Vollständige Version anzeigen: Deutschland gewinnt im Elfmeterschießen

Roland
Unsere Jungs stehen im Halbfinale: Jens Lehmann hält zwei Elfmeter. Klose trifft per Kopf und bringt die DFB-Elf zurück ins Spiel.

Deutschland darf weiterfeiern

Was für ein Endspurt, was für ein Elfmeterschießen! Und die deutsche WM-Party geht weiter. Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt ihr Viertelfinale gegen Argentinien in einem wahren Nervenkrimi mit 5:3 (0:1, 1:1, 1:1) und feiert den Einzug in die Runde der besten vier Teams der Welt. In der Schlussphase der regulären Spielzeit schafften die Klinsmänner durch Miroslav Klose (79.) noch nach einem 0:1-Rückstand den Ausgleich - und dürfen nun weiter vom Titel träumen. Der Mann des Tages ist Keeper Jens Lehmann, der zwei Elfmeter parierte. Deutschland trifft nun im Halbfinale auf den Sieger der Partie Italien gegen Ukraine.

"Die Gefühle gehen mit einem Gassi"
"Ich bin überglücklich, unglaublich stolz und dankbar. Ein fantastisches Publikum", sagte Klinsmann nach dem Krimi. Trotzdem war der Bundestrainer "felsenfest überzeugt vom Sieg im Elfmeterschießen." "Die Gefühle gehen mit einem Gassi", umschrieb der Wahl-Kalifornier das emotionale Auf und Ab während der Partie. "Ich denke, das wird von mir erwartet, als deutscher Torwart sollte man ein Elfmeterschießen gewinnen", sagte Matchwinner Lehmann. "Das war sensationell. Es ist ein großer Lauf, den wir im Moment haben. Da sieht man, was in der Mannschaft steckt", erklärte Ballack beinahe überwältigt von seinen Gefühlen. "Wir haben gekämpft bis zur letzten Sekunde", fügte Neuville hinzu. "Es war ein faszinierendes Spiel", sagte Torschütze Klose noch sichtlich aus der Puste.

Zerfahrene Partie
Beiden Teams war der gegenseitige Respekt von Beginn an anzumerken. Die deutsche Elf startete in ihrer Wunschformation weit weniger euphorisch und druckvoll als noch in den vier Partien zuvor. Argentinien legte ebenfalls erhöhten Wert auf Kontrolle, so dass im Duell der beiden früheren Weltmeister zunächst keine Höhepunkte zustande kamen. Dafür war es aber eine äußerst intensive Partie, bei der nicht nur Bundestrainer Klinsmann schwitzende Handflächen bekommen haben dürfte.

Chancenvorteil
Angeführt vom allerdings wenig spielfreudigen Regisseur Roman Riquelme hatte die Albiceleste im ersten Durchgang leichte Vorteile. Die besseren Chancen boten sich aber zunächst der deutschen Elf: Nach einer perfekten Hereingabe von Leverkusens Bernd Schneider köpfte Kapitän Michael Ballack aus sieben Metern nur knapp am Kasten von Roberto Abbondanzieri vorbei (16.). Auch aus dem Weitschuss von Per Mertesacker nur zwei Minuten später hätte mit Glück etwas werden können. Für die Argentinier kam Juan Sorin dem Tor am nächsten. Doch der Kapitän der Südamerikaner konnte die feine Vorlage von Carlos Tevez per Beinschuss gegen Arne Friedrich nicht nutzen (19.).

Ballgeschubse am Mittelkreis
Die Partie spielte sich fast komplett im Mittelfeld ab. Argentinien probierte es immer wieder mit Standardsituationen durch Riquelme oder über die rechte Abwehrseite der Deutschen, doch in der Innenverteidigung waren Mertesacker und Christoph Metzelder gegen Hernan Crespo auf dem Posten. Außen hielten Friedrich und Schneider den Laden dicht. Auf der anderen Seite war der DFB-Sturm ebenfalls gut aufgehoben. Miroslav Klose beim kompromisslosen Gabriel Heinze von Manchester United und Lukas Podolski bei Roberto Ayala vom FC Valencia.

