Vollständige Version anzeigen: Fiskus jagt eBay-Nutzer

Roland
Die Finanzämter durchforsten die Auktionen auf eBay – wer nicht aufpasst, tappt in die Steuerfalle. Damit es nicht zu Nachzahlungen kommt.

Schwarzmarkt eBay

Hinterziehe ich Steuern, wenn ich bei eBay verkaufe? Diese bange Frage beschäftigt derzeit britische eBay-Nutzer. Denn auf der Insel durchforsten die Finanzbehörden neuerdings die Seiten des Online-Auktionshauses nach schwarzen Schafen, die ihre Geschäfte am Fiskus vorbei abwickeln. Auch in Deutschland sind die ersten Steuerfahnder im Netz unterwegs. Doch wann müssen Online-Geschäfte dem Finanzamt gemeldet werden?

3-2-1-Steuerhinterziehung?
Der Verkauf von Waren über eBay ist ein Millionengeschäft. Unter den zahlreichen Verkäufern findet man den professionellen Händler ebenso wie den Gelegenheitsverkäufer, der nebenbei alten Plunder zu Geld machen will. Dazwischen gibt es eine breite Gruppe von Nutzern, die regelmäßig Angebote einstellen und damit einen oft beachtlichen Nebenverdienst erzielen. Was die wenigsten von ihnen wissen: Die Grenze zum steuerpflichtigen Handel ist oft fließend. Schon für den regelmäßigen Verkauf alter Kleidung mit dem Ziel, sich mit dem Profit neu einzukleiden, können Steuern anfallen. Wer die nicht entrichtet, muss mit saftigen Nachzahlungen rechnen.

Der Fiskus und der digitale Spürhund

Wer hofft, das Finanzamt könne die Flut der Online-Angebote nicht mehr überblicken, irrt gewaltig. Der Fiskus ist längst im 21. Jahrhundert angekommen und setzt modernste Mittel ein, um den Schwarzhandel zu unterbinden. Finanzbehörden in ganz Europa setzen auf sogenannte Webcrawler, die unter anderem die Seiten von eBay durchforsten. Genauer überprüft wird, wer viel und regelmäßig verkauft. Liegt dann keine ordnungsgemäße Steueranmeldung vor, kann es teuer werden.

Ehrliche Nutzer im Visier der Fahnder
Der deutsche Fiskus setzt dabei auf das Tool "XPider". Dieser Crawler indiziert ähnlich wie die Spürhunde von Google & Co. regelmäßig die wichtigsten Verkaufsplattformen im Internet. So geraten auch eigentlich ehrliche eBay-Nutzer in das Visier der Steuerfahnder. Denn nicht immer ist den Verkäufern bewusst, dass ihre Tätigkeit vielleicht schon steuerpflichtig ist. Deshalb lohnt es sich, genauer auf das eigene Geschäft mit den Online-Auktionen zu schauen. Die gesetzlichen Regeln sind dabei zwar oft unübersichtlich, mit einigen wenigen Faustregeln lässt sich die Steuerfalle jedoch umgehen.

Quelle
Alex
Jo, Interessant finde ich immer die Verkäufer die zig Tausend Artikel Verkauft haben aber dazuschreiben das Sie keine Garantie geben da Sie Privatverkäufer sind. Ich selbst Kauf bei eBay nix mehr.

Ein großteil ist mittlerweile viel Teurer als beim Fachhandel, merkt man besonders im PC, Photo und Elektronik Bereich.

Was ich auch blöd finde ist das man fast nur noch Neuware findet und kaum etwas Gebrauchtes.

Das Nervt mich auch auf den jetzigen Flohmärkten!