Roland
Meteorologen raten, am Donners- tag zu Hause zu bleiben.
Norddeutschland rechnet mit neuer Sturmflut
Den deutschen Nordseeinseln und Halligen stehen in dieser Woche weitere Stürme und Orkane bevor - womöglich heftiger noch als es beim Tief "Franz" vor bald einer Woche der Fall war. Bereits von Donnerstagmittag an erwarten Meteorologen das Orkantief "Kyrill", das von Nordwesten kommt und bis Donnerstagnacht über ganz Deutschland ziehen soll.
Bis Windstärke elf
Die norddeutsche Küstenregion muss flächendeckend mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 Kilometern pro Stunde rechnen. Bundesweit sind auch in den Niederungen orkanartigen Stürme mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern in der Stunde - das entspricht Windstärke elf - zu befürchten.
Wälder meiden
Meteorologen empfehlen allen Bürgern, am Donnerstag möglichst zu Hause zu bleiben. Wälder müssen wegen der Gefahr umstürzender Bäume unbedingt gemieden werden.
Neue Flut wahrscheinlich
Für die niedersächsische Küste wird eine Sturmflut erwartet, sagte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Wann genau und wie stark die Küste Schleswig-Holsteins getroffen wird, ist den Meteorologen noch nicht ganz klar. Bewohner der betroffenen Gebiete sollten sich regelmäßig bei der Unwetterzentrale informieren.
"Franz" mit Tempo 140
Vor fast genau einer Woche hatte Sturmtief "Franz" von Donnerstag auf Freitag mit Windgeschwindigkeiten von zum Teil mehr als 140 Kilometern pro Stunde über Nordeuropa gefegt und dabei sieben Menschen getötet. Norddeutschland wurde von einer Sturmflut heimgesucht.
"Ewiger Kampf mit der Natur"
Ein besonders Problem besteht darin, dass die beim letzten Sturm beschädigten Dünen besonders auf den Inseln so schnell nicht repariert werden konnten. "Es gibt definitiv keine kurzfristigen Schutzmaßnahmen", sagte die Sprecherin des NLWKN. Die Behörde rechnet deshalb damit, dass Strände und Deichvorland überflutet werden. "Wir pflegen die Dünen kontinuierlich. Wir schauen was defekt ist und müssen das dann reparieren. Es ist ein ewiger Kampf mit der Natur."
Äste werden zur Gefahr
Für die Versicherungen könnte der Donnerstag zum schwarzen Tag werden: Ab Windstärke acht müssen sie für versicherte Windschäden aufkommen. Menschen werden ab dieser Windstärke bereits durch abbrechende Äste gefährdet. In ganz Europa rechnet man mit schweren Sturmschäden.
Bahn für Schäden gerüstet
In Deutschland wappneten sich Bahn und Behörden. Die Deutsche Bahn AG versetzte ihre Instandhaltungstrupps in erhöhte Alarmbereitschaft. Einer Sprecherin zufolge soll ein halbes Tausend Spezialisten im Notfall das 34.000 Kilometer lange Schienennetz möglichst schnell von Ästen und umgestürzten Bäumen frei räumen. Busse stehen demnach bereit, um Bahn-Kunden bei blockierten Gleisen weiterzubefördern.
Quelle
Norddeutschland rechnet mit neuer Sturmflut
Den deutschen Nordseeinseln und Halligen stehen in dieser Woche weitere Stürme und Orkane bevor - womöglich heftiger noch als es beim Tief "Franz" vor bald einer Woche der Fall war. Bereits von Donnerstagmittag an erwarten Meteorologen das Orkantief "Kyrill", das von Nordwesten kommt und bis Donnerstagnacht über ganz Deutschland ziehen soll.
Bis Windstärke elf
Die norddeutsche Küstenregion muss flächendeckend mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 118 Kilometern pro Stunde rechnen. Bundesweit sind auch in den Niederungen orkanartigen Stürme mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Kilometern in der Stunde - das entspricht Windstärke elf - zu befürchten.
Wälder meiden
Meteorologen empfehlen allen Bürgern, am Donnerstag möglichst zu Hause zu bleiben. Wälder müssen wegen der Gefahr umstürzender Bäume unbedingt gemieden werden.
Neue Flut wahrscheinlich
Für die niedersächsische Küste wird eine Sturmflut erwartet, sagte eine Sprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Wann genau und wie stark die Küste Schleswig-Holsteins getroffen wird, ist den Meteorologen noch nicht ganz klar. Bewohner der betroffenen Gebiete sollten sich regelmäßig bei der Unwetterzentrale informieren.
"Franz" mit Tempo 140
Vor fast genau einer Woche hatte Sturmtief "Franz" von Donnerstag auf Freitag mit Windgeschwindigkeiten von zum Teil mehr als 140 Kilometern pro Stunde über Nordeuropa gefegt und dabei sieben Menschen getötet. Norddeutschland wurde von einer Sturmflut heimgesucht.
"Ewiger Kampf mit der Natur"
Ein besonders Problem besteht darin, dass die beim letzten Sturm beschädigten Dünen besonders auf den Inseln so schnell nicht repariert werden konnten. "Es gibt definitiv keine kurzfristigen Schutzmaßnahmen", sagte die Sprecherin des NLWKN. Die Behörde rechnet deshalb damit, dass Strände und Deichvorland überflutet werden. "Wir pflegen die Dünen kontinuierlich. Wir schauen was defekt ist und müssen das dann reparieren. Es ist ein ewiger Kampf mit der Natur."
Äste werden zur Gefahr
Für die Versicherungen könnte der Donnerstag zum schwarzen Tag werden: Ab Windstärke acht müssen sie für versicherte Windschäden aufkommen. Menschen werden ab dieser Windstärke bereits durch abbrechende Äste gefährdet. In ganz Europa rechnet man mit schweren Sturmschäden.
Bahn für Schäden gerüstet
In Deutschland wappneten sich Bahn und Behörden. Die Deutsche Bahn AG versetzte ihre Instandhaltungstrupps in erhöhte Alarmbereitschaft. Einer Sprecherin zufolge soll ein halbes Tausend Spezialisten im Notfall das 34.000 Kilometer lange Schienennetz möglichst schnell von Ästen und umgestürzten Bäumen frei räumen. Busse stehen demnach bereit, um Bahn-Kunden bei blockierten Gleisen weiterzubefördern.
Quelle
Sat Schüssel auch wieder gerichtet.