Roland
Saturn wirft mit der Nikon D50 eine Top-Digicam zum Spottpreis unters Volk, Plus kontert mit Canons Flagschiff EOS 350D. Welches Angebot ist besser?
Discounter locken mit Spitzen-SLRs
Der Sommer ist da und die Preise für digitale Spiegelreflexkameras (SLR) purzeln auf Rekord-Tiefstand. Gleich zwei Discounter eröffnen die heiße Jahreszeit mit SLR-Kits. Elektronik-Trabant Saturn lockt mit der Nikon D50 für sensationelle 499 Euro. Die Supermarktkette Plus kontert im Online-Shop mit der semiprofessionellen Canon EOS 350D. Beide Kameras erhielten von zahlreichen Fachzeitschriften Bestnoten und begeistern seitdem die Hobbyfotografen. Wir sagen Ihnen, welches Schnäppchen für Sie das richtige ist.
Nikon D50: Günstiger geht's nicht

Nikon D50 (Bild: Nikon)
Saturn wirft mit der Nikon D50 eine extrem günstige digitale SLR-Kamera auf den Markt: 499 Euro einschließlich Weitwinkelobjektiv Sigma AF 18-50 mm. Im Innern der Kamera fängt ein 6-Megapixel-CCD die Bilder ein und auf der Rückseite prangt ein 2 Zoll (5 cm) großes Display. Die Kamera unterstützt ISO-Werte zwischen 200 und 1600, damit sind selbst Bilder unter extremen Lichtbedingungen kein Problem. Die Scharfstellung erfolgt manuell oder per Autofokus. Außerdem gibt es neben den üblichen Motivprogrammen eine Funktion zur Vermeidung roter Augen. Einziger Wermutstropfen: Als Speicher dienen ausschließlich SD-Karten, die derzeit im Handel mit Speichergrößen von 1 und 2 Gigabyte angeboten werden.
Canon EOS 350D: Schneller Allrounder

Canon EOS 350D (Bild: Canon)
Vor wenigen Monaten gab es die EOS 350D bereits ohne Objektiv für 680 Euro. Plus bietet nun über seinen Online-Versand dieselbe Kamera mit Weitwinkelobjektiv EF-S 18-55 mm zum Preis für 679 Euro an. Unter dem Gehäuse der SLR steckt ein leistungsfähiger 8-Megapixel-CMOS-Bildsensor und der Bildprozessor DIGIC-II, der auch in Canons Profikameras zum Einsatz kommt. Der schnelle Bildprozessor wirkt sich unter anderem positiv auf die Bilderfolge bei Serienbilder aus und beschleunigt zudem die Einschaltzeit.
RAW und JPEG gleichzeitig
Im Vergleich zur Nikon D50 kann die EOS 350D auch RAW- und JPEG-Bilder gleichzeitig auf die Speicherkarte bannen. Dies ist besonders für Fotografen interessant, die neben den komprimierten JPEG-Dateien auch ein Bild im RAW-Format wünschen. Weiterer Vorteil: Als Speicher dienen CompactFlash-Karten, die mit Speichergrößen von bis zu 4 Gigabyte angeboten werden.
Fazit
Beide Kameras verfügen über eine nahezu identische Ausstattung. Sowohl Nikon als auch Canon unterstützen die Aufzeichnung von RAW- und JPEG-komprimierten Bildern und vereinen Profiausstattungen mit Einsteigerkompatibler Bedienung. Die EOS 350D ist vom Bild her der Nikon überlegen, was den Aufschlag von 180 Euro rechtfertigt. Der 8-Megapixel-CMOS-Bildsensor liefert höherwertige Aufnahmen und erlaubt mehr Freiraum bei der Motivwahl. Bei der Bildqualität ziehen beide Kameras gleich: Tadellose Scharfzeichnung, ausgezeichnete Ein- und Ausgangsdynamik und nur minimales Rauschen. Laut Testbericht der PC Welt neigt die Nikon D50 in der Bildmitte zu Artefaktbildung, Canons AF-Messfeld schwächelt dagegen bei großflächigen hellen Motiven.
Schnäppchen für Einsteiger
Vom Preis her ist die Nikon D50 eindeutig das attraktivere Modell und geradezu prädestiniert für Ein- und Umsteiger in die digitale SLR-Fotografie. Der ambitionierte Hobbyfotograf wird eher zur EOS 350D greifen. Unser Tipp: Suchen Sie einen Fachhändler auf und nehmen Sie beide Modelle in die Hand. Die Nikon wiegt schwerer, während die EOS leicht und dank ihrer geringen Größe eher für zierliche Hände geeignet ist.
Quelle
Discounter locken mit Spitzen-SLRs
Der Sommer ist da und die Preise für digitale Spiegelreflexkameras (SLR) purzeln auf Rekord-Tiefstand. Gleich zwei Discounter eröffnen die heiße Jahreszeit mit SLR-Kits. Elektronik-Trabant Saturn lockt mit der Nikon D50 für sensationelle 499 Euro. Die Supermarktkette Plus kontert im Online-Shop mit der semiprofessionellen Canon EOS 350D. Beide Kameras erhielten von zahlreichen Fachzeitschriften Bestnoten und begeistern seitdem die Hobbyfotografen. Wir sagen Ihnen, welches Schnäppchen für Sie das richtige ist.
Nikon D50: Günstiger geht's nicht

