Roland
Der Ärger um Microsofts Tool zur Echtheitsüberprüfung von Windows-XP (WGA) nimmt kein Ende: So sorgen nun die Spekulationen des US-Branchenmagazins ZDNet für jede Menge Aufregung. Demnach behauptete ein Mitarbeiter von Microsofts Support-Abteilung, das Windows-Genuine-Advantage-Tool sei ab Herbst verpflichtend. Komme ein Anwender der Installationsaufforderung nicht nach, werde Windows nach 30 Tagen nicht mehr nutzbar sein, so der Angestellte. Gleiches dürfte bei einer nicht bestandenen Prüfung passieren.
Keine Stellungnahme aus Redmond
Um diese Aussagen zu überprüfen, wandte sich der ZDNet-Autor an einen Microsoft-Sprecher, erhielt jedoch keine deutliche Absage: "Wenn das WGA Notifications Programm in Zukunft ausgeweitet wird, könnten Kunden dazu verpflichtet werden, daran teilzunehmen. Microsoft wird seine Kunden über alle Änderungen im Programm informieren". Eine offizielle Stellungnahme zu der möglichen Deaktivierung von XP aus dem Microsoft-Hauptquartier in Redmond steht jedoch derzeit noch aus.
Microsoft gibt nach
Erst gestern veröffentlichte Microsoft eine neue Version seines in die Kritik geratenen "WGA-Notifications"-Tools. Der Software-Riese gab damit dem Druck viele Nutzer nach, die sich drüber beschwert hatten, dass die Software täglich "nach Hause telefoniert". Weiteren Zorn der Anwender zog Microsoft außerdem damit auf sich, dass es "WGA Notifications" in einer Vorabversion im Rahmen seines Patch Days verteilte, obwohl die Benutzung der Software freiwillig ist und das Tool keinerlei Sicherheitslecks stopft.
Täglicher Anruf bei Bill
Die "WGA Notification" traktiert Nutzer illegaler Windows-Versionen mit Warn-Einblendungen. Die erste erscheint bereits auf dem "Begrüßungsbildschirm": Windows startet gar nicht erst, außer der Anwender klickt die Meldung weg. Nutzer, die die Software bewusst oder unbemerkt eingespielt hatten, mussten feststellen, dass das Programm nach jedem Systemstart einen Server bei Microsoft kontaktiert – ohne dass dies im Lizenzvertrag vermerkt wurde. Dieses Verhalten wurde in der neuen Version abgestellt. Allerdings, so Microsoft, nimmt das Tool weiterhin in "regelmäßigen Abständen" Kontakt mit einem Microsoft-Server auf. Diesmal allerdings weist der Software-Riese in der Lizenzvereinbarung auf das Verhalten der Software hin.
Noch auf freiwilliger Basis
Die Testphase für "WGA Notifications" ist jedenfalls nun zu Ende, doch vorerst bleibt die Verwendung des Tools noch dem Benutzer überlassen. Microsoft wird die Software von nun an automatisch an alle Benutzer der englischen, deutschen, französischen, spanischen, italienischen, niederländischen und brasilianisch-portugiesischen Versionen von Windows XP verteilen. Anwender, welche die Auto-Update-Funktion aktiviert haben, dürfen daher in den nächsten Tagen mit einem Installationsangebot rechnen, das jedoch abgelehnt werden kann.
Windows-Zusätze nur für legale Kunden
Nutzer, deren Windows XP von dem Programm als legale Version erkannt wurde, können lohnende Windows-Zusätze wie die Powertoy-Sammlung, Diagnose-Werkzeuge oder Betaversionen von aktuellen Software-Produkten wie den "Internet Explorer 7" herunterladen. Besitzer "illegaler" Versionen bleiben hier außen vor – kritische Sicherheitsupdates sind jedoch weiterhin für jedermann zum Download erreichbar. Microsoft schätzt, dass rund ein Drittel aller weltweit installierten Windows-Kopien nicht legal erworben wurden.
Quelle
Keine Stellungnahme aus Redmond
Um diese Aussagen zu überprüfen, wandte sich der ZDNet-Autor an einen Microsoft-Sprecher, erhielt jedoch keine deutliche Absage: "Wenn das WGA Notifications Programm in Zukunft ausgeweitet wird, könnten Kunden dazu verpflichtet werden, daran teilzunehmen. Microsoft wird seine Kunden über alle Änderungen im Programm informieren". Eine offizielle Stellungnahme zu der möglichen Deaktivierung von XP aus dem Microsoft-Hauptquartier in Redmond steht jedoch derzeit noch aus.
Microsoft gibt nach
Erst gestern veröffentlichte Microsoft eine neue Version seines in die Kritik geratenen "WGA-Notifications"-Tools. Der Software-Riese gab damit dem Druck viele Nutzer nach, die sich drüber beschwert hatten, dass die Software täglich "nach Hause telefoniert". Weiteren Zorn der Anwender zog Microsoft außerdem damit auf sich, dass es "WGA Notifications" in einer Vorabversion im Rahmen seines Patch Days verteilte, obwohl die Benutzung der Software freiwillig ist und das Tool keinerlei Sicherheitslecks stopft.
Täglicher Anruf bei Bill
Die "WGA Notification" traktiert Nutzer illegaler Windows-Versionen mit Warn-Einblendungen. Die erste erscheint bereits auf dem "Begrüßungsbildschirm": Windows startet gar nicht erst, außer der Anwender klickt die Meldung weg. Nutzer, die die Software bewusst oder unbemerkt eingespielt hatten, mussten feststellen, dass das Programm nach jedem Systemstart einen Server bei Microsoft kontaktiert – ohne dass dies im Lizenzvertrag vermerkt wurde. Dieses Verhalten wurde in der neuen Version abgestellt. Allerdings, so Microsoft, nimmt das Tool weiterhin in "regelmäßigen Abständen" Kontakt mit einem Microsoft-Server auf. Diesmal allerdings weist der Software-Riese in der Lizenzvereinbarung auf das Verhalten der Software hin.
Noch auf freiwilliger Basis
Die Testphase für "WGA Notifications" ist jedenfalls nun zu Ende, doch vorerst bleibt die Verwendung des Tools noch dem Benutzer überlassen. Microsoft wird die Software von nun an automatisch an alle Benutzer der englischen, deutschen, französischen, spanischen, italienischen, niederländischen und brasilianisch-portugiesischen Versionen von Windows XP verteilen. Anwender, welche die Auto-Update-Funktion aktiviert haben, dürfen daher in den nächsten Tagen mit einem Installationsangebot rechnen, das jedoch abgelehnt werden kann.
Windows-Zusätze nur für legale Kunden
Nutzer, deren Windows XP von dem Programm als legale Version erkannt wurde, können lohnende Windows-Zusätze wie die Powertoy-Sammlung, Diagnose-Werkzeuge oder Betaversionen von aktuellen Software-Produkten wie den "Internet Explorer 7" herunterladen. Besitzer "illegaler" Versionen bleiben hier außen vor – kritische Sicherheitsupdates sind jedoch weiterhin für jedermann zum Download erreichbar. Microsoft schätzt, dass rund ein Drittel aller weltweit installierten Windows-Kopien nicht legal erworben wurden.
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