noch, ob es sich bei dem Erreger um die aggressive Asia-Variante handelt, an der bereits Menschen in Asien und der Türkei erkrankt sind.
Infizierter Kater lief im Kreis
Das infizierte Tier ist ein gut genährter Kater von einem Gehöft bei der Wittower Fähre. Der Halter sperrte ihn nach Krankheitssymptomen wie Husten, Schnupfen und Im-Kreis-Laufen weg. Am nächsten Tag sei der Kater tot gewesen. Es wird vermutet, dass er tote oder kranke Vögel gefressen hat. Der Tierhalter wird derzeit ärztlich betreut.
Quelle und mehr dazu
Roland
Was ist Eure Meinung dazu.
Da kann man es schon mit der Angst bekommen, denn ich glaube, daß die das Niemals mehr in den Griff bekommen.
Was Geschieht, wenn fast Alle Vögel draufgehen, dann kommt die Nächste Reaktion: Zuviele Mücken und anderes Ungeziefer.
Ein Kreis ohne Ende.
schlesier
Ich finde, das die Vogelgrippe ein ernst zu nehmendes Thema ist. Jedoch sollte die Berichterstattung nicht panikverbreitend wirken. Fachleute, die sich mit Infektionen auskennen, haben im Vorfeld mit so einer Entwicklung gerechnet und seriös begründet. In Holland wurden Experimente an Katzen durchgeführt und da wurde festgestellt, das der Erreger auf Katzen übertragen werden kann. Bisher ist bekannt, das der Erreger von den Katzen nicht weitergegeben wird.
Wer auf dem Land lebt und Katzen hat, die sich nicht ausschließlich von Produkten aus dem Kühlschrank ernähren, hat jetzt eine besondere Aufmerksamkeit auf seine Vierbeiner zu richten. Einsperren kann man ein Tier, welches tagsüber draußen herumschwirrt, nicht.
Roland
| Zitat: |
| Ich finde, das die Vogelgrippe ein ernst zu nehmendes Thema ist |
Warten wir mal noch ein paar Wochen und es wird sehr, sehr Ernst werden, denn die Schweinepest, oder BSE konnte man Eindämmen, denn da wo es Ausgebrochen ist wurde Alles dicht gemacht, aber ein Vogel kann man nicht mit einem Zaun zurückhalten, der fliegt drüber und steck wieder den nächsten an.
Dazu kommt noch der Kot von den Vögeln, keiner weiß zu 100 % ob er gefährlich ist.
Aus vielen Gewässern, ob der Bodensee, oder viele andere Stauseen wird Trinkwasser gwonnen.
Was wird wohl daraus werden, weil wir es dann auch Trinken.
Wir brauchen keinen Weltkrieg mehr, wenn das so Weitergeht, mit der Umwelt, viele verschiedene Gifte, andere Krankheite, ob Aids, oders Sars usw.ist nur noch eine Frage der Zeit, da war die Pest Harmlos dagegen.
EMUGurke
| Zitat: |
Original von Roland
Das Agrarministerium warnt vor Panik.
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DER Witz der Woche. Unglaublich - keine Panik verbreiten - die sind doch alle mehr als bescheuert. Ich könnte mich so über das Ganze aufregen das glaubt ihr garnicht.
Jetzt haben sie die Seuchenmatten und Desinfizierungen am Rügendamm eingestellt. Die ganze Aktion hat mehr Panik verursacht als alles Andere und hat absolut nichts gebracht. Wie will man es auch einem Wildvogel beibiegen, dass er vorm Überfliegen des Strelasund erst durch die Seuchenmatte trampeln soll. Der Hammer dabei war ja, dass sie die Auto´s durch (z.T. seeehr kurze) Seuchenmatten fahren lassen haben, die Leute selbst und ihre Schuhe, Fußmatten u.ä. nicht angerührt haben. Die sind vorher durch die Vogelscheiße am Strand gerannt und ein paar Stunden später durch die Gemüseabteilung im Supermarkt - kompletter Humbug das Ganze - aaaaber medienwirksam.
Außerdem waren die bekloppten Reporter schon viel eher da und haben - wenn es denn überhaupt möglich ist - das Virus schon in der ganzen Republik verbreitet. Es soll wahre Jadgszenen gegeben haben in denen die Reporter und Filmteams am Strand von Rügen um die Wette gelaufen sind, um einem toten Schwan als erster in den Arsch zu kriechen. Dann haben sie die "Sensation" gefilm und sind anschließend in der Stall der benachbarten Bauern getrampelt um sie nach ihrer Meinung zu befragen.
Natürlich ist so eine Seuche ne heftige und ernste Sache, wenn man aber die Leute an der Küste befragt gab es schon immer tote Vögel am Strand und je nachdem wie hart der Winter war mal mehr und mal weniger. Nur hat sich niemand darum gekümmert. Irgendwann wurden die weggeräumt und fertig. Heute wird jeder überfahrene Spatz auseinander genommen. Wer sagt denn, dass es das Virus nicht schon vor 20 Jahren genauso oft in den Wildvögeln gab?
