Roland
Der Nachfolger steht schon Gewehr bei Fuß, der Vorgänger darf länger leben: Die Anzeichen mehren sich, dass Windows Vista für Microsoft nur noch ein Lückenfüller zwischen XP und dem kommenden Betriebssystem mit Codenamen Windows 7 darstellt. Dabei ist das neue Windows erst vor Kurzem in die Läden gekommen, und die Entwicklung der Software verschlang die ungeheure Summe von sechs Milliarden US-Dollar. Ein vorprogrammiertes Fiasko?
Vista-Nachfolger noch 2009
Ben Fathi, bei Microsoft für die Entwicklung der Windows-Kernkomponenten verantwortlich, gab im Rahmen der RSA Conference in San Francisco die ersten Details zum Vista-Nachfolger bekannt. Wichtigster Fakt: Die Entwicklung des Betriebssystems soll maximal zweieinhalb Jahre dauern, das Endprodukt spätestens 2009 in die Läden kommen. An Vista hingegen wurde über fünf Jahre lang gebastelt, ohne dass es auch auf den zweiten Blick erkennbare bahnbrechende Neuerungen enthält. Aufgespart für Windows 7?
Neue Funktionen erst im Herbst
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Ben Fathi gehört seit 1998 zum Microsoft-Team. (Foto: Microsoft)
Einige Experten kritisieren an Vista fehlende Innovationen und bezeichnen es als ein optisch aufgemotztes Windows XP mit einer verbesserten Sicherheitsstruktur. Denn von den anfangs angekündigten Änderungen wie einem neuartigen Dateisystem und einer nativen HD-DVD-Unterstützung ist nichts zu finden.
"Konnten nicht Alles in einem Release liefern"
Microsofts Chefentwickler Ben Fathi gab dafür auf der RSA Conference eine simple Erklärung ab: "Uns wurde bewusst, dass es Dinge gab, die wir schrittweise einführen wollten, und bedeutsame Änderungen, die wir in Vista implementieren wollen - die wir aber nicht in einem Release liefern konnten." Einige der ausgelassenen Funktionen werden Bestandteil des ersten Service Packs sein, welches im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Das Service Pack 2 für Windows XP beispielsweise brachte das Sicherheitscenter mit.
Windows nach Wunsch
Tröpfchenweise sind in letzter Zeit weitere Informationen über den Vista-Nachfolger durchgesickert. Microsoft-Geschäftsführer Steve Ballmer ließ bereits verlauten, Vista sei das "letzte Windows aus einem Guss". Das nächste Betriebssystem soll modular aufgebaut sein, wodurch der Kunde sich sein "Wunsch-Windows" selbst zusammenbasteln kann - vergleichbar mit den Erweiterungen in Mozillas Browser Firefox. Ein Komplettpaket, bei dem viele Möglichkeiten nicht genutzt werden, gäbe es dann nicht mehr.
Auf Vista folgt "7"
Die in Amerika bekannte Microsoft-Insiderin Mary Jo Foley gab zudem preis, dass der Vista-Nachfolger Windows 7 heißen wird und nicht wie bislang angekündigt Vienna. Fathi stellte derweil "fundamentale" Neuerungen wie eine komplett überarbeitete Nutzeroberfläche und eine verbesserte Unterstützung virtueller Systeme in den Raum. Absehbar ist zudem, dass das System stärker auf 64-Bit-Anwendungen ausgelegt sein wird.
Quelle
Vista-Nachfolger noch 2009
Ben Fathi, bei Microsoft für die Entwicklung der Windows-Kernkomponenten verantwortlich, gab im Rahmen der RSA Conference in San Francisco die ersten Details zum Vista-Nachfolger bekannt. Wichtigster Fakt: Die Entwicklung des Betriebssystems soll maximal zweieinhalb Jahre dauern, das Endprodukt spätestens 2009 in die Läden kommen. An Vista hingegen wurde über fünf Jahre lang gebastelt, ohne dass es auch auf den zweiten Blick erkennbare bahnbrechende Neuerungen enthält. Aufgespart für Windows 7?
Neue Funktionen erst im Herbst
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Ben Fathi gehört seit 1998 zum Microsoft-Team. (Foto: Microsoft)
Einige Experten kritisieren an Vista fehlende Innovationen und bezeichnen es als ein optisch aufgemotztes Windows XP mit einer verbesserten Sicherheitsstruktur. Denn von den anfangs angekündigten Änderungen wie einem neuartigen Dateisystem und einer nativen HD-DVD-Unterstützung ist nichts zu finden.
"Konnten nicht Alles in einem Release liefern"
Microsofts Chefentwickler Ben Fathi gab dafür auf der RSA Conference eine simple Erklärung ab: "Uns wurde bewusst, dass es Dinge gab, die wir schrittweise einführen wollten, und bedeutsame Änderungen, die wir in Vista implementieren wollen - die wir aber nicht in einem Release liefern konnten." Einige der ausgelassenen Funktionen werden Bestandteil des ersten Service Packs sein, welches im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Das Service Pack 2 für Windows XP beispielsweise brachte das Sicherheitscenter mit.
Windows nach Wunsch
Tröpfchenweise sind in letzter Zeit weitere Informationen über den Vista-Nachfolger durchgesickert. Microsoft-Geschäftsführer Steve Ballmer ließ bereits verlauten, Vista sei das "letzte Windows aus einem Guss". Das nächste Betriebssystem soll modular aufgebaut sein, wodurch der Kunde sich sein "Wunsch-Windows" selbst zusammenbasteln kann - vergleichbar mit den Erweiterungen in Mozillas Browser Firefox. Ein Komplettpaket, bei dem viele Möglichkeiten nicht genutzt werden, gäbe es dann nicht mehr.
Auf Vista folgt "7"
Die in Amerika bekannte Microsoft-Insiderin Mary Jo Foley gab zudem preis, dass der Vista-Nachfolger Windows 7 heißen wird und nicht wie bislang angekündigt Vienna. Fathi stellte derweil "fundamentale" Neuerungen wie eine komplett überarbeitete Nutzeroberfläche und eine verbesserte Unterstützung virtueller Systeme in den Raum. Absehbar ist zudem, dass das System stärker auf 64-Bit-Anwendungen ausgelegt sein wird.
Quelle
. Aber Vista Ultimate 64 Bit überzeugt mich schon. Ehrlich gesagt wer seinen Computer als Hobby hat kommt doch sowieso nicht rundherum sich Vista zu holen. Ich bin begeistert! Läuft entgegen anderer Meinung bei mir auf dem Rechner viel schneller als XP: