Roland
Der Betreff der Mail besteht aus einer Folge von Ziffern, auch im Inhalt finden sich nur Zahlenkolonnen. Kein Text, kein Anhang. Nichts, was Aufschluss über den Sinn und Zweck dieser merkwürdigen Nachricht geben könnte. Und als Absender taucht ausgerechnet die eigene Mail-Adresse auf. Was hat das zu bedeuten? Hat sich hier jemand einen Scherz erlaubt?
Globale Angriffswelle?
Was viele Internet-Nutzer zu ihrer Verwunderung in den letzten Tagen in ihren Postfächern fanden, stellte auch für Sicherheits-Experten ein Rätsel dar. Die Anbieter von Antiviren-Software konnten zunächst nur Vermutungen über diese rätselhaften Geistermails anstellen. Kern der Spekulationen ist eine groß angelegte, globale Angriffswelle. "Wir können zwar nicht sagen, welche Art von Angriff folgen wird, jedoch kann man davon ausgehen, dass Attacken bevorstehen", äußerte sich Margarita Mitroussi, Sprecherin von Panda Software, in der vergangenen Woche.
Rätsel ist gelöst
Laut Symantec, Hersteller der Norton-Sicherheitsprodukte, steckt hinter der Spam-Welle eine Variante des Bagle-Wurms. Bagle ist bereits seit Anfang 2004 unterwegs und erscheint in immer wieder neuen Mutationen. Der Schädling plündert die Mail-Adressbücher von befallenen Computern. Alle gefundenen eMail-Adressen überträgt er anschließend an einen Server mit der Domain rodolfomejia.com. Von dort aus werden die Mails mit sinnlosen Inhalt an alle geraubte Adressen verschickt. Der Absender wird so gefälscht, dass der Empfänger den Eindruck bekommt, die Mail stamme aus seinem eigenen Postfach. So umgehen die Hacker die Filterungssysteme. Gelingt die Zustellung, ist eine Adresse als aktiv identifiziert. Auf diese Weise lassen sich noch existierende Mail-Adressen herausfiltern, die dann für Phishing- oder Werbemail-Attacken genutzt werden können.
Öffnen ungefährlich
Fest steht, dass weder der Empfang noch das Öffnen der Mails gefährlich ist. Sie enthalten keine Anhänge, in denen ein Virus lauert könnte, und keinerlei anderen schadhaften Programmcode. Ein mulmiges Gefühl bleibt jedoch. Wer eine solche Ziffernmail empfängt, kann davon ausgehen, dass seine Mail-Adresse von einem gehackten PC stammt.
Quelle
Globale Angriffswelle?
Was viele Internet-Nutzer zu ihrer Verwunderung in den letzten Tagen in ihren Postfächern fanden, stellte auch für Sicherheits-Experten ein Rätsel dar. Die Anbieter von Antiviren-Software konnten zunächst nur Vermutungen über diese rätselhaften Geistermails anstellen. Kern der Spekulationen ist eine groß angelegte, globale Angriffswelle. "Wir können zwar nicht sagen, welche Art von Angriff folgen wird, jedoch kann man davon ausgehen, dass Attacken bevorstehen", äußerte sich Margarita Mitroussi, Sprecherin von Panda Software, in der vergangenen Woche.
Rätsel ist gelöst
Laut Symantec, Hersteller der Norton-Sicherheitsprodukte, steckt hinter der Spam-Welle eine Variante des Bagle-Wurms. Bagle ist bereits seit Anfang 2004 unterwegs und erscheint in immer wieder neuen Mutationen. Der Schädling plündert die Mail-Adressbücher von befallenen Computern. Alle gefundenen eMail-Adressen überträgt er anschließend an einen Server mit der Domain rodolfomejia.com. Von dort aus werden die Mails mit sinnlosen Inhalt an alle geraubte Adressen verschickt. Der Absender wird so gefälscht, dass der Empfänger den Eindruck bekommt, die Mail stamme aus seinem eigenen Postfach. So umgehen die Hacker die Filterungssysteme. Gelingt die Zustellung, ist eine Adresse als aktiv identifiziert. Auf diese Weise lassen sich noch existierende Mail-Adressen herausfiltern, die dann für Phishing- oder Werbemail-Attacken genutzt werden können.
Öffnen ungefährlich
Fest steht, dass weder der Empfang noch das Öffnen der Mails gefährlich ist. Sie enthalten keine Anhänge, in denen ein Virus lauert könnte, und keinerlei anderen schadhaften Programmcode. Ein mulmiges Gefühl bleibt jedoch. Wer eine solche Ziffernmail empfängt, kann davon ausgehen, dass seine Mail-Adresse von einem gehackten PC stammt.
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