Der Kleinste springt höher
Direkt nach dem Seitenwechsel beendeten die Argentinier das taktische Gleichgewicht im 12. WM-Viertelfinale einer DFB-Elf. Nach einer Ecke von Riquelme stieg ausgerechnet der nur 1,77 Meter große Ayala am höchsten und köpfte die Führung für die Argentinier. Zum ersten mal in diesem Turnier also ein Rückstand für die Klinsmänner, die nun endlich aufwachten. Mit David Odonkor für Schneider setzte Klinsmann zudem das Signal: Angriff um jeden Preis.

Schlagabtausch
Fast hätte Ballack die zitternden Fans schnell erlöst, doch nach Schweinsteigers Ecke und Abbondanzieris Fehlgriff blieb ein Schuss des 69-maligen Nationalspielers gerade noch in der Abwehr der Argentinier hängen (64.). Dafür hatten die Klinsmänner Glück bei einem Konter über Crespo: Maxi Rodriguez schrammte mit seinem Schuss ans Außennetz nur knapp an seinem vierten WM-Treffer vorbei (73.).

Klose rettet Verlängerung
Erst als sich die Argentinier gedanklich bereits mit dem Halbfinale beschäftigten – Trainer Pekermann nahm Riquelme und Crespo vorzeitig vom Feld – meldeten sich die Deutschen doch noch mit einem Paukenschlag zurück: Der eingewechselte Tim Borowski legte nach Ballacks Vorarbeit super ab, und Miroslav Klose brachte mit seinem WM-Treffer Nummer fünf das Stadion doch noch zum Beben: 1:1 zehn Minuten vor Schluss, dabei blieb es auch. Verlängerung.

Nervenspiel
"Notfalls gehen wir über 120 Minuten", hatte Torsten Frings vorher angekündigt – im sicheren Gefühl des Topzustands der deutschen Elf. Doch in den zusätzlichen 30 Minuten machten eher die Argentinier den Eindruck, als hätten sie die US-Fitnessgurus in ihren Reihen. Die Klinsmänner retteten sich über die Zeit. Glück hatten sie noch bei Coloccinis Weitschuss aus 30 Metern, mit dem der Rechtsverteidiger beinahe Keeper Lehmann düpiert hätte. Doch der Ball tickte nur auf die Latte des deutschen Tores. Das Elfmeterschießen musste diesen Krimi entscheiden.

Lehmann wird zum Helden
Und dabei bewies Jens Lehmann Nerven wie Drahtseile, hielt die Schüsse von Roberto Ayala und Esteban Cambiasso. Für den WM-Gastgeber verwandelten Oliver Neuville, Michael Ballack, Lukas Podolski und Tim Borowski sicher. Während die Spieler auf dem Rasen zum Song "Wir werden Weltmeister" tanzten, verschwand der sichtlich geschaffte Lehmann als Erster in der Kabine. Als schlechte Verlierer erwiesen sich dagegen einige Argentinier und zettelten am Spielfeldrand eine Rangelei an.

Quelle
wingding
istt das geil!!!!!!!!!! Gegen die Gauchos gewonnen (wo war eigentlich Maradonna? Keine karte gehabt? lol )

Verstehe nicht warum die Arg. bei so einempotential so destruktiv spielen. Aber der Trainer hat ja schon seinen Hut genoemmen! Alles weitere: Siehe Signatur banane banane banane
Hankx
Schade, Diego, alles ist vorbei... *sing*



Für den berühmten "Pass" 1986 gibt es jetzt doppelte Rache nach 1990!
Roland
Zitat:
(wo war eigentlich Maradonna? Keine karte gehabt? lol


Das hab ich mich das ganze Spiel auch gefragt, man sein sein Gesicht nicht einmal gesehen.
vielleicht wußte er, wie es wird und mußte sein dickes Herz schonen um nicht umzukippen. grinser

Starke leistung, was da unsere Jungs in der zweiten Halbzeit gebracht haben und nicht Vergessen, unser Deeutscher Torwart, gestern einer der Aller-Besten, was es gibt. Wahnsin

