Roland
Oliver Kahn im Visier der DFB-Gerichtsbarkeit: Der Kapitän des FC Bayern München soll im Rahmen des DFB-Pokal-Finales die Anhänger der unterlegenen Frankfurter Eintracht schwer beleidigt haben. TV-Bilder des "Hessischen Rundfunks" dienen nach Information der "Bild"-Zeitung dem Verband als Beweismaterial. Zu sehen ist eine eigentlich ganz normale Geste des Titans: Befreiter Jubel, verstärkt durch die geballte rechte Faust. Was er in diesem Moment angeblich brüllte, darf ein anständiger Journalist nicht schreiben und sollten Kinder nicht hören.

Unglaubliche Reaktion
Aber genau dieses Wort mit "W" am Anfang ist der Stein des Anstoßes. Kahn war in der besagten Szene der 86. Minute von Emotionen geschüttelt. Gerade hatte die Nummer zwei im Kasten der Nationalmannschaft einen "unsichtbaren" Schuss des Frankfurter Griechen Ioannis Amanatidis dank einer sensationellen Reaktion entschärft. Der 1:1-Ausgleich fiel nicht, den Bayern blieb eine mögliche Verlängerung erspart.
In Wahrheit Klinsi gemeint?
Ist aber Kahns Wortwahl mit Emotionen zu entschuldigen? Er "glaubt nicht", das Unwort überhaupt ausgesprochen zu haben. "Auch nicht gerichtet an die Fans, die aus dieser Distanz sowieso nichts hören würden", zitierte den 36-Jährigen die "Bild". Galt der aus Freude (über sich), Wut (über die Pfiffe und Schmährufe der hessischen Fans) und Rest-Frust (über seine WM-Ausbootung) gemischte Ausbruch am Ende gar dem anwesenden Bundestrainer Jürgen Klinsmann?
Keine Dringlichkeit
Rainer Koch, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, und seine Kollegen werden den Zwischenfall untersuchen und Licht ins verbale Dunkel bringen. Aber in aller Ruhe. Denn, so Koch: "Weil's ein Pokalspiel betrifft, herrscht keine Dringlichkeit." Die herrscht medial aber, weil es Kahn betrifft.
Quelle

Unglaubliche Reaktion
Aber genau dieses Wort mit "W" am Anfang ist der Stein des Anstoßes. Kahn war in der besagten Szene der 86. Minute von Emotionen geschüttelt. Gerade hatte die Nummer zwei im Kasten der Nationalmannschaft einen "unsichtbaren" Schuss des Frankfurter Griechen Ioannis Amanatidis dank einer sensationellen Reaktion entschärft. Der 1:1-Ausgleich fiel nicht, den Bayern blieb eine mögliche Verlängerung erspart.
In Wahrheit Klinsi gemeint?
Ist aber Kahns Wortwahl mit Emotionen zu entschuldigen? Er "glaubt nicht", das Unwort überhaupt ausgesprochen zu haben. "Auch nicht gerichtet an die Fans, die aus dieser Distanz sowieso nichts hören würden", zitierte den 36-Jährigen die "Bild". Galt der aus Freude (über sich), Wut (über die Pfiffe und Schmährufe der hessischen Fans) und Rest-Frust (über seine WM-Ausbootung) gemischte Ausbruch am Ende gar dem anwesenden Bundestrainer Jürgen Klinsmann?
Keine Dringlichkeit
Rainer Koch, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts, und seine Kollegen werden den Zwischenfall untersuchen und Licht ins verbale Dunkel bringen. Aber in aller Ruhe. Denn, so Koch: "Weil's ein Pokalspiel betrifft, herrscht keine Dringlichkeit." Die herrscht medial aber, weil es Kahn betrifft.
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