wingding
| Zitat: |
Durch gestiegene Kosten musste der Abo-Fernsehsender Premiere einen klar höheren Verlust im ersten Quartal verbuchen als noch im Vorjahr. Auch die Zahl der Abonnements ging zurück. Abhilfe erhofft sich der Sender von Livespielen der Fußball-Bundesliga ab August. Bisher fehlen jedoch die Rechte dazu. Beim "Fernsehen erster Klasse" sinkt die Zahl der Abonnements. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) betrage 9,5 Mio. Euro nach 22,7 Mio. Euro ein Jahr zuvor, teilte Premiere am Donnerstag mit. Unter dem Strich weitete Premiere den Verlust auf 18,3 Mio. Euro von 3,4 Mio. Euro binnen Jahresfrist aus. Damit lag Premiere unter den Erwartungen der von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Analysten, die mit einem Ebitda von 17,2 Mio. Euro und mit einem Konzernverlust von 4,7 Mio. Euro gerechnet hatten. Steigende Kosten bei sinkenden Abozahlen Der Sender machte für den Kostenanstieg vor allem gestiegene Programmkosten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Lizenzen der Champions League und anderer Sportrechte verantwortlich. Auch im Nichtsportbereich seien die Kosten für den Erwerb für Serien und Dokumentationen gestiegen. Zudem musste der Sender wegen des künftigen Wegfalls der Bundesliga-Übertragung ab der kommenden Saison erheblich mehr in Marketing und Kundenbetreuung Investieren, um seinen Abonnentenstamm ausbauen zu können. Die Abonnentenzahl ging per Ende März auf 3,52 Millionen zurück. Ende 2005 hatte sie bei 3,57 Millionen gelegen. Die Kündigungsquote erhöhte sich auf 15,1 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie 13,8 Prozent betragen. Fußball-Bundesliga soll wieder live ins Programm Premiere-Chef Georg KoflerPremiere-Chef Georg Kofler sieht dennoch Chancen, mit einem neuen Partner als Lizenzgeber ab der kommenden Saison die Bundesliga live zu zeigen. "Wir sind heute sehr zuversichtlich, dass Premiere auch ab August Bundesliga live präsentieren kann", sagte er. Die Verhandlungen mit einem neuen Partner als Lizenzgeber seien weit fortgeschritten. Zugleich kündigte Premiere auf Grund der neuen Situation Preissenkungen zum Sommer an. Premiere hatte bisher die Bundesliga exklusiv im Pay-TV übertragen. In diesem Jahr erhielt aber überraschend der Konkurrent Arena den Zuschlag. Kofler ließ offen, ob Premiere nun mit Arena über eine Sublizenz verhandelt oder ob der Sender auf eine Lösung mit T-Online setzt. Die Telekom-Tochter besitzt die Rechte für das Internet. |
Quelle: Financial Times
....das dieser Träumer immer noch glaubt Live-BuLi zeigen zu dürfen ist langsam peinlich