Vollständige Version anzeigen: Microsoft nennt Vista-Preise

Roland
Bislang wurde viel spekuliert, wie stark Windows Vista den Geldbeutel der Windows-Nutzer belasten wird. Nun äußert sich Microsoft erstmals offiziell dazu und nennt in einer Liste die für den XP-Nachfolger zu erwartenden Preise. PC-Nutzer werden die Wahl aus insgesamt acht Varianten haben, doch nur einige lohnen sich für Privatanwender.

Updates sind günstiger
Die US-Preise bleiben laut Microsoft auf dem Niveau von Windows XP. So werden für eine Vollversion von Vista Home Basic 199 US-Dollar fällig, was ungefähr 155 Euro entsprechen dürfte. Anwender, die Vista mit der neuen Aero-Oberfläche, dem Media Center und vielen anderen Funktionen erwerben möchten, die die Basic-Version nicht aufweist, werden mit umgerechnet 186 Euro zur Kasse gebeten. Update-Versionen, mit denen XP auf Vista hochgerüstet wird, sind entsprechend günstiger: 78 Euro respektive 124 Euro für die Upgrades auf Basic beziehungsweise Premium werden fällig.

Ultimate-Version bringt alles mit

Anwender, die auf keinerlei Vista-Funktionen verzichten möchten und Wert auf die volle Kontrolle sämtlicher Netzwerk-Optionen wünschen, sind mit einer Vista Ultimate-Version gut beraten. Für einen XP-Erben in diesem Umfang werden jedoch stolze 399 US-Dollar veranschlagt. In Deutschland dürfte der anvisierte Verkaufspreis bei knapp 310 Euro liegen – eine entsprechende Update-Version wird vermutlich für knapp 200 Euro in den Regalen stehen.

Geschäfts-Versionen erhältlich
Firmen, die an der "Business"-Version interessiert sind, müssen pro Windows-Lizenz mit einem Preis von umgerechnet 233 Euro rechnen; ein Update der verwendeten XP-Version auf diese Vista-Variante gibt es bereits ab etwa 155 Euro. Die "Enterprise" getaufte Variante des Betriebssystems wird nur für Großkunden verfügbar sein, die mit Microsoft einen Vertrag zur direkten Abnahme von Vista-Lizenzen haben. Preise hierzu nennt der Redmonder Konzern allerdings nicht.

Drei von acht sind interessant

Windows Vista wird in insgesamt acht Versionen auf den Markt kommen. Für Privatanwender dürften drei dieser Versionen interessant sein: Windows Vista Home Basic, Windows Vista Home Premium und Windows Vista Ultimate. Für die Mehrzahl der Anwender empfiehlt sich die Home Premium zum Preis von etwa 186 Euro in der Vollversion und ca. 124 Euro fürs Update. Eher an Unternehmen richten sich Windows Vista Business und Windows Enterprise. Hierzulande nicht erscheinen wird die abgespeckte Version Windows Starter 2007.

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