Wichtiger ist es meiner Meinung nach, die Bauern und Ställe zu schützen (z.B. mit Seuchenmatten vor jedem Stall, nur wenige Befugte haben Zutritt etc.), als vor dem Rügendamm mit fragwürdigen Aktionen erst eine Panik zu schüren. Einige haben am Anfang wohl eher an einen Atomschlag gegelaubt als an ein paar tote Vögel.
Außerdem muss man sagen, dass unserer Regierung in der Sache wiedermal kräftig versagt hat. Denn dass die Zugvögel kommen - und in McPom gibt es zig Tausende die sich hier niederlassen oder einfach nur rasten - war doch klar und damit war auch klar, dass die Grippe kommt. Und vorbereitet war - außer natürlich die diversen Kamera-Teams - keiner. Und eine kleine Landrätin auf Rügen soll die Katastrophe ausrufen und wird jetzt dafür verwantwortlch gemacht, dass es so lange gedauert hat - unglaublich - die ganze Story und wie das hier abläuft.
Bestes Beispiel: Wer spricht denn heute noch von BSE? Gibt´s nicht mehr? Oh doch - gab es schon ewig, auch vor den Medienberichten und wird es wohl auch noch ewig geben. Schon vor vielen vielen Jahren gab es in einem Bestand von Rindern immer einige die offensichtlich was "an der Birne" hatten. Die wurden dann aussortiert und zum Abdecker gebracht - fertig. So war es und so wird es ewig sein. Und wenn ich mich nicht allzusehr täusche wird das mit der Vogelgrippe ähnlich werden. Denn in Griff wird man sie wohl im Sinne des Menschen nie bekommen, es sei denn alle Vögel werden ausgerottet.
Luzifa
Also mich hat sie bisher verschont!
tekkno99
Sicher ist diese Vogelgrippe eine nicht zu unterschätzende Gefahr, aber bislang sind aufgrund dieser Vireninfektion weltweit insgesamt weniger Menschen umgekommen als z. B. in den USA täglich durch Schußwaffen umkommen. Und bekommt deshalb jemand die Krise?
cu,
tekkno99
Roland
| Zitat: |
| aber bislang sind aufgrund dieser Vireninfektion weltweit insgesamt weniger Menschen umgekommen als z. B. in den USA täglich durch Schußwaffen umkommen |
Bis jetzt Noch, sollte sich aber der Virus bei den Menschen anfreunden und wie eine Richtige Grippe sich Ausbreiten, was ja die Befürchtung ist, dann wird es ein Ernsthaftes Problem.
Shadow_Sleeper
Jaja, die Vogelgrippe, manche halten sie für die schlimmste Katastrophe dieses Jahrtausends (welches ja noch relativ jung ist), andere sind der Meinung die Medien seien Schuld an der ganzen Panikmacherei und wieder andere sind der festen Überzeugung die Luftwaffe könnte die Vögel ja mit ihren Kampfflugzeugen an der Grenze abfangen (?!?). Meine persönliche Meinung zu dem Thema ist, gesunde Vorsicht ist geboten, Panik sollte aber dringendst vermieden werden. Während der Maul und Klauenseuche und dem BSE Skandal habe ich meine Gewohnheiten nicht umgestellt und ich werde den Teufel tun und jetzt keine Eier und kein Geflügel mehr essen (zumal der Virus ja bei bereits 70°C abstirbt). Was die Medien angeht bin ich eh schon viele Jahre skeptisch. Dieser ganze Sensationsjournalismus den die Pressefreiheit nun mal mit sich bringt geht mir mit jedem Tag mehr auf den Sack, teilweise sogar noch mehr als Werbung und ihre psychologischen Beeinflussungsstrategien. Neulich gehe ich bei Galeria Kaufhof shoppen und was muss ich sehen... Da wo mal "normale" Taschenbücher für zwischendurch lagen, liegen jetzt Bücher mit so passenden Titeln wie Pandemie. Es ist schon erstaunlich wie schnell sich unser gesamtes Umfeld durch ein paar Tote Vögel (naja, ein paar mehr) verändert. 'Lustig' kann es noch werden wenn die ganzen infizierten Vögel aus Afrika sich hier einnisten, aber auch das wird meiner Meinung nach keinen großen Effekt haben. Ich denke weiterhin nicht das es zu einer Ausrottung des Gefieders kommt, höchstens zu einem radikalen Massensterben aber auch dieses wird die Evolution in den Griff bekommen, natürliche Auslese in groß. Eines ist natürlich etwas beängstigend und zwar die Möglichkeit einer Mischgrippe, die sowohl Tier als auch Mensch befällt und für beide ansteckend macht, dies hätte mit Sicherheit viele Tote zur Folge. Aber eines muss klar sein, Panik durch total nutzlose Aktionen zu verbreiten ist das Letzte was wir jetzt brauchen.