Vollständige Version anzeigen: Klimawandel, Nordpol ohne Eis

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Klimawandel: Eisfreie Arktis im Jahr 2080 möglich

Bremen. SDA/DPA/baz. Das arktische Meer könnte nach Berechnungen von Wissenschaftern schon in wenigen Jahrzehnten zur Sommerzeit von Schiffen durchquert werden. Computermodelle sagen bis 2080 ein drastisches Abschmelzen des Meereises im Nordpolargebiet in den Sommermonaten voraus.

Dies erklärten internationale Forscher am Dienstag bei einem Treffen in Bremen. Die Auswirkungen dieser dramatischen Klimaveränderungen sollen in «Damocles», einem der grössten europäischen Forschungsprojekte, untersucht werden.

Wenn sich das System so weiterentwickle, wie die Physik es sage, werde das Meereis der Arktis bis zum Jahr 2080 im Sommer verschwunden sein, betonte der Meereswissenschafter Eberhard Fahrbach vom Alfred-Wegner-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven. Das habe Konsequenzen, die über die Arktis weit hinausgingen.

Experten sehen durch den Klimawandel als Folge der Erderwärmung nicht nur Eisbären in ihrem Bestand bedroht. Sie erwarten auch schwere Störungen in der gesamten Nahrungskette.

Das habe Auswirkungen bis auf die Fische, welche «wir schliesslich auf den Tisch kriegen», sagte Fahrbach. Mit dem zunehmenden Seeverkehr in den bisher entlegenen Gewässern könnte auch die Ausbeutung von Bodenschätzen und Rohstoffen wie Öl und Gas in der Arktis drastisch zunehmen.

Quelle und mehr klick

Was meint ihr dazu? Meiner Meinung nach hat sich das Thema schon lange erledigt.
wulfgard
Hallo

Alle Forscher waren sich bereits 1997 in Kyoto darüber einig, dass es 5 vor 12 ist und sofort drastische Massnahmen erfolgen müssen damit ein Klimawandel verhindert wird. Alle führenden Wirtschaftsnationen haben sich dem angeschlossen. Einzig und allein die U.S.A waren dagegen und haben den Vertrag nicht unterschrieben. Die Quittung bekommen die Amis nun wenige Jahre später präsentiert. Gut so, sage ich. Doch nun kann man lediglich noch reagieren und nicht mehr agieren. Stelle mich schon darauf ein in nächster Zukunft meine Wohnung mit der steigenden Zahl von Insekten zu teilen. motz

PS: Aber klar muss auch sein, das es eine grundlegende Veränderung bei jedem von uns geben muß. Das fängt bereits beim geliebten Auto an. Gelle !
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Zitat:
Original von wulfgard
Hallo

Alle Forscher waren sich bereits 1997 in Kyoto darüber einig, dass es 5 vor 12 ist und sofort drastische Massnahmen erfolgen müssen damit ein Klimawandel verhindert wird. Alle führenden Wirtschaftsnationen haben sich dem angeschlossen. Einzig und allein die U.S.A waren dagegen und haben den Vertrag nicht unterschrieben. Die Quittung bekommen die Amis nun wenige Jahre später präsentiert. Gut so, sage ich. Doch nun kann man lediglich noch reagieren und nicht mehr agieren. Stelle mich schon darauf ein in nächster Zukunft meine Wohnung mit der steigenden Zahl von Insekten zu teilen. motz

PS: Aber klar muss auch sein, das es eine grundlegende Veränderung bei jedem von uns geben muß. Das fängt bereits beim geliebten Auto an. Gelle !


In beiden Punkten muss ich dir vollkommen zustimmen, der Energieverbrauch und die Abgase die damit (zur Energiegewinnung) einhergehen sind deutlich zu hoch. Zudem kommt noch die Überbevölkerung der Erde hinzu, die das ökologische System kaum vertragen kann. Auto, Trockner, Lampe, etc. alles was Energie verbraucht, schleudert auch indirekt Treibhausgase in die Atmosphäre. (Beim Auto natürlich direkt) Ich glaube auch 1997 war es eigentlich schon zu spät, da bereits damals drastische Auswirkungen im Wettersytem zu erkennen waren. Leider erkannte man zu spät, was die Industrialisierung an Nachteilen brachte, man hätte sich schon von Beginn an über die Konsequenzen klar sein müssen, aber "hätte" kann man später immer sagen, ich frage mich ob sich damals nicht fast jeder keine Gedanken gemacht hätte...
metallipar
Man kann nur noch versuchen die Auswirkungen zu verringern.

Alle anderen (positiven) Antworten sind leider utopisch.
Shadow_Sleeper
Zitat:
Original von metallipar
Man kann nur noch versuchen die Auswirkungen zu verringern.

Alle anderen (positiven) Antworten sind leider utopisch.


Auch hier muss ich (leider) Recht geben, dennoch denken sehr viele Menschen, es würde ausreichen zu handeln, wenn noch eine Schneeflocke am Nordpol liegt...