Roland
Beim missglücktem Start einer russisch-ukrainischen Zenit-Rakete ist in der Nacht zum Mittwoch ein europäischer Telekom-Satellit zerstört worden. Wie der Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Igor Panarin, der Nachrichtenagentur AFP sagte, ereignete sich der Unfall in den ersten Sekunden nach dem Abheben der Zenit-3SLRakete mit dem Satelliten NSS-8 gegen 01.22 MEZ.
Unbekannte Ursache
Das für den Start verantwortliche Unternehmen Sea Launch berichtete, alle Beschäftigten auf seiner im Pazifik schwimmenden Startplattform Odyssey - einer früheren Nordsee-Ölbohrinsel - seien trotz der "Anomalie" wohlauf. Die Unfallursache war zunächst unklar.
Sea Launch beförderte seit dem ersten kommerziellen Start im Oktober 1999 bislang 21 Satelliten mit Zenit-Raketen von der riesigen schwimmenden Plattform in Äquator-Nähe aus ins All. Der Satellit NSS-8 hätte über dem Indischen Ozean schweben und unter anderem Teile Europas, Afrikas und des Nahen Ostens mit Breitband-Internet versorgen sollen. Die europäische Betreibergesellschaft SES, die auch die TV-Satelliten der Astra-Familie vermarktet, meldete den "Totalverlust" ihres vom US-Konzern Boeing hergestellten Satelliten.
Video im Web
Unterdessen ist im Internet ein Video aufgetaucht, das die Explosion der Rakete und das Ausmaß des Unglücks verdeutlicht.
Quelle
Unbekannte Ursache
Das für den Start verantwortliche Unternehmen Sea Launch berichtete, alle Beschäftigten auf seiner im Pazifik schwimmenden Startplattform Odyssey - einer früheren Nordsee-Ölbohrinsel - seien trotz der "Anomalie" wohlauf. Die Unfallursache war zunächst unklar.
Sea Launch beförderte seit dem ersten kommerziellen Start im Oktober 1999 bislang 21 Satelliten mit Zenit-Raketen von der riesigen schwimmenden Plattform in Äquator-Nähe aus ins All. Der Satellit NSS-8 hätte über dem Indischen Ozean schweben und unter anderem Teile Europas, Afrikas und des Nahen Ostens mit Breitband-Internet versorgen sollen. Die europäische Betreibergesellschaft SES, die auch die TV-Satelliten der Astra-Familie vermarktet, meldete den "Totalverlust" ihres vom US-Konzern Boeing hergestellten Satelliten.
Video im Web
Unterdessen ist im Internet ein Video aufgetaucht, das die Explosion der Rakete und das Ausmaß des Unglücks verdeutlicht.
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