Roland
Wenn Giancarlo Fisichella von der Pole Position ins Rennen geht, gewinnt der italienische Renault-Pilot auch. Beim Grand Prix von Malaysia in Sepang gelang dem Römer das Kunststück zum dritten Mal in seiner Karriere. Weltmeister Fernando Alonso komplettiert den Doppelsieg. Schumi wird Sechster.

Renault lässt in Sepang die Korken knallen
Der Weltmeister ist auch in der neuen Saison das Maß der Dinge: Nach dem Sieg von Fernando Alonso beim Auftaktrennen in Bahrain gewinnt Giancarlo Fisichella den Großen Preis von Malaysia. Sein Teamkollege setzte mit seinem zweiten Platz vor Jenson Button (Honda Racing F1 Team) dem Erfolg des französischen Rennstalls die Krone auf. Während Michael Schumacher das Rennen auf Position sechs beendete, schieden Nico Rosberg und Nick Heidfeld jeweils mit Motorschaden aus. Ralf Schumacher belegte am Ende Rang acht.
Räikkönen wird Opfer eines roten Stiers
Schon die erste Runde hatte es in sich. Fernando Alonso legte im Renault einen Blitzstart hin, katapultierte sich noch vor der ersten Kurve von Platz sieben auf Position drei. Während sich auch Michael Schumacher einige Plätze nach vorne schieben konnte, war für Kimi Räikkönen das Rennen bereits beendet. Der Finne flog mit seinem McLaren-Mercedes von der Strecke, nachdem Christian Klien (Red Bull Racing) den Silberpfeil am Heck touchierte. Die Aufhängung bei Räikkönen brach und der Bolide war nicht mehr zu halten. "Ich war schon sauer, aber da kann man halt nichts machen", sagte Räikkönen.
Frühes Ende für den Formel-1-Debütanten
Nico Rosberg konnte beim Start seine Position nicht halten, wurde bis auf Rang sechs durchgereicht. An sich nicht sonderlich schlimm, aber in der siebten Runde ereilte den Debütanten ein Motorschaden. Aus dem Heck des Williams F1 schlugen Flammen, eine gigantische Rauchwolke besiegelte das Schicksal des Cosworth-Aggregats. "Es ist schade, wirklich schade", sagte Rosberg. "Die Motivation ist aber immer da, in Australien werde ich wieder angreifen." Sieben Runden vor Schluss ging dann auch Nick Heidfels Motor in Rauch auf - kein guter Tag für beiden die deutschen Fahrer.
Schumacher und Massa liefern sich Duell
Michael Schumacher nutzte die Gunst der Stunde und schob sich im Feld weit nach vorn. Der ganz große Sprung, wie ihn Räikkönen in Bahrain hinlegte, gelang dem Ferrari-Piloten allerdings nicht. Ganz im Gegenteil zu seinem Teamkollegen Felipe Massa, der sich völlig unbeobachtet und mit einer hervorragenden Taktik ausgestattet zehn Runden vor Schluss sogar vor Schumacher auf Position fünf liegend wiederfand. Schumacher versuchte noch, an Massa vorbeizugehen, schaffte es aber nicht.
Renault lässt Fisichella fliegen
An der Spitze fuhr Giancarlo Fisichella ein fehlerfreies Rennen. Von der ersten Runde an bestimmte der Italiener das Tempo, hielt zunächst Jenson Button und kurz vor Schluss auch Fernando Alonso erfolgreich auf Distanz. Die nötige Motivation bekam Fisichella aus der Box. Nach seinem ersten Stopp gab ihm die Teamführung mit einem "Fisicho, Du musst fliegen" die Marschrichtung vor.
Boxenstopps nehmen Spannung aus dem Rennen
Es waren aber auch eben die Boxenstopps, die die anfängliche Spannung aus dem Rennen nahmen und dem Taktik-Faktor alle Türen öffneten. Ab Mitte des Rennens gab es kaum mehr Überholmanöver, es stand vielmehr die Frage im Raum: Wer geht wann und wie oft zum Service? Wer kommt wann vor wem zurück auf die Strecke? Genau dieses Geplänkel kostete Jenson Button Platz zwei im Klassement. Denn durch gut gewählte Zeitfenster schob sich Fernando Alonso am Briten vorbei.