Nikon D50 (Bild: Nikon)
Saturn wirft mit der Nikon D50 eine extrem günstige digitale SLR-Kamera auf den Markt: 499 Euro einschließlich Weitwinkelobjektiv Sigma AF 18-50 mm. Im Innern der Kamera fängt ein 6-Megapixel-CCD die Bilder ein und auf der Rückseite prangt ein 2 Zoll (5 cm) großes Display. Die Kamera unterstützt ISO-Werte zwischen 200 und 1600, damit sind selbst Bilder unter extremen Lichtbedingungen kein Problem. Die Scharfstellung erfolgt manuell oder per Autofokus. Außerdem gibt es neben den üblichen Motivprogrammen eine Funktion zur Vermeidung roter Augen. Einziger Wermutstropfen: Als Speicher dienen ausschließlich SD-Karten, die derzeit im Handel mit Speichergrößen von 1 und 2 Gigabyte angeboten werden.
Canon EOS 350D: Schneller Allrounder

Canon EOS 350D (Bild: Canon)
Vor wenigen Monaten gab es die EOS 350D bereits ohne Objektiv für 680 Euro. Plus bietet nun über seinen Online-Versand dieselbe Kamera mit Weitwinkelobjektiv EF-S 18-55 mm zum Preis für 679 Euro an. Unter dem Gehäuse der SLR steckt ein leistungsfähiger 8-Megapixel-CMOS-Bildsensor und der Bildprozessor DIGIC-II, der auch in Canons Profikameras zum Einsatz kommt. Der schnelle Bildprozessor wirkt sich unter anderem positiv auf die Bilderfolge bei Serienbilder aus und beschleunigt zudem die Einschaltzeit.
RAW und JPEG gleichzeitig
Im Vergleich zur Nikon D50 kann die EOS 350D auch RAW- und JPEG-Bilder gleichzeitig auf die Speicherkarte bannen. Dies ist besonders für Fotografen interessant, die neben den komprimierten JPEG-Dateien auch ein Bild im RAW-Format wünschen. Weiterer Vorteil: Als Speicher dienen CompactFlash-Karten, die mit Speichergrößen von bis zu 4 Gigabyte angeboten werden.
Fazit
Beide Kameras verfügen über eine nahezu identische Ausstattung. Sowohl Nikon als auch Canon unterstützen die Aufzeichnung von RAW- und JPEG-komprimierten Bildern und vereinen Profiausstattungen mit Einsteigerkompatibler Bedienung. Die EOS 350D ist vom Bild her der Nikon überlegen, was den Aufschlag von 180 Euro rechtfertigt. Der 8-Megapixel-CMOS-Bildsensor liefert höherwertige Aufnahmen und erlaubt mehr Freiraum bei der Motivwahl. Bei der Bildqualität ziehen beide Kameras gleich: Tadellose Scharfzeichnung, ausgezeichnete Ein- und Ausgangsdynamik und nur minimales Rauschen. Laut Testbericht der PC Welt neigt die Nikon D50 in der Bildmitte zu Artefaktbildung, Canons AF-Messfeld schwächelt dagegen bei großflächigen hellen Motiven.
Schnäppchen für Einsteiger
Vom Preis her ist die Nikon D50 eindeutig das attraktivere Modell und geradezu prädestiniert für Ein- und Umsteiger in die digitale SLR-Fotografie. Der ambitionierte Hobbyfotograf wird eher zur EOS 350D greifen. Unser Tipp: Suchen Sie einen Fachhändler auf und nehmen Sie beide Modelle in die Hand. Die Nikon wiegt schwerer, während die EOS leicht und dank ihrer geringen Größe eher für zierliche Hände geeignet ist.
Quelle