Roland
Experten warnen vor einem extrem rabiaten Virus, der speziell Tauschbörsen-Nutzer attackiert. Der Schädling vernichtet Video-, Musik- und Bilddateien.
Ein Trojaner sieht Rot
Ein neuer Trojaner übt sich in Selbstjustiz in Sachen Urheberrecht. Der digitale Schädling ernennt sich selbst zum neuen "Sheriff auf dem PC" und löscht zielsicher alle Video-, Musik- und Bilddateien in den Standard-Downloadordnern verschiedener Tauschbörsen-Programme. Allerdings beendet "Erazer-A" ebenfalls sämtliche Sicherheitsprogramme auf infizierten PC und öffnet so weiteren Schädlingen Tür und Tor.
Wild West-Manieren
Der Trojaner verbreitet sich zur Zeit massiv über die großen Peer-to-Peer-Netzwerke wie Bittorrent oder eDonkey. Dabei tarnt sich der Schädling mit mehreren Dateinamen - beliebte Anwendungen oder aktuelle Computer-Spiele - um Tauschbörsen-Nutzer dazu zu verleiten, die Datei auf ihren Rechner herunterzuladen. Ist der Trojaner erst einmal auf dem PC angekommen, beginnt er das "Gesetz in die eigene Hand zu nehmen", wie die Experten des Sicherheitsunternehmens Sophos kommentieren.
Erschießen ohne Fragen zu stellen
"Erazer-A" nimmt die Dateien in den Standard-Downloadordnern verschiedenster Tauschbörsen-Programme aufs Korn. Weder Musikdateien, noch Videofilme oder Bilder sind vor dem Trojaner sicher. Wird der "Sheriff" fündig, beginnt er ganz nach Wild West-Manier ohne Fragen zu stellen, seine Opfer zu "erschießen" – sie werden schlichtweg gelöscht. Nach getaner "Arbeit" kopiert sich der Schädling unter einem seiner Decknamen selbst in die betroffenen Ordner um darauf zu warten, zu einem anderen Tauschbörsennutzer weiter zu ziehen.
Schädling reißt Barrieren nieder
Sicherheitsexperten warnen jedoch vor der einzelgängerischen Natur des Trojaners. Hilfe von anderen Sicherheitsprogrammen mag er nicht annehmen – Antiviren-, Antispyware- und Firewall-Software schaltet "Erazer" ab, um sich selbst vor Entdeckung zu schützen. Unangenehmer Nebeneffekt dabei: "Erazer" öffnet so Tür und Tor für weitere Schädlinge aller Art auf infizierten PC. Schnell wird so ein befallener Rechner zur Viren- und Spam-Schleuder, oder er wird zum Zombie-Rechner, der für kriminelle Zwecke eingesetzt wird.
Quelle
Ein Trojaner sieht Rot
Ein neuer Trojaner übt sich in Selbstjustiz in Sachen Urheberrecht. Der digitale Schädling ernennt sich selbst zum neuen "Sheriff auf dem PC" und löscht zielsicher alle Video-, Musik- und Bilddateien in den Standard-Downloadordnern verschiedener Tauschbörsen-Programme. Allerdings beendet "Erazer-A" ebenfalls sämtliche Sicherheitsprogramme auf infizierten PC und öffnet so weiteren Schädlingen Tür und Tor.
Wild West-Manieren
Der Trojaner verbreitet sich zur Zeit massiv über die großen Peer-to-Peer-Netzwerke wie Bittorrent oder eDonkey. Dabei tarnt sich der Schädling mit mehreren Dateinamen - beliebte Anwendungen oder aktuelle Computer-Spiele - um Tauschbörsen-Nutzer dazu zu verleiten, die Datei auf ihren Rechner herunterzuladen. Ist der Trojaner erst einmal auf dem PC angekommen, beginnt er das "Gesetz in die eigene Hand zu nehmen", wie die Experten des Sicherheitsunternehmens Sophos kommentieren.
Erschießen ohne Fragen zu stellen
"Erazer-A" nimmt die Dateien in den Standard-Downloadordnern verschiedenster Tauschbörsen-Programme aufs Korn. Weder Musikdateien, noch Videofilme oder Bilder sind vor dem Trojaner sicher. Wird der "Sheriff" fündig, beginnt er ganz nach Wild West-Manier ohne Fragen zu stellen, seine Opfer zu "erschießen" – sie werden schlichtweg gelöscht. Nach getaner "Arbeit" kopiert sich der Schädling unter einem seiner Decknamen selbst in die betroffenen Ordner um darauf zu warten, zu einem anderen Tauschbörsennutzer weiter zu ziehen.
Schädling reißt Barrieren nieder
Sicherheitsexperten warnen jedoch vor der einzelgängerischen Natur des Trojaners. Hilfe von anderen Sicherheitsprogrammen mag er nicht annehmen – Antiviren-, Antispyware- und Firewall-Software schaltet "Erazer" ab, um sich selbst vor Entdeckung zu schützen. Unangenehmer Nebeneffekt dabei: "Erazer" öffnet so Tür und Tor für weitere Schädlinge aller Art auf infizierten PC. Schnell wird so ein befallener Rechner zur Viren- und Spam-Schleuder, oder er wird zum Zombie-Rechner, der für kriminelle Zwecke eingesetzt wird.
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