Quelle

Renault lässt in Sepang die Korken knallen
Der Weltmeister ist auch in der neuen Saison das Maß der Dinge: Nach dem Sieg von Fernando Alonso beim Auftaktrennen in Bahrain gewinnt Giancarlo Fisichella den Großen Preis von Malaysia. Sein Teamkollege setzte mit seinem zweiten Platz vor Jenson Button (Honda Racing F1 Team) dem Erfolg des französischen Rennstalls die Krone auf. Während Michael Schumacher das Rennen auf Position sechs beendete, schieden Nico Rosberg und Nick Heidfeld jeweils mit Motorschaden aus. Ralf Schumacher belegte am Ende Rang acht.
Räikkönen wird Opfer eines roten Stiers
Schon die erste Runde hatte es in sich. Fernando Alonso legte im Renault einen Blitzstart hin, katapultierte sich noch vor der ersten Kurve von Platz sieben auf Position drei. Während sich auch Michael Schumacher einige Plätze nach vorne schieben konnte, war für Kimi Räikkönen das Rennen bereits beendet. Der Finne flog mit seinem McLaren-Mercedes von der Strecke, nachdem Christian Klien (Red Bull Racing) den Silberpfeil am Heck touchierte. Die Aufhängung bei Räikkönen brach und der Bolide war nicht mehr zu halten. "Ich war schon sauer, aber da kann man halt nichts machen", sagte Räikkönen.
Frühes Ende für den Formel-1-Debütanten
Nico Rosberg konnte beim Start seine Position nicht halten, wurde bis auf Rang sechs durchgereicht. An sich nicht sonderlich schlimm, aber in der siebten Runde ereilte den Debütanten ein Motorschaden. Aus dem Heck des Williams F1 schlugen Flammen, eine gigantische Rauchwolke besiegelte das Schicksal des Cosworth-Aggregats. "Es ist schade, wirklich schade", sagte Rosberg. "Die Motivation ist aber immer da, in Australien werde ich wieder angreifen." Sieben Runden vor Schluss ging dann auch Nick Heidfels Motor in Rauch auf - kein guter Tag für beiden die deutschen Fahrer.
Schumacher und Massa liefern sich Duell
Michael Schumacher nutzte die Gunst der Stunde und schob sich im Feld weit nach vorn. Der ganz große Sprung, wie ihn Räikkönen in Bahrain hinlegte, gelang dem Ferrari-Piloten allerdings nicht. Ganz im Gegenteil zu seinem Teamkollegen Felipe Massa, der sich völlig unbeobachtet und mit einer hervorragenden Taktik ausgestattet zehn Runden vor Schluss sogar vor Schumacher auf Position fünf liegend wiederfand. Schumacher versuchte noch, an Massa vorbeizugehen, schaffte es aber nicht.
Renault lässt Fisichella fliegen
An der Spitze fuhr Giancarlo Fisichella ein fehlerfreies Rennen. Von der ersten Runde an bestimmte der Italiener das Tempo, hielt zunächst Jenson Button und kurz vor Schluss auch Fernando Alonso erfolgreich auf Distanz. Die nötige Motivation bekam Fisichella aus der Box. Nach seinem ersten Stopp gab ihm die Teamführung mit einem "Fisicho, Du musst fliegen" die Marschrichtung vor.
Boxenstopps nehmen Spannung aus dem Rennen
Es waren aber auch eben die Boxenstopps, die die anfängliche Spannung aus dem Rennen nahmen und dem Taktik-Faktor alle Türen öffneten. Ab Mitte des Rennens gab es kaum mehr Überholmanöver, es stand vielmehr die Frage im Raum: Wer geht wann und wie oft zum Service? Wer kommt wann vor wem zurück auf die Strecke? Genau dieses Geplänkel kostete Jenson Button Platz zwei im Klassement. Denn durch gut gewählte Zeitfenster schob sich Fernando Alonso am Briten vorbei.
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