Jetzt glaub ich auch dran, die Chancen für den glücklch stehen sehr, sehr gut. smile
Shadow_Sleeper
Zitat:
Original von Roland
Zitat:
(wo war eigentlich Maradonna? Keine karte gehabt? lol


Das hab ich mich das ganze Spiel auch gefragt, man sein sein Gesicht nicht einmal gesehen.
vielleicht wußte er, wie es wird und mußte sein dickes Herz schonen um nicht umzukippen. grinser

Starke leistung, was da unsere Jungs in der zweiten Halbzeit gebracht haben und nicht Vergessen, unser Deeutscher Torwart, gestern einer der Aller-Besten, was es gibt. Wahnsin

Jetzt glaub ich auch dran, die Chancen für den glücklch stehen sehr, sehr gut. smile


Ja, so langsam gewöhne ich mich an den Gedanken, dass Deutschland wieder ganz vorne mitspielen kann/darf. Maradonna ist wahrscheinlich dagewesen und ist vor Aufregung umgekippt, da konnte man ihn ja nicht mehr in den Menschenmassen erkennen. Das Hupkonzert und die Atmosphäre hier in Hamburg(und wahrscheinlich auch im kleinen fröhlich Rest von Deutschland) war echt gewaltig. "Ohne Gauchos fahr'n wir nach Berlin" Jetzt geht es aber erstmal gegen die Italiener, die können uns schonmal 'ne Siegespizza backen grinser Auch genial war die Schlagzeile in der MOPO heute morgen, ich zitiere: "5:3(in klein daneben "n.E.") Lehmann - Die Wand Gottes!" yelclap Sport Und weiter geht die Feier Prost
wingding
maradonna hatte mit seinem clan übrigens wirklcih keine karten bekommen lol
Shadow_Sleeper
Zitat:
Original von wingding
maradonna hatte mit seinem clan übrigens wirklcih keine karten bekommen lol


Ja und als er dann jemanden nicht ohne Karte mit ins Stadion nehmen durfte hat er dieses total wütend verlassen ^^
Roland
Frankreich stürzt Brasilien vom Thron Wahnsin

Frankreichs Alt-Stars haben den enttäuschenden Rekord-Champion Brasilien im WM-Viertelfinale mit einem 1:0 (0:0)-Sieg vom Thron gestürzt und die Abschiedstournee ihres Regisseurs Zinedine Zidane noch einmal verlängert

Henry schießt Brasilien aus dem Turnier.

Frankreichs Alt-Stars haben den enttäuschenden Rekord-Champion Brasilien im WM-Viertelfinale vom Thron gestürzt und die Abschiedstournee ihres Regisseurs Zinedine Zidane noch einmal verlängert. Mit dem 1:0-Sieg bestrafte die Equipe tricolore in Frankfurt unter der glänzenden Regie Zidanes die Einfallslosigkeit des Titelverteidigers und zog zum vierten Mal bei einer WM in die Runde der letzten Vier ein. Unter den Augen von Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac machte Thierry Henry in der 57. Minute mit seinem dritten WM-Tor die bisher größte Sensation des Turniers perfekt. Für Brasilien ist die Niederlage die erste WM-Pleite nach elf Spielen in Serie. Während der fünffache Titelträger erstmals seit 1990 vor dem Halbfinale die Heimreise antreten muss, kämpft die "Grande Nation" in der Vorschlussrunde am kommenden Mittwoch in München gegen Portugal um den erneuten Einzug in ein WM-Finale.

"Ein außergewöhnlicher Sieg"
"Ein enormes Spiel. Wir wollen jetzt noch weitermachen und versuchen, ins Finale zu kommen, da haben wir Lust drauf", sagte Zidane, der bewies, dass er noch längst nicht zum alten Eisen zählt. Der schon 34-Jährige führte Regie fast wie in seinen besten Zeiten und lieferte mit einem Freistoß auch die Vorlage für Henrys Siegtreffer. "Es war kein gestohlener Sieg. Wir haben verdient gewonnen", stellte Torschütze Henry fest. "Das ist ein außergewöhnlicher Moment. Wir sind noch da. Wenn du lebst, hast du keine Zeit, es zu erklären. Jetzt wollen wir mehr", sagte Trainer Raymond Domenech.

