Roland
In deutschen Postfächern breitet sich eine neue Trojaner-Welle aus. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat in der Nacht zum Donnerstag vor gefälschten eMails gewarnt, die als Absender die Behörde ausweisen. Der Inhalt der elektronischen Post besagt, dass gegen den Empfänger eine Strafanzeige wegen illegalen Filesharings erstellt worden sei, und der Nutzer solle die Anzeige im Anhang mit einer Stellungnahme versehen und an das BKA zurückfaxen.
Große Verwirrung bei deutschen Anwendern
Wer dieser Aufforderung nachkommt, verseucht seinen Rechner allerdings mit einem heimtückischen Trojaner. Die Autoren der spamartig verbreiteten eMail gestalteten das Rundschreiben so glaubwürdig, dass viele Nutzer schon darauf hereingefallen sind. So war das Telefonnetz des BKA am Donnerstagvormittag überlastet, da in der Spam-Mail eine korrekte Telefonnummer der Behörde angegeben wurde. Auch beim vermeintlichen Absender, BKA-Vizepräsident Jürgen Stock, handelt es sich um eine echte Person. Was der Trojaner auf einem befallenen PC alles anstellt, ist Experten noch nicht ganz klar.
Folgeschäden noch unbekannt
In welchem Umfang der Schädling auf einem PC wütet, ist noch unklar. Wahrscheinlich spioniert er Tastatureingaben der Nutzer aus und kann somit Passwörter, beispielsweise für Online-Banking, abgreifen. Zudem vermuten Sicherheitsexperten, dass sich die Schadsoftware beim Öffnen der eMail automatisch weiter versendet und weitere Postfächer verseucht. Die Erkennungsrate der Virenschutzprogramme ist aktuell noch gering, wodurch der Nutzer erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen sollte.
Quelle
Große Verwirrung bei deutschen Anwendern
Wer dieser Aufforderung nachkommt, verseucht seinen Rechner allerdings mit einem heimtückischen Trojaner. Die Autoren der spamartig verbreiteten eMail gestalteten das Rundschreiben so glaubwürdig, dass viele Nutzer schon darauf hereingefallen sind. So war das Telefonnetz des BKA am Donnerstagvormittag überlastet, da in der Spam-Mail eine korrekte Telefonnummer der Behörde angegeben wurde. Auch beim vermeintlichen Absender, BKA-Vizepräsident Jürgen Stock, handelt es sich um eine echte Person. Was der Trojaner auf einem befallenen PC alles anstellt, ist Experten noch nicht ganz klar.
Folgeschäden noch unbekannt
In welchem Umfang der Schädling auf einem PC wütet, ist noch unklar. Wahrscheinlich spioniert er Tastatureingaben der Nutzer aus und kann somit Passwörter, beispielsweise für Online-Banking, abgreifen. Zudem vermuten Sicherheitsexperten, dass sich die Schadsoftware beim Öffnen der eMail automatisch weiter versendet und weitere Postfächer verseucht. Die Erkennungsrate der Virenschutzprogramme ist aktuell noch gering, wodurch der Nutzer erhöhte Aufmerksamkeit walten lassen sollte.
Quelle
)