Roland
Einer der jüngsten Sicherheits-Patches von Microsoft kann schwersten Schaden auf der Festplatte anrichten. Betroffen sind allerdings nur relativ wenige Nutzer.
Die Kette fehlerhafter Patches für Windows reißt nicht ab: Ein in diesem Monat veröffentlichtes Sicherheitsupdate sorgt für einigen Ärger. Anwender von Windows 2000 berichten in den Newsgroups von Microsoft, dass unter bestimmten Umständen Dateien durch den fehlerhaften Sicherheits-Patch zerstört werden. Microsoft hat bereits einen Hotfix zur Beseitigung des Fehlers veröffentlicht, ein korrigierter Patch steht jedoch noch aus.
Mehr als 4 Kilobyte müssen es schon sein
Der Fehler tritt den Berichten zufolge dann auf, wenn als Dateisystem NTFS verwendet wird und eine Kompression für ausgewählte Verzeichnisse aktiviert ist. Offenbar sind nur Dateien betroffen, deren Größe vier Kilobyte oder mehr beträgt. Neu angelegte oder veränderte Dateien werden unlesbar, wenn sie den zuvor genannten Kriterien entsprechen. Mit einem Hotfix soll sich der Fehler korrigieren lassen, bis das Sicherheits-Update in einer neuen Version erschienen ist. Microsoft empfiehlt, den Hotfix nur einzuspielen, wenn Nutzer von dem beschriebenen Problem betroffen sind.
Fehler ist Zeitbombe
Weiterhin behaupten Anwender in den Newsgroups, das Problem trete erst verzögert auf, da die Dateien zeitversetzt zwischengespeichert werden. So kann es angeblich teilweise einige Stunden dauern, bis sich der Datenverlust bemerkbar macht. Nutzer, die den Fehler reproduzieren wollen, ohne die Verzögerung abzuwarten, können dies über die Eingabe des Befehls "chkdsk [Laufwerk] /f" erreichen.
Lösung muss angefordert werden
Wer dem Datenverlust vorbeugen will, rät Microsoft das betroffene Update [KB 920958] zu deinstallieren, oder den Hotfix anzufordern. Alternativ bleibt nur die Deaktivierung der Ordnerkomprimierung. Ob Microsoft das fehlerhafte Update nachbessern wird, ist bisher nicht bekannt. Besonders problematisch ist, dass mit dem fehlerhaften Update eine kritische Sicherheitslücke in Windows 2000 beseitigt wurde, die den Systemkern betraf. Über die Schwachstelle könnten sich Angreifer vollen Zugriff auf den PC verschaffen. Doch auch an anderer Stelle brechen erneut Sicherheitslücken auf.
Quelle
Die Kette fehlerhafter Patches für Windows reißt nicht ab: Ein in diesem Monat veröffentlichtes Sicherheitsupdate sorgt für einigen Ärger. Anwender von Windows 2000 berichten in den Newsgroups von Microsoft, dass unter bestimmten Umständen Dateien durch den fehlerhaften Sicherheits-Patch zerstört werden. Microsoft hat bereits einen Hotfix zur Beseitigung des Fehlers veröffentlicht, ein korrigierter Patch steht jedoch noch aus.
Mehr als 4 Kilobyte müssen es schon sein
Der Fehler tritt den Berichten zufolge dann auf, wenn als Dateisystem NTFS verwendet wird und eine Kompression für ausgewählte Verzeichnisse aktiviert ist. Offenbar sind nur Dateien betroffen, deren Größe vier Kilobyte oder mehr beträgt. Neu angelegte oder veränderte Dateien werden unlesbar, wenn sie den zuvor genannten Kriterien entsprechen. Mit einem Hotfix soll sich der Fehler korrigieren lassen, bis das Sicherheits-Update in einer neuen Version erschienen ist. Microsoft empfiehlt, den Hotfix nur einzuspielen, wenn Nutzer von dem beschriebenen Problem betroffen sind.
Fehler ist Zeitbombe
Weiterhin behaupten Anwender in den Newsgroups, das Problem trete erst verzögert auf, da die Dateien zeitversetzt zwischengespeichert werden. So kann es angeblich teilweise einige Stunden dauern, bis sich der Datenverlust bemerkbar macht. Nutzer, die den Fehler reproduzieren wollen, ohne die Verzögerung abzuwarten, können dies über die Eingabe des Befehls "chkdsk [Laufwerk] /f" erreichen.
Lösung muss angefordert werden
Wer dem Datenverlust vorbeugen will, rät Microsoft das betroffene Update [KB 920958] zu deinstallieren, oder den Hotfix anzufordern. Alternativ bleibt nur die Deaktivierung der Ordnerkomprimierung. Ob Microsoft das fehlerhafte Update nachbessern wird, ist bisher nicht bekannt. Besonders problematisch ist, dass mit dem fehlerhaften Update eine kritische Sicherheitslücke in Windows 2000 beseitigt wurde, die den Systemkern betraf. Über die Schwachstelle könnten sich Angreifer vollen Zugriff auf den PC verschaffen. Doch auch an anderer Stelle brechen erneut Sicherheitslücken auf.
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