Brasilianern fehlen die Ideen
Adriano raus, Juninho rein und dafür Ronaldinho in die Spitze: Ein taktischer Schachzug von Trainer Carlos Alberto Parreira sollte das bisher wenig inspirierte Offensivspiel der Brasilianer beleben, doch auch beim fünften Turnier-Auftritt konnte von Harmonie unter den Superstars keine Rede sein. Bis auf einen Kopfball von Ronaldo (11.) nach Freistoß-Flanke von Ronaldinho, der sein Ziel weit verfehlte, hatte das schon vor der Pause mit Pfiffen bedachte Starensemble aus Südamerika im Angriff nichts zu bieten. In Rückstand liegend ließ das offenbar überschätzte Team jegliches Aufbäumen vermissen. Auch nach den Einwechslungen der Top-Stürmer Adriano für Juninho und Robinho für Kaka entwickelten die zunehmend kraftlos wirkenden Brasilianer keine Ideen.

Zidane bereitet Abwehr Kopfzerbrechen
Im Duell der beiden letzten Weltmeister stand vor allem die Abwehr der Selecao im Brennpunkt. Denn nach anfänglichem Respekt übernahmen die Franzosen unter der glänzenden Regie des bereits 34-jährigen Zidane die Kontrolle über das Spiel und brachten die Bundesliga-Profis Lucio und Juan im Deckungszentrum gehörig ins Schwitzen.

Ribery spurtet Carlos davon
Doch mehr als eine Chance durch Florent Maloudas Kopfball (38.) sprang für die "Blauen", die erstmals unter der Regie von Raymond Domenech zwei Mal nacheinander in der gleichen Formation begannen, in den ersten 45 Minuten nicht heraus. Franck Ribery fand gegen Roberto Carlos zunächst wenig Gelegenheit, seine Spurtstärke auszuspielen, doch im zweiten Durchgang zeigte er seinem zehn Jahre älteren Widersacher immer häufiger die Hacken.

Juan im Glück
Zidane, wie Torhüter Fabien Barthez, Lilian Thuram und Patrick Vieira Mitglied der legendären 98er Elf, entzog sich in seinem 106. Länderspiel immer wieder der Bewachung durch Gilberto Silva, doch in vorderster Linie stand Einzelkämpfer Henry lange Zeit auf verlorenen Posten. Nach einem mustergültigen Pass von "Zizou" auf Vieira konnte Juan den Akteur von Juventus Turin nur mit einer Grätsche von hinten stoppen und hatte Glück, dass ihm der spanische Schiedsrichter Medina Cantalejo nur die Gelbe Karte zeigte.

Henry netzt ein
Der Favorit agierte auch zu Beginn der zweiten Spielhälfte einfallslos. Keinem der hoch gelobten Offensiv-Künstler gelang es, das Heft gegen die wesentlich aktiveren Franzosen in die Hand zu kommen. Nachdem ein Kopfball von Vieira das Tor von Dida knapp verfehlt hatte, gelang Henry mit seinem Tor auf Zuspiel von Zidane die längst verdiente Führung. Vier Minuten später hätte Juan beinahe einen Schuss von Ribery ins eigene Tor abgelenkt. Mit schnellem Herauslaufen gegen den immer stärker werdenden Ribery verhinderte Dida (70.) das drohende 0:2.

Quelle
Hankx
Zitat:
die können uns schonmal 'ne Siegespizza backen


Ich taufe sie mal Pizza-Germania
--> schön am Dienstag beim Bringservice bestellen - alle 10 min. grinser

Ohne Arroganz und Hochmut:
Wer will unser Nationalteam im Sommer 2006 schlagen?

Top-ausgewählt, top-trainiert, top-eingestellt, die Jungs!!
Klinsi, Jogi -->> ALLEN RESPEKT! herz

Egal, was Dienstag passieren könnte --> WIR haben auf jeden Fall noch 2 Spiele! Wahnsin
Die Samba-Tucken nicht!