Roland
Ein mit Spam verstopftes Postfach kennt jeder - doch bald müssen sich auch die Nutzer von Google Earth auf unerwünschte Werbebotschaften in dem beliebten Erdenbrowser einstellen. Eine Ankündigung Googles, am letzten Januar-Wochenende im Großraum der australischen Stadt Sydney neue Luftaufnahmen zu machen, hat für eine wahre Spam-Welle gesorgt.
"Litfaßsäule" Bodenfläche
Unternehmen als auch Privatpersonen platzierten daraufhin gut sichtbare Werbebanner und andere Botschaften am Boden oder auf Dächern rund um die Metropole. Da die neuen Luftbilder mit einem speziellen Flugzeug in einer Höhe von 600 Metern gemacht wurden, und nicht wie üblich von Satelliten, werden die Fotos eine noch höhere Zoomstufe erlauben und Nutzern viele bisher unbekannte Details zeigen - darunter auch die Werbebotschaften der Australier.
Die Reaktionen auf die Werbebotschaften fielen beim Großteil der Google-Earth-Fangemeinde eher negativ aus. Beispielsweise wurden im Weblog der Reiseplattform Swiftcity, die ebenfalls zu den Spammern gehörte, viele Beschwerden der Nutzer registriert. Allerdings sei das so genannte "Roof Advertising" (zu deutsch etwa "Dach-Werbung") derzeit ein großer Renner in der Werbebranche, wie Marketingexperte Markus Hübner gegenüber der Nachrichtenagentur "pressetext" erklärte.
Werbung wohl ineffektiv
Diese Werbeform sei aber nicht sonderlich effektiv und habe den Status einer "cleveren und witzigen Idee" verloren, so Hübner weiter: "Durch den Mainstream-Charakter, der jetzt schon langsam einsetzt, verliert die Strategie an positiver Schlagkraft." Noch bleibt abzuwarten, wie sich diese Werbebotschaften in einem der nächsten Karten-Updates auswirken. Möglicherweise bearbeitet Google die Aufnahmen und entfernt den Spam - was die Fangemeinde des Erdenbrowser sicherlich begrüßen und wieder besänftigen würde.
Quelle
"Litfaßsäule" Bodenfläche
Unternehmen als auch Privatpersonen platzierten daraufhin gut sichtbare Werbebanner und andere Botschaften am Boden oder auf Dächern rund um die Metropole. Da die neuen Luftbilder mit einem speziellen Flugzeug in einer Höhe von 600 Metern gemacht wurden, und nicht wie üblich von Satelliten, werden die Fotos eine noch höhere Zoomstufe erlauben und Nutzern viele bisher unbekannte Details zeigen - darunter auch die Werbebotschaften der Australier.
Die Reaktionen auf die Werbebotschaften fielen beim Großteil der Google-Earth-Fangemeinde eher negativ aus. Beispielsweise wurden im Weblog der Reiseplattform Swiftcity, die ebenfalls zu den Spammern gehörte, viele Beschwerden der Nutzer registriert. Allerdings sei das so genannte "Roof Advertising" (zu deutsch etwa "Dach-Werbung") derzeit ein großer Renner in der Werbebranche, wie Marketingexperte Markus Hübner gegenüber der Nachrichtenagentur "pressetext" erklärte.
Werbung wohl ineffektiv
Diese Werbeform sei aber nicht sonderlich effektiv und habe den Status einer "cleveren und witzigen Idee" verloren, so Hübner weiter: "Durch den Mainstream-Charakter, der jetzt schon langsam einsetzt, verliert die Strategie an positiver Schlagkraft." Noch bleibt abzuwarten, wie sich diese Werbebotschaften in einem der nächsten Karten-Updates auswirken. Möglicherweise bearbeitet Google die Aufnahmen und entfernt den Spam - was die Fangemeinde des Erdenbrowser sicherlich begrüßen und wieder besänftigen würde.
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