Testsepp
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| 05. März 2006 Millionen deutsche Fernsehhaushalte müssen sich möglicherweise neue Empfangsgeräte (Decoder) zulegen, um die Fußball-Bundesliga weiter via Satellit im Bezahlfernsehen empfangen zu können. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Montagausgabe) wäre dies die Folge einer möglichen Kooperation, die der neue Eigentümer der Bundesliga-Übertragungsrechte Arena und der Decoder-Hersteller Technisat zur Zeit ausloten. Arena sucht nach Partnern für die Übertragung der Bundesligaspiele im Satellitenfernsehen ab der kommenden Saison. Dabei verhandelt die Sportrechteagentur mit Technisat und dem Satellitenkonzern SES Astra. Die Entscheidung gilt als offen. Anders als Astra setze Technisat mit der Verschlüsselungs-Software Cryptoworks auf eine Technik, die nicht zu den rund 1,8 Millionen Premiere-Satellitendecodern kompatibel sei, heißt es in Branchenkreisen. Für Arena hätte die Kooperation mit Technisat allerdings den Vorteil, daß dann hohe Lizenzzahlungen für die Nutzung der Premiere-Decoder wegfielen. Premiere zeigt bisher die Bundesliga im Bezahlfernsehen, hat die Rechte jedoch an Arena verloren. Technisat ist einer der führenden deutschen Decoder-Hersteller und plant, für die Ausstrahlung der Bundesliga via Satellit das Übertragungszentrum des Österreichischen Rundfunks (ORF) in Wien zu nutzen. |